Das lief bei den French Open
Medwedew schon out – Teenie haut Grand-Slam-Champion raus

Weiter geht’s am Dienstag bei den French Open: Die erste Runde läuft auf Hochtouren – inklusive Favoritenstürzen.
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Daniil Medwedew scheidet in der ersten Runde der French Open aus.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Medwedew ist bereits raus

Daniil Medwedew (30, ATP 8) muss nach einer Fünfsatz-Niederlage (2:6, 6:1, 1:6, 6:1, 4:6) gegen Adam Walton (27, ATP 97) überraschend früh die Koffer packen und scheitert bereits in der ersten Runde der French Open. Damit ist der Russe nach Taylor Fritz (28, ATP 9) bereits der zweite Top-10-Spieler, der schon in der Auftaktrunde die Segel streichen muss. Der US-Amerikaner hatte sich am Sonntag seinem Landsmann Nishesh Basavareddy (21, ATP 148) in vier Sätzen geschlagen geben müssen (6:7, 6:7, 7:6, 1:6).

In der Fachwelt ist es kein Geheimnis, dass Sand nicht gerade Medwedews Lieblingsunterlage ist – dennoch zeigte seine Formkurve zuletzt wieder nach oben: Erst vor gut zehn Tagen hatte er im Halbfinal der Rom Masters der Nummer eins der Welt, Jannik Sinner (24), lange Paroli geboten und sich in drei Sätzen geschlagen geben müssen.

17-Jähriger haut Grand-Slam-Sieger raus

Für eine echte Sensation sorgt derweil Moïse Kouamé (17, ATP 318) bei seinem French-Open-Debüt. Der Teenager bezwingt Altmeister Marin Cilic (37, ATP 46), den US-Open-Sieger von 2014, glatt in drei Sätzen (7:6, 6:2, 6:1). Der Heimvorteil scheint den jungen Franzosen regelrecht zu beflügeln: Er ist nun der jüngste Spieler der Profi-Ära, dem es in Roland Garros gelingt, einen Grand-Slam-Champion zu bezwingen.

Sabalenka ohne Probleme

Aryna Sabalenka (28) zieht souverän in die zweite Runde ein. Die Weltranglisten-Erste, die bei den beiden vorangegangen Turnieren in Madrid (Aus im Viertelfinal) und Rom (Aus im Sechzehntelfinal) schwächelte, besiegt die Spanierin Jessica Bouzas Maneiro (23, WTA 50) glatt in zwei Sätzen (6:4, 6:2). Trotzdem sei gesagt: Sie lässt im Matchverlauf drei Breaks zu – ein Makel, der der ehrgeizigen Belarussin selbst wohl am wenigsten gefallen dürfte.

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