«Ich werde die Heim-WM wie ein normales Rennen angehen»
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Von Allmen über Highlight:«Ich werde die Heim-WM wie ein normales Rennen angehen»

Olympiasieger Franjo von Allmen (24) spaziert auf WM-Strecke in Crans-Montana
«Ich hätte lieber die Kristallkugel als WM-Gold»

Drei Olympia-Goldmedaillen 2026, zwei WM-Titel 2025: Jetzt will Franjo von Allmen mehr. Der 25-Jährige peilt im kommenden Winter seine erste Kristallkugel an – und träumt von einem Triumph auf der Heimstrecke in Crans-Montana.
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Schon im letzten Winter unschlagbar: Die Strecke von Crans-Montana liegt Franjo von Allmen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Franjo von Allmen unbesiegbar in Crans-Montana, zwei Siege auf Piste Nationale
  • WM-Gold 2025 und Olympia-Gold 2026: Top-Favorit für Heim-WM 2027
  • Pirmin Zurbriggen gewann 1987 zweimal Gold, Erika Hess Weltmeisterin im Slalom

Gibt es eine Piste, auf der ein Athlet unbesiegbar ist? Bei zwei Schweizern könnte man es meinen. Bei Marco Odