Ski-News im Ticker
US-Ski-Ass reisst sich im Training das Kreuzband

Du bist ein Ski-Fan? Dann ist dieser Ticker der genau richtige Ort für dich. Hier findest du News und Storys rund um den Ski-Weltcup – auf und abseits der Piste.
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00:18 Uhr

Bittere News für das US-Ski-Team: Speed-Spezialistin Lauren Macuga (23) hat sich das rechte Kreuzband gerissen und wird den Rest der Saison, unter anderem die Olympischen Spiele, verpassen. In einem Instagram-Post teilt die Frau aus dem Bundesstaat Michigan ein Video, das ihren Trainingssturz zeigt. Dazu schreibt sie: «Breaking News. Ich bin es, die gebrochen ist. R.I.P. Kreuzband, ich sehe euch im nächsten Jahr.»

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Wie der US-Verband mitteilt, muss Macuga, die im Januar mit dem Super-G in St. Anton (Ö) ihr bisher einziges Weltcuprennen gewonnen hat, operiert werden. «Wir senden ihr viel Liebe. Wir wissen, dass sie stärker zurückkommen wird.» Genesungswünsche an die Super-G-Bronzegewinnerin an der WM in Saalbach gibts umgehend auch von Teamkollegin Lindsey Vonn (41).

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28.11.2025, 17:00 Uhr

16-Jährige beweist auch im Riesenslalom ihr Können

Bei ihren ersten beiden FIS-Rennen hat Giada D‘Antonio für Staunen gesorgt. ​​Die 16-Jährige gewann am Schilthorn gleich beide Slaloms.​​Nun zeigt sie, dass sie es auch im Riesenslalom drauf hat. In Arosa fährt das italienische Ski-Talent am Donnerstag mit der hohen Startnummer 91 auf Zwischenrang 20. Und büsst nur 1,89 Sekunden auf die Halbzeitführende ein. Im zweiten Durchgang greift D'Antonio an – und scheidet aus.

Tags darauf läufts ihr bei ihrem ersten FIS-Heimrennen besser. Zwar liegt die Italienerin nach dem ersten Lauf, den sie mit Nummer 71 in Angriff nimmt, mit 3,5 Sekunden Rückstand nur auf Rang 26. Doch in der Entscheidung nutzt sie ihre tiefe Startnummer aus. Und macht einen Riesensprung nach vorne. D'Antonio beendet das Rennen auf Platz 7.

Lässt auch im Riesenslalom ein erstes Mal aufhorchen: Giada D'Antonio.
26.11.2025, 20:11 Uhr

Kilde feiert Weltcup-Comeback

Nach fast zwei Jahren Leidenszeit ist Aleksander Aamodt Kilde zurück. Wie der Norweger auf Instagram verkündet, feiert er beim Super-G von Copper Mountain (USA) am Donnerstag wie erwartet sein Weltcup-Comeback.

Unter einem Video, das seinen Weg zurück zeigt, schreibt er: «Nach viel Warten, Geduld, Arbeit und guter Vorbereitung bin ich morgen beim Rennen in Copper wieder am Start. Ich bin konzentriert, bereit und entschlossener denn je, meine Grenzen zu überschreiten und mein Comeback zu feiern! Es ist wieder Renntag

Mit diesem Video verkündet Kilde sein Comeback
0:47
Nach zwei jähriger Leidenszeit:Mit diesem Video verkündet Kilde sein Comeback

Kilde war am 13. Januar 2024 in der Abfahrt von Wengen heftig gestürzt und hatte sich dabei eine tiefe Schnittwunde in der rechten Wade und eine Verletzung an der linken Schulter zugezogen. Seither hat der 33-Jährige kein Rennen mehr bestritten. Erst im August hat er erstmals wieder mit dem norwegischen Team trainiert.

Aleksander Aamodt Kilde feiert beim Super-G von Copper Mountain nach fast zwei Jahren Leidenszeit sein Weltcup-Comeback.
Foto: AFP
26.11.2025, 16:12 Uhr

Brignone kehrt nach Beinbruch auf die Ski zurück

Federica Brignone (35) ist 237 Tage nach ihrem schweren Sturz im Riesenslalom der italienischen Meisterschaft auf die Piste zurückgekehrt, wie der italienische Skiverband (FISI) mitteilt. Da der Rehabilitationsplan der zweifachen Gesamtweltcupsiegerin nach ihrem Schien- und Wadenbeinbruch planmässig verläuft, war Brignone gemeinsam mit einigen Technikern in Cervinia auf Tourenski unterwegs.

In den kommenden Tagen und Wochen wird Brignone zwischen Fitnessstudio und Einheiten auf Ski und im Schnee abwechseln, um weiter an Vertrauen zu gewinnen. Als ihr grosses Ziel gelten die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina. Das erste Training für die Abfahrt der Frauen, in der eine fitte Brignone zu den Favoritinnen gehören würde, ist auf den 5. Februar angesetzt.

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26.11.2025, 14:25 Uhr

Das Schweizer Aufgebot für Copper Mountain

Am Donnerstag und am Freitag finden in Copper Mountain, Colorado (USA) zwei Weltcup-Rennen der Männer statt. Swiss-Ski ist mit 14 Fahrern vor Ort. So sieht das Aufgebot für die Rennen aus:

Donnerstag, 27. November Super-G
Marco Odermatt, Stefan Rogentin, Franjo von Allmen, Alexis Monney, Justin Murisier, Loïc Meillard, Lars Rösti, Arnaud Boisset.

Freitag, 28. November Riesenslalom
Marco Odermatt, Loïc Meillard, Thomas Tumler, Luca Aerni, Lenz Hächler, Fadri Janutin, Livio Simonet, Sandro Zurbrügg.

Lenz Hächler ist Teil der Riesenslalom-Equipe am Freitag.
Foto: Sven Thomann
26.11.2025, 13:34 Uhr

Verletztes Ski-Ass meldet sich aus Spital

Für Neja Dvornik ist die Saison vorbei, bevor sie überhaupt begonnen hat. Die slowenische Technik-Hoffnung stürzte beim Einfahren für den Weltcup-Slalom in Gurgl schwer. Die Diagnose ist niederschmetternd: Bruch von Schien- und Wadenbein. Nach dem starken Start in die Saison mit Rang 7 in Levi ist der Traum von Olympia für die 24-Jährige nun also geplatzt.

Nun meldete sie sich aus dem Spital und gibt sich kämpferisch. Auf Instagram schreibt sie: «Tag eins meines Comebacks! Ich bin unglaublich dankbar für all die Unterstützung und alle, die mir beistehen. Ich nehme es Tag für Tag – aber ich verspreche: Ich komme stärker zurück!» Unterstützung erhält Dvornik auch von ihrer Teamkollegin Nika Tomsic, die ihr ein Kuscheltier namens «Dumy» ins Spital brachte.

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26.11.2025, 08:52 Uhr

Schweizer Ski-Stars mit besonderem Rahmenprogramm

Jetzt greifen auch die Speed-Fahrer in die Saison ein. In Copper Mountain, Colorado (USA) steht am Donnerstag der erste Super-G der Saison an (19 Uhr Schweizer Zeit). Im Vorbereitungscamp hat sich das Schweizer Team eine besondere Auszeit gegönnt. Eine hochkarätige Gruppe besuchte am Wochenende ein College-Football-Spiel. Franjo von Allmen, Lars Rösti, Marco Kohler, Stefan Rogentin und Arnaud Boisset waren beim Gastspiel von Arizona State bei den Colorado Buffaloes vor Ort. Der Besuch war nicht von Erfolg gekrönt: Die Gastgeber gingen dabei gegen Arizona mit 17:42 unter.

Die Sicht der Ski-Asse im Stadion.

Die Eindrücke vom Spiel posteten Kohler und Rösti auf Instagram. «So langsam gilt es ernst», schrieb Rösti zum Selfie aus dem Stadion.

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25.11.2025, 20:47 Uhr

Schneemangel sorgt für Programmänderung in Beaver Creek

Programmänderung für die Rennen in Nordamerika. Der akute Schneemangel im Ski-Nobelort Beaver Creek wirft den vorgesehenen Plan über den Kopf. Wie die Organisatoren bekannt geben, hat die FIS nach einer positiven Schneekontrolle aber auch ihr grünes Licht für das Alternativprogramm auf der «Birds of Prey» gegeben.

Eigentlich wären vom 4. bis 7. Dezember zwei Abfahrten, ein Super-G sowie ein Riesenslalom geplant gewesen. Die auf Donnerstag angesetzte Abfahrt fällt für den Moment weg. Bei der Abfahrt vom Samstag sowie dem Super-G vom Sonntag besteht derweil die Möglichkeit, die Rennen auf verkürzter Strecke – ​wie von Blick berichtet mit anderem Start- und Zielort​ – durchzuführen.

Sollte sich die Wetterlage in den kommenden Tagen verändern, ist eine Rückkehr zum ursprünglichen Programm weiterhin möglich.

