«Ich hatte mega Schwein»
Jasmine Flury verrät brisantes Knie-Detail

Jasmine Flury entgeht nur knapp einer schweren Knieverletzung. Ihr Arzt war überrascht, dass das Kreuzband trotz starker Belastung unversehrt blieb. Die Abfahrtsweltmeisterin von 2023 kämpft sich nun in Val di Fassa zurück.
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Jasmine Flury im Anflug. Im Val di Fassa gibt die Speed-Spezialistin ihr nächstes Comeback. Dass es überhaupt dazu kommt, ist ein kleines Wunder. Warum?
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jasmine Flury spricht über ihre Olympia-Verletzung und unglaubliches Glück
  • Obwohl ihr Kreuzband fast gerissen war, blieb eine Operation aus
  • Flury kämpft mit einem geheilten Knorpelschaden und wurde im Training 29.
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Mathias GermannReporter Sport

Sonnencreme, T-Shirt und gute Laune: Auf fast 1900 Meter im Zielraum am Passo San Pellegrino (It) strahlen alle. Auch Jasmine Flury (32). Sie hat doppelten Grund dazu. Die Bündnerin verrät ein pikantes Detail ihrer Olympia-Verletzung: «Ich hatte mega Schwein. Mein Arzt sagte, dass mein Kreuzband eigentlich komplett gerissen sein müsste. Ich bin sehr dankbar, dass es anders gekommen ist.»

Flury verletzte sich bei der Team-Kombi-Abfahrt bei der Einfahrt in den Tofana-Schuss. Die Diagnose: Teilriss des Innenbandes und eine Knochenprellung am Schienbeinkopf. Sie musste pausieren, aber nicht operieren. Ein Segen.

«Obwohl ich sehr lose Gelenke habe, blieb das Kreuzband ganz. Darüber bin ich dankbar und glücklich.» Der verlorene Nagel am grossen Zeh war dabei nur eine Randnotiz. 

Kein Verständnis für Zielsprung

Die Knochenprellung macht Flury in Val di Fassa noch zu schaffen. Im rechten Knie bleibt der geheilte Knorpelschaden eine Baustelle. «Aber es geht gut, wir haben es unter Kontrolle», so die Abfahrtsweltmeisterin von 2023.

Beim ersten Training (Rang 37) liess es Flury ruhig angehen. «Ich war sau-nervös, denn ich muss wieder Sicherheit und Vertrauen finden», sagt sie.

Nach dem Abschlusstraining (29.) ist davon bereits mehr vorhanden. Nur die Sprünge ins Flache machen Mühe. «Vor allem beim Zielsprung weiss ich wirklich nicht, warum man solche künstlichen Dinge bauen muss. Es hätte dort ja eine schöne Welle.»

Suter stark, Grob überrascht

Schnellste Schweizerin ist wie am Vortag Corinne Suter (31). Ihr ist ab Freitag am meisten zuzutrauen. «Es ist nicht wie 2021, damals war es eher eine Autobahn. Diesmal ist es eher unruhig. Aber es macht Spass, hier zu fahren.»

Stark unterwegs ist Stefanie Grob (21) – sie wird 19. Nach ihrer Punkte-Premiere im Weltcup will die Appenzellerin an die Leistungen von Soldeu (And) anknüpfen. «Ich mag Frühlingsrennen, die Stimmung ist lockerer. Nur die Hitze ist nicht mein Ding», sagt sie schmunzelnd.

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