18'000 Kilometer weg von daheim
Schweizer Slalom-Spezialistin meldet sich topfit zurück

Nach vier Kreuzbandrissen zurück auf der Piste: Aline Danioth (28) erkämpft sich in Neuseeland zwei Podestplätze. Die Schweizer Skifahrerin fühlt sich fit und bereit, in der neuen Saison konstanter zu werden.
Kommentieren
1/5
Es läuft gut bei Slalom-Spezialistin Aline Danioth. In Neuseeland schuftet sie für einen konstanteren Winter.
Foto: ANDREA SOLTERMANN

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Aline Danioth (28) trainiert nach Verletzungsserie in Neuseeland, ist topfit zurück
  • Zweimal Podestplatz beim Australian New Zealand Cup, wichtige FIS-Punkte gesammelt
  • Neun Rennen in drei Wochen im Frühling, Ziel: Konstanz im Weltcup
RMS_Portrait_AUTOR_485.JPG
Mathias GermannReporter Sport

Vier Kreuzbandrisse, sieben grosse Knieoperationen, unzählige Wochen im Spital und in der Reha. Slalom-Spezialistin Aline Danioth (28) weiss, was Comebacks bedeuten. Umso mehr bedeutet es, wenn sie heute sagt: «Ich bin ohne grosse Einschränkungen durch Frühling und Sommer gekommen. Ich fühle mich sehr gut.»

Danioth meldet sich aus Neuseeland. 18'000 Kilometer weg von Andermatt UR, wo sie daheim ist. Dort trainiert sie seit einigen Wochen. Am Mount Hutt fuhr sie zuletzt zweimal als Zweite aufs Podest im Australian New Zealand Cup. «Das gibt einige FIS-Punkte», sagt sie zufrieden. Die helfen ihr, im Weltcup eine bessere Startnummer zu bekommen. Wichtiger ist aber etwas anderes: «Weil ich wegen meiner vielen Verletzungen in den letzten Jahren viele Rennen verpasst habe, tun sie mir besonders gut.»

Tatsächlich: Nach ihrem letzten Europacup- und Weltcuprennen fuhr Danioth im Frühling innert drei Wochen neun Rennen. Rennkilometer statt Reha. Erfahrung statt Krankenakte.

Danioth ist topfit

Früher bereitete sich Danioth in Argentinien auf den europäischen Winter vor. Jetzt ist sie erstmals mit dem Team in Neuseeland. «Es ist richtig cool. Ein megaschönes Land. Skifahren bleibt aber die Priorität Nummer 1.»

Vor allem im Athletiktraining habe sie grosse Fortschritte gemacht. In der neuen Saison will sie vor allem konstanter werden. Zwar fuhr Danioth zweimal in die Weltcuppunkte – als 16. in Copper Mountain (USA) und als 25. in Flachau (Ö). Sie schied aber auch oft aus oder verpasste den zweiten Lauf. «Es gab Bedingungen, bei denen ich mich unwohl gefühlt habe. Das will ich ändern.»

Der Anfang ist gemacht. Und die Krankenakte darf ruhig weiter verstaut bleiben.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen