Keine Europacup-Rennen in Wengen
Am kommenden Wochenende finden in Wengen keine Europacup-Rennen statt, wie das Portal skinews.ch schreibt. Auch die FIS hat die beiden Termine aus dem Programm genommen. Begründet wird die Absage mit den ungünstigen Wetterprognosen, welche die Wettkämpfe verunmöglichen. Im Berner Oberland wären am Freitag und Samstag zum Auftakt in die Lauberhorn-Woche, die als Höhepunkt die Weltcup-Rennen zwischen dem 16. und dem 18. Januar umfasst, zwei Super-Gs der Männer geplant gewesen. Bereits im Vorjahr mussten die Europacup-Rennen von Wengen wetterbedingt abgesagt werden.
Corinne Suter wieder im Speed-Aufgebot
Gute Nachrichten von den Schweizer Speed-Fahrerinnen: Wenn am kommenden Wochenende in Zauchensee (Ö) eine Abfahrt (Samstag) und ein Super-G (Sonntag) auf dem Programm stehen, wird im Swiss-Ski-Kader auch Corinne Suter wieder dabei sein. Die 31-jährige Abfahrts-Olympiasiegerin und -Weltmeisterin wird zumindest die Trainings zu den Speed-Wettkämpfen bestreiten. Ob es auch schon für einen Einsatz bei den Rennen reicht, wird sich noch zeigen müssen.
Suter hatte sich am 3. Dezember beim Abfahrtstraining in St. Moritz mehrere Verletzungen am linken Bein zugezogen und musste eine Zwangspause einlegen. Für die Schwyzerin geht es in den kommenden Wochen vor allem darum, rechtzeitig für die Olympischen Spiele in Top-Form zu kommen.
Ebenfalls für die Rennen in Zauchensee im Schweizer Aufgebot sind Jasmine Flury, Malorie Blanc, Delia Durrer, Priska Ming-Nufer, Jasmina Suter, Stefanie Grob, Janine Schmitt und Joana Hählen.
Hirscher-Comeback in Adelboden?
Im Dezember 2024 hat sich Marcel Hirscher (36) im Training das Kreuzband gerissen. Elf Monate später kündigte der für Holland startende Österreicher an, dass er plant, im Januar sein Comeback zu geben.
Nun steht mit dem Nachtslalom in Madonna di Campiglio (It, Mittwoch ab 18 Uhr) das erste Rennen des Jahres an. Und wird noch ohne Hirscher stattfinden. Er verzichtet auf einen Start, wie sein Management gemäss österreichischen Medien mitteilt. Ob er vier Tage später in Adelboden BE dabei sein wird, will Hirscher erst noch entscheiden.
Swiss-Ski gibt Aufgebot für Adelboden bekannt
Swiss-Ski bietet für den Heimweltcup in Adelboden am kommenden Wochenende (10. und 11. Januar) insgesamt 14 Athleten auf. Für den Slalom am Sonntag ist noch ein Platz offen. Im Riesenslalom am Samstag wird das acht Mann starke Aufgebot von Marco Odermatt angeführt. Am Sonntag ist Loïc Meillard dann der grösste Schweizer Slalom-Trumpf.
Riesenslalom am Samstag: Marco Odermatt, Loïc Meillard, Thomas Tumler, Luca Aerni, Lenz Hächler, Fadri Janutin, Livio Simonet, Sandro Zurbrügg
Slalom am Sonntag: Loïc Meillard, Tanguy Nef, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Marc Rochat, Luca Aerni, Matthias Iten, +1 Athlet
Acht Swiss-Ski-Athleten reisen nach Madonna di Campiglio
In Madonna di Campiglio bestreiten die Männer am kommenden Mittwoch einen Nachtslalom (ab 18 Uhr live bei Blick). Am Samstag hat Swiss-Ski nun bekannt gegeben, wer die Reise ins Trentino antreten wird. Angeführt wird das achtköpfige Team von Slalom-Weltmeister Loïc Meillard. Neben dem Neuenburger kommen auch, Tanguy Nef, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Marc Rochat, Luca Aerni, Matthias Iten und Sandro Simonet zum Einsatz.
Für die Männer wird der Nachtslalom das erste im Olympia-Jahr sein. Nach dem dritten Platz in Alta Badia, möchte Meillard in Madonna wieder aufs Podest fahren.
Wengen ist bereit für Lauberhornrennen
Grünes Licht für die Lauberhornrennen 2026: Die Organisatoren verkünden via Instagram, dass die Schneekontrolle der FIS positiv verlaufen sei. «Die Bedingungen stimmen: Dank kalten Temperaturen konnten unsere Pistenspezialisten top technischen Schnee produzieren. Wengen ist bereit.»
Drei Männer-Weltcuprennen finden zwischen dem 16. und 18. Januar in Wengen im Berner Oberland statt – ein Super-G, der Abfahrtsklassiker auf der längsten Piste der Welt und ein Slalom. Das erste Abfahrtstraining ist am 13. Januar vorgesehen.
18-jährige Schweizerin feiert Weltcup-Feuertaufe
Acht Schweizerinnen werden beim Riesenslalom am kommenden Samstag in Kranjska Gora an den Start gehen. Eine davon ist Dania Allenbach (18). Die gelernte Teppichlegerin aus Gstaad BE feiert somit ihre Feuertaufe im Weltcup.
Für den am Tag danach stattfindenden Slalom im slowenischen Wintersportort sind sogar neun Swiss-Ski-Athletinnen gemeldet.
Angeführt wird das Kranjska-Gora-Aufgebot von Camille Rast (26), die in den letzten drei Rennen immer Zweite wurde (Slalom in Courchevel, Riesenslalom und Slalom in Semmering).
Riesenslalom am 3. Januar: Camille Rast, Wendy Holdener, Vanessa Kasper, Sue Piller, Stefanie Grob, Dania Allenbach, Shaienne Zehnder, Simone Wild.
Slalom am 4. Januar: Camille Rast, Wendy Holdener, Mélanie Meillard, Eliane Christen, Aline Höpli, Nicole Good, Anuk Brändli, Aline Danioth, Janine Mächler.
Österreicher bekommen einen neuen Weltcup-Ort
Für die Durchführung der Frauen-Rennen zwischen Weihnacht und Neujahr wechseln sich zwei österreichische Austragungsorte ab. Lienz wäre in diesem Jahr dran gewesen, hat sich aber zurückgezogen, weil der Winterbetrieb am Hochstein komplett eingestellt wurde.
Semmering ist in die Bresche gesprungen. Die Organisatoren haben allerdings von Anfang an betont, dass sie weiterhin nur alle zwei Jahre die Rennen austragen möchten. Gegenüber ORF kündigt Christian Scherer, der Generalsekretär des österreichischen Skiverbandes, nun an, dass es ab kommendem Jahr einen neuen Weltcup-Ort geben wird. «Wir haben sehr viele Interessenten», sagt er.
Mehr Details verrät er nicht – ausser, dass die neue Station «höchstwahrscheinlich» in einem Bundesland sein wird, welches aktuell keine Weltcuprennen austrägt. Gemäss österreichischen Medien kommen damit wohl nur Oberösterreich mit Hinterstoder oder ein Ski-Gebiet in Kärnten infrage. Allzu lange soll das Geheimnis nicht mehr gewahrt werden. «Mehr werden wir in Flachau verkünden», so Scherrer. Dort findet am 13. Januar ein Slalom statt.
Wie gehts Wendy Holdener?
Zehn Tage nach ihrem heftigen Abflug in Courchevel (Fr) sagt Wendy Holdener (32) zu Blick: «Ich habe es einige Tage ruhig angehen lassen.» Trainer Jörg Roten und Servicemann Silvio Hafele waren am Montag und Dienstag bei ihr im Hoch-Ybrig, um zu sehen, wie es ihr auf den Ski läuft. «Ich habe das Beste aus der Situation gemacht.»
Die beste Vorbereitung für die Rennen am Semmering (Ö) hatte Holdener nicht. Der Schlag aufs Knie und der verspannte Rücken hallen nach. «Ich habe immer gesagt, dass ich über Weihnachten wieder geschmeidig sein würde. Das habe ich nicht ganz geschafft. Aber ich bin zufrieden, wie es ist.»
Holdener startet am Samstag zum 15. Mal am Hirschenkogel. Zweimal wurde sie Dritte im Slalom (2016 und 2018). Mit einem solchen Resultat wäre sie nach den schwierigen letzten Tagen wohl sehr glücklich.
Fakt ist: Nach dem Schneefall an Weihnachten präsentiert sich der Kurort von seiner märchenhaften Seite – eisig dürfte der Hang allerdings nicht sein.
Haaser gibt Comeback, Hörhager muss pausieren
Freud und Leid beim österreichischen Ski-Team. Im Februar erlitt Ricarda Haaser bei einem Sturz im Super-G an der Heim-WM einen Kreuzbandriss, nun kehrt die 32-Jährige wieder in den Ski-Zirkus zurück. Nach elfmonatiger Rennpause gibt Haaser beim Riesenslalom in Semmering (Ö) vom Samstag ihr Comeback. Auf die Speed-Events in St. Moritz und Val d’Isère hatte Haaser noch verzichtet, um sich auf die Rennen in Österreich vorzubereiten.
Zudem wird Valentina Rings-Wanner am kommenden Wochenende in Semmering ihr Weltcup-Debüt feiern. Die 20-Jährige hatte zuletzt im Europacup mit den Rängen 6 und 12 im Slalom sowie mit Rang 8 im Riesenslalom überzeugt und steht nun im Aufgebot der Österreicher.
Nicht starten wird hingegen Lisa Hörhager. Die Technik-Spezialistin hat im Slalomtraining bei einem Tor unglücklich eingefädelt und sich dabei einen Syndemosebandriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Die 24-Jährige muss daher bis auf Weiteres pausieren und auf die Heimrennen verzichten.
Italienisches Ski-Juwel steht vor Weltcup-Debüt
Am 19. November startete die Italienerin Giada D'Antonio (16) erstmals in einem FIS-Rennen – und gewann sensationell. Im Slalom am Schilthorn im Berner Oberland triumphierte das Riesentalent mit Startnummer 82. Einen Tag später siegte sie (mit Nummer 63) an gleicher Stelle erneut.
Nun steht D'Antonio erstmals in Italiens Weltcup-Aufgebot. Im Slalom am Semmering (28. Dezember) wird sie ihr Debüt auf höchster Stufe feiern – und das ohne einen einzigen Einsatz im Europacup.
Ebenfalls zum ersten Mal dabei sein wird Landsfrau Anna Trocker (17) – jedoch im Riesenslalom. Die Südtirolerin fuhr in FIS-Rennen bisher vier Podestplätze in Slalom und Riesenslalom heraus (zwei Siege). Einsätze im Europacup hat auch sie nicht vorzuweisen. Im Gegensatz zu D'Antonio, die nur im Slalom starten wird, ist Trocker einzig für den Riesenslalom (27. Dezember) aufgeboten.