Aufgebot für Kitzbühel-Slalom
Acht Schweizer werden am Sonntag beim Slalom in Kitzbühel (10.30/13.30 Uhr) an den Start gehen. Neben Teamleader Loïc Meillard nominiert Swiss-Ski Tanguy Nef, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Marc Rochat, Luca Aerni, Matthias Iten und Sandro Simonet für den bereits vierten Slalom des Jahres.
Janutin gewinnt Europacup-Riesen
Fadri Janutin hat zum vierten Mal in seiner Karriere ein Europacuprennen gewonnen. Der 26-jährige Bündner Technik-Spezialist, der in den letzten Jahren zwischen Europacup und Weltcup pendelt, entschied am Mittwoch den Riesenslalom im österreichischen Turnau für sich. Mit Sandro Zurbrügg stieg als Dritter ein zweiter Schweizer auf das Podest. Rang 2 belegte der Österreicher Noel Zwischenbrugger. Am Donnerstag steht in Turnau erneut ein Riesenslalom auf dem Programm. (SDA)
Aufgebot für Rennen in Spindlermühle
Swiss-Ski nominiert zwölf Athletinnen für die beiden Technikrennen am kommenden Wochenende in Spindlermühle (Tsch). Dazu kann für den Slalom am Sonntag noch eine Fahrerin nachnominiert werden. Angeführt wird das Aufgebot von Camille Rast, die in den letzten sieben Weltcuprennen sechs Mal auf dem Podest stand. Daneben wird auch Wendy Holdener beide Rennen in Angriff nehmen.
Riesenslalom (24. Januar): Camille Rast, Wendy Holdener, Vanessa Kasper, Sue Piller, Dania Allenbach, Simone Wild, Shaienne Zehnder
Slalom (25. Januar): Camille Rast, Wendy Holdener, Mélanie Meillard, Eliane Christen, Aline Höpli, Nicole Good, Aline Danioth, +1 Athletin
Kilde verzichtet auch auf Kitzbühel
Aleksander Kilde verzichtet auf die Abfahrt in Kitzbühel. Der Norweger, der schon das erste Training ausgelassen hat, wäre im heutigen Training mit Startnummer 4 geführt gewesen, gibt aber wenige Minuten vor Beginn via Instagram bekannt, dass ihn Rückenschmerzen ausbremsen. Er verzichtet deshalb nach dem Rennen am Lauberhorn, wo er vor zwei Jahren so schwer gestürzt ist, auch auf den zweiten Abfahrtsklassiker im Januar.
Elf Schweizer Speed-Asse für Kitzbühel aufgeboten
Bei den Männern steht das Kitzbühel-Wochenende auf dem Programm. Swiss-Ski hat nun das vorläufige Aufgebot für die beiden Speedrennen bekanntgegeben. Folgende elf Athleten sind nach Österreich gereist: Arnaud Boisset, Livio Hiltbrand, Niels Hintermann, Marco Kohler, Alessio Miggiano, Alexis Monney, Justin Murisier, Marco Odermatt, Lars Rösti, Stefan Rogentin und Franjo von Allmen.
Wer im Super-G (Freitag, 11.30 Uhr) und in der Abfahrt (Samstag, 11.30 Uhr) jeweils starten wird, entscheide man kurz vor den Rennen, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Aufgebot für den Slalom vom Sonntag (1. Lauf um 10.30 Uhr) wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.
Kitzbühel zahlt auch 2026 Rekord-Preisgelder aus
Die Hahnenkammrennen gehören nicht nur zu den spektakulärsten, sondern auch zu den lukrativsten Rennen für die Athleten. 2026 können die Organisatoren ein Rekord-Preisgeld auszahlen. So wird den Athleten über die drei Rennen (Super-G, Abfahrt und Slalom) insgesamt eine Summe von 1'050'000 Euro ausbezahlt. Im Vorjahr lag dieser Betrag noch bei 1'000'500 Euro. Pro Rennen werden je 350'000 Euro ausgeschüttet. Für den Sieg gibts 101'000 Euro Prämie, auf Platz zwei mit 51'000 noch gut die Hälfte, der Drittplatzierte kriegt noch 26'000.
Damit steht Kitzbühel im Weltcup-Zirkus übrigens fast komplett alleine da. Bis auf Flachau zahlen alle anderen Weltcuporte das Mindestpreisgeld von 167'619 Euro aus, das von der FIS vorgeschrieben wird. Beim Nachtslalom sind es 193'334 Euro. So hat Odermatt für seinen Sieg am Lauberhorn vergangenen Samstag ein Preisgeld von 54'709 Euro erhalten – bei einem Triumph in Kitzbühel winkt fast das Doppelte.