Im Vorjahr lag noch genug Schnee: Beim Riesenslalom in Beaver Creek herrschte Kaiserwetter vor.
Foto: Sven Thomann
25.11.2025, 15:58 Uhr

Rast und Holdener führen Schweizer Frauen-Delegation in Copper Mountain an

Am kommenden Wochenende bestreiten die Frauen in Copper Mountain im US-Bundesstaat Colorado einen Riesenslalom und einen Slalom. Drei Schweizerinnen stehen dabei sowohl am Samstag als auch am Sonntag im Einsatz: Die Teamleaderinnen Camille Rast und Wendy Holdener sowie Slalom-Weltcup-Debütantin Sue Piller treten in beiden Disziplinen an. Vanessa Kasper und Simone Wild gehen nur im samstäglichen Riesenslalom auf Punktejagd. Im Slalom kann die Schweiz erneut auf eine grosse Delegation zählen: Mélanie Meillard, Eliane Christen, Aline Höpli, Nicole Good, Anuk Brändli und Aline Danioth ergänzen das neunköpfige Swiss-Ski-Aufgebot für das Rennen vom Sonntag.

Will nach Rang drei in Gurgl auch in Übersee aufs Podest fahren: Camille Rast.
Foto: AFP
25.11.2025, 12:49 Uhr

Kilde erwägt Comeback in Copper Mountain

Der frühere Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde (33) steht nach quälend langer Leidenszeit unmittelbar vor seinem Comeback im Ski-Weltcup. Er erwäge einen Start beim Super-G am Donnerstag (19 Uhr) in Copper Mountain, dem ersten Speedrennen im Olympiawinter, sagt der Norweger gegenüber der Nachrichtenagentur SID.

Noch sei er ein wenig unsicher, betont Kilde, er wolle «nichts Dummes» tun. Eine endgültige Entscheidung will er am Mittwochabend fällen, davor erwarte er «schlaflose Nächte». Ursprünglich war sein Plan, in der kommenden Woche bei den Rennen in Beaver Creek in den Skizirkus zurückzukehren. Das Rennen in Copper wäre «ein Bonus», meint der Verlobte von Skikönigin Mikaela Shiffrin (USA).

Gibt Aleksander Kilde früher als geplant sein Comeback?
Foto: AFP

Sein bislang letztes Rennen bestritt der 21-fache Weltcupsieger am 13. Januar 2024, als er bei der Abfahrt in Wengen schwer stürzte. Damals zog er sich schwere Verletzungen im rechten Beinund in der linken Schulter zu. In der Folge musste er sich mehreren Operationen unterziehen, der Heilungsverlauf wurde erschwert von zahlreichen Rückschlägen. Noch vor einem Monat konnte der zweifache Super-G- und Abfahrts-Kugelgewinner seinen linken Arm nicht über Schulterhöhe anheben.

Kilde trainiert in Chile mit Shiffrin
0:57
Trainingslager vor Comeback:Kilde trainiert in Chile mit Shiffrin
25.11.2025, 10:25 Uhr

Hirscher spricht über Comeback

Der Österreicher Marcel Hirscher (36) feilt in der Heimat an seinem zweiten Comeback. Der für die Niederlande startende achtfache Gesamtweltcupsieger lässt den Zeitpunkt und Ort der Rückkehr noch offen.

«Je früher, umso besser. Was ich nicht mehr mache, ist, so unvorbereitet wie letztes Jahr in Gurgl an den Start zu gehen», sagte er im «Sport und Talk aus dem Hangar-7» auf Servus TV.

Hirscher erinnerte daran, wie er im Vorjahr nach fünfeinhalb Jahren Pause zurückgekehrt war, auf der harten Piste zu kämpfen hatte und sich kurz darauf das Kreuzband riss. Dieses Mal wolle er behutsamer vorgehen: Er komme erst zurück, «wenn ich halbwegs konkurrenzfähig bin, wenn alles gut geht, so dass eine Qualifikation für den zweiten Durchgang möglich ist».

Seit Ende September trainiert Hirscher wieder im Stangenwald auf Schnee, Anfang November absolvierte er erste Einheiten im Weltcup-Umfeld. Im Training in Sölden hätten ihm 2,5 Sekunden gefehlt. «Ein bisschen Arbeit habe ich noch», sagte er.

Trotzdem spürt er Fortschritte: «Ich fühle mich wesentlich wohler als letztes Jahr. Es ist schön, dass ich wieder einige Schwünge treffen kann. Ob das zum schnellen Skifahren reicht, keine Ahnung – es wird sehr schwierig werden.»

Hirscher zeigt sich im Slalom-Training
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Comeback im Januar geplant:Hirscher zeigt sich im Slalom-Training

Das Material bereitet ihm ebenfalls noch Kopfzerbrechen. Der Slalom sei «zu einer Materialschlacht» geworden, das Set-up schwer durchschaubar: «Man merkt, welche Marken und welche Abstimmungen am Tag X gut funktionieren.»

Als frühestmöglichen Einstieg nennt Hirscher Madonna di Campiglio am 7. Januar – einen Monat vor den Olympischen Spielen. Seine Chancen auf eine erfolgreiche Rückkehr beurteilt der Slalom-Spezialist nüchtern: «Die Zeit ist nicht stehen geblieben. Ich bin als Profisportler schon eher ein Auslaufmodell.» (SDA)

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