Ski-News im Ticker
Brignone gibt Speed-Comeback – und wird Olympia-Fahnenträgerin

Du bist ein Ski-Fan? Dann ist dieser Ticker der genau richtige Ort für dich. Hier findest du News und Storys rund um den Ski-Weltcup – auf und abseits der Piste.
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22:31 Uhr

Brignone als Fahnenträgerin bei Olympia dabei

Es ist offiziell: Federica Brignone (35) ist bei den kommenden Olympischen Spielen dabei, wie der italienische Verband bekannt gibt. Erst vor einer Woche hat die Italienerin nach ihrer schweren Verletzung beim Riesenslalom am Kronplatz ihr Comeback gegeben – und wurde auf Anhieb wieder Sechste.

Was die Comeback-Geschichte noch süsser macht: Brignone ist als eine der Fahnenträgerinnen bei der Eröffnungsfeier am 6. Februar vorgesehen. An ihren Heimspielen wird die gebürtige Mailänderin nicht nur im Riesen am Start stehen, sondern auch in der Abfahrt und im Super-G Edelmetall jagen. Die Hauptprobe gibts für Brignone am kommenden Wochenende in Crans-Montana – es werden nach ihrem Totalschaden im Knie die ersten Speedrennen für sie auf Weltcup-Stufe sein.

Ist bei Olympia mit dabei: Ski-Star Federica Brignone
Foto: keystone-sda.ch
16:59 Uhr

Hächler triumphiert bei Schweizer Dreifachsieg im Europacup

Nach zwei 2. Plätzen in Pass Thurn in Österreich feiert Lenz Hächler beim Heimrennen in Verbier seinen ersten Saisonsieg im Europacup. Der 22-Jährige gewinnt den Super-G vor zwei Teamkollegen.

Hinter dem nun fünffachen Europacup-Sieger Hächler, der im Dezember mit Rang 19 im Riesenslalom von Beaver Creek seine ersten Weltcup-Punkte gewann, klassierten sich Gaël Zulauf und Arnaud Boisset in den Rängen 2 und 3. Allgemein dominierte das Heimteam: In den Top 12 finden sich lediglich zwei Fahrer, die nicht für die Schweiz starten.

Erfolg im Europacup für Lenz Hächler. (Archivbild)
Foto: keystone-sda.ch
25.01.2026, 23:44 Uhr

Gino Caviezel vor Comeback

Vor 13 Monaten verletzte sich Riesen-Spezialist Gino Caviezel (33) beim Super-G in Bormio (It) schwer: Totalschaden im rechten Knie. Seitdem hat der Bündner keine Wettkämpfe mehr bestritten. Doch jetzt kommts zum Comeback: Caviezel, der zuletzt auf der Reiteralm in Österreich trainiert und gemäss Trainern gute Fortschritte zu verzeichnen hat, steht im Aufgebot für den Riesenslalom am Dienstagabend in Schladming. Er hat sehr gute Erinnerungen an den österreichischen Skiort: 2023 wurde er hinter Loïc Meillard Zweiter.

Foto: Sven Thomann

Das Aufgebot für den Riesenslalom: Marco Odermatt, Loïc Meillard, Thomas Tumler, Luca Aerni, Gino Caviezel, Fadri Janutin, Sandro Zurbrügg.

Das Aufgebot für den Slalom (Mittwochabend): Loïc Meillard, Tanguy Nef, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Marc Rochat, Matthias Iten, Joel Lütolf, Sandro Simonet

22.01.2026, 14:46 Uhr

Zweiter Saisonsieg für Zurbrügg

Sandro Zurbrügghat zum zweiten Mal ein Europacup-Rennen gewonnen. Der 23-jährige Berner setzt sich im zweiten Riesenslalom im österreichischen Turnau mit 33 Hundertsteln Vorsprung vor dem Norweger Hans Grahl-Madsen (22) durch.

Sandro Zurbrügg gewinnt den Europacup-Riesenslalom in Turnau. (Archivbild)
Foto: keystone-sda.ch

Zurbrügg, tags zuvor beim Sieg von Fadri Janutin (26) als Dritter ebenfalls auf dem Podest, baut seine Führung in der Disziplinen-Wertung mit dem zweiten Saisonsieg (nach Valloire im Dezember) auf 70 Punkte aus. Der Bündner Janutin klassiert sich am Donnerstag im 5. Rang (0,74 Sekunden zurück).

21.01.2026, 18:57 Uhr

Aufgebot für Kitzbühel-Slalom

Acht Schweizer werden am Sonntag beim Slalom in Kitzbühel (10.30/13.30 Uhr) an den Start gehen. Neben Teamleader Loïc Meillard nominiert Swiss-Ski Tanguy Nef, Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Marc Rochat, Luca Aerni, Matthias Iten und Sandro Simonet für den bereits vierten Slalom des Jahres.

Fährt Tanguy Nef in Kitzbühel zum ersten Mal auf das Weltcup-Podest?
Foto: keystone-sda.ch
21.01.2026, 17:14 Uhr

Janutin gewinnt Europacup-Riesen

Fadri Janutin hat zum vierten Mal in seiner Karriere ein Europacuprennen gewonnen. Der 26-jährige Bündner Technik-Spezialist, der in den letzten Jahren zwischen Europacup und Weltcup pendelt, entschied am Mittwoch den Riesenslalom im österreichischen Turnau für sich. Mit Sandro Zurbrügg stieg als Dritter ein zweiter Schweizer auf das Podest. Rang 2 belegte der Österreicher Noel Zwischenbrugger. Am Donnerstag steht in Turnau erneut ein Riesenslalom auf dem Programm. (SDA)

Fadri Janutin gewinnt sein viertes Europacuprennen.
Foto: keystone-sda.ch
21.01.2026, 15:48 Uhr

Aufgebot für Rennen in Spindlermühle

Swiss-Ski nominiert zwölf Athletinnen für die beiden Technikrennen am kommenden Wochenende in Spindlermühle (Tsch). Dazu kann für den Slalom am Sonntag noch eine Fahrerin nachnominiert werden. Angeführt wird das Aufgebot von Camille Rast, die in den letzten sieben Weltcuprennen sechs Mal auf dem Podest stand. Daneben wird auch Wendy Holdener beide Rennen in Angriff nehmen.

Riesenslalom (24. Januar): Camille Rast, Wendy Holdener, Vanessa Kasper, Sue Piller, Dania Allenbach, Simone Wild, Shaienne Zehnder

Slalom (25. Januar): Camille Rast, Wendy Holdener, Mélanie Meillard, Eliane Christen, Aline Höpli, Nicole Good, Aline Danioth, +1 Athletin

Fährt Camille Rast auch in Spindlermühle auf das Podest?
Foto: IMAGO/IPA Sport
21.01.2026, 11:35 Uhr

Kilde verzichtet auch auf Kitzbühel

Aleksander Kilde verzichtet auf die Abfahrt in Kitzbühel. Der Norweger, der schon das erste Training ausgelassen hat, wäre im heutigen Training mit Startnummer 4 geführt gewesen, gibt aber wenige Minuten vor Beginn via Instagram bekannt, dass ihn Rückenschmerzen ausbremsen. Er verzichtet deshalb nach dem Rennen am Lauberhorn, wo er vor zwei Jahren so schwer gestürzt ist, auch auf den zweiten Abfahrtsklassiker im Januar.

20.01.2026, 09:41 Uhr

Elf Schweizer Speed-Asse für Kitzbühel aufgeboten

Bei den Männern steht das Kitzbühel-Wochenende auf dem Programm. Swiss-Ski hat nun das vorläufige Aufgebot für die beiden Speedrennen bekanntgegeben. Folgende elf Athleten sind nach Österreich gereist: Arnaud Boisset, Livio Hiltbrand, Niels Hintermann, Marco Kohler, Alessio Miggiano, Alexis Monney, Justin Murisier, Marco Odermatt, Lars Rösti, Stefan Rogentin und Franjo von Allmen.

Wer im Super-G (Freitag, 11.30 Uhr) und in der Abfahrt (Samstag, 11.30 Uhr) jeweils starten wird, entscheide man kurz vor den Rennen, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Aufgebot für den Slalom vom Sonntag (1. Lauf um 10.30 Uhr) wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.

Marco Odermatt und Co stehen diese Woche auf der Streif im Einsatz.
Foto: Sven Thomann
19.01.2026, 17:11 Uhr

Kitzbühel zahlt auch 2026 Rekord-Preisgelder aus

Die Hahnenkammrennen gehören nicht nur zu den spektakulärsten, sondern auch zu den lukrativsten Rennen für die Athleten. 2026 können die Organisatoren ein Rekord-Preisgeld auszahlen. So wird den Athleten über die drei Rennen (Super-G, Abfahrt und Slalom) insgesamt eine Summe von 1'050'000 Euro ausbezahlt. Im Vorjahr lag dieser Betrag noch bei 1'000'500 Euro. Pro Rennen werden je 350'000 Euro ausgeschüttet. Für den Sieg gibts 101'000 Euro Prämie, auf Platz zwei mit 51'000 noch gut die Hälfte, der Drittplatzierte kriegt noch 26'000.

Damit steht Kitzbühel im Weltcup-Zirkus übrigens fast komplett alleine da. Bis auf Flachau zahlen alle anderen Weltcuporte das Mindestpreisgeld von 167'619 Euro aus, das von der FIS vorgeschrieben wird. Beim Nachtslalom sind es 193'334 Euro. So hat Odermatt für seinen Sieg am Lauberhorn vergangenen Samstag ein Preisgeld von 54'709 Euro erhalten – bei einem Triumph in Kitzbühel winkt fast das Doppelte.

19.01.2026, 14:26 Uhr

Lauberhorn-Abfahrt nächster Quotenhit – und sticht Adelboden aus

Die Heimrennen im Berner Oberland waren mit zwei Siegen von Marco Odermatt nicht nur ein sportlicher Erfolg – sie waren für das Schweizer Fernsehen auch ein Quotenhit. Odermatts Siegeslauf am Lauberhorn verfolgten am Samstag bis zu 1,11 Millionen Menschen live auf SRF zwei. Das entspricht einem Marktanteil von 84,8 %. Zudem wurden die Livestreams insgesamt 230'000 Mal gestartet.

Damit sticht die Lauberhornabfahrt auch den Riesenlalom-Klassiker in Adelboden aus. Bei der Entscheidung am Chuenisbärgli hatten 796'000 Zuschauer eingeschaltet, was einem Marktanteil von 77,5 % entspricht. Beim Slalom am Sonntag waren im 2. Lauf durchschnittlich 644'000 Zuschauer dabei.

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