Lauberhorn-Abfahrt nächster Quotenhit – und sticht Adelboden aus
Die Heimrennen im Berner Oberland waren mit zwei Siegen von Marco Odermatt nicht nur ein sportlicher Erfolg – sie waren für das Schweizer Fernsehen auch ein Quotenhit. Odermatts Siegeslauf am Lauberhorn verfolgten am Samstag bis zu 1,11 Millionen Menschen live auf SRF zwei. Das entspricht einem Marktanteil von 84,8 %. Zudem wurden die Livestreams insgesamt 230'000 Mal gestartet.
Damit sticht die Lauberhornabfahrt auch den Riesenlalom-Klassiker in Adelboden aus. Bei der Entscheidung am Chuenisbärgli hatten 796'000 Zuschauer eingeschaltet, was einem Marktanteil von 77,5 % entspricht. Beim Slalom am Sonntag waren im 2. Lauf durchschnittlich 644'000 Zuschauer dabei.
Schweizer Talente Hächler und Zulauf überzeugen im Europacup
Die Schweizer Abfahrer überzeugen in den zwei Europacup-Abfahrten in Pass Thurn in Österreich. Gaël Zulauf siegt erstmals auf dieser Stufe.
Der 25-jährige Zulauf gewann im Gebiet am Übergang, der das Bundesland Tirol mit dem Salzburger Land verbindet, das erste Rennen mit knappem Vorsprung vor dem Franzosen Ken Caillot. Gleichenorts hatte der Waadtländer im vergangenen Jahr Platz 2 hinter Landsmann Alessio Miggiano und Rang 3 belegt.
Auch am Montag in der zweiten Abfahrt gab es einen Schweizer Podestplatz. Lenz Hächler musste sich einzig Caillot geschlagen geben. Der 22-jährige Zuger gewann im Europacup schon viermal, in einer Abfahrt reichte es ihm bisher jedoch noch nie für eine Klassierung unter den ersten drei. Zulauf auf Platz 5 war zweitbester Fahrer von Swiss-Ski.
Robinson gibt nach hartem Abflug Entwarnung
Die Neuseeländerin Alice Robinson (24) ist im Super-G von Tarvisio am letzten Tor hängen geblieben und hart ins Ziel gestürzt. Zwar konnte sie selbst aufstehen, blieb in der Folge aber lange im Zielraum sitzen, kämpfte dabei mit den Tränen. In einer Instagram-Story hat sie nun erste Entwarnung gegeben. «Dramatisches Ende des Rennens – sehr, sehr dankbar, dass bis auf ein paar Schrammen alles okay ist», schreibt sie dazu.
Robinson hat Mitte Dezember in St. Moritz ihren ersten Super-G der Karriere gewonnen und eine Woche später Platz 2 in Val d'Isère folgen lassen. In Tarvisio trat sie deshalb mit der roten Startnummer an, muss die Führung in der Disziplinenwertung nach ihrem Sturz aber wieder Sofia Goggia überlassen.
«Ich musste die letzten Wochen ein paar Schläge einstecken, aber ich greife weiter an», verweist sie auch auf ihre Ausfälle in den Riesenslaloms von Semmering und Kranjska Gora. Ob die Riesen-Spezialistin am Dienstag in Kronplatz schon wieder am Start stehen wird, lässt sie offen.
Aufgebot für Kronplatz-Slalom
Am Dienstag steht in Kronplatz (It) ein Riesenslalom auf dem Programm. Acht Schweizerinnen werden am Start stehen. Swiss-Ski bietet Camille Rast, Wendy Holdener, Vanessa Kasper, Sue Piller, Stefanie Grob, Dania Allenbach, Simone Wild und Shaienne Zehnder auf. Der erste Lauf startet um 10.30 Uhr, die Entscheidung fällt ab 13.30 Uhr.
Gibt Brignone am Dienstag ihr Comeback?
Federica Brignone steht vor ihrem Weltcup-Comeback. Die 35-jährige Italienerin ist für den Riesenslalom in Kronplatz am Dienstag (1. Lauf 10.30 Uhr) gemeldet, wird sich laut dem italienischen Skiverband aber kurzfristig entscheiden, ob sie am Rennen teilnimmt, oder nicht.
Damit erhöhen sich die Chancen auf eine Olympia-Teilnahme der Dominatorin der Vorsaison weiter. Brignone hatte sich Anfang April an den italienischen Meisterschaften einen doppelten Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Zudem riss sie sich das Kreuzband.
Davor war Brignone die grosse Figur der letzten Saison gewesen. Sie gewann den Gesamtweltcup, zehn Weltcuprennen und wurde Weltmeisterin im Riesenslalom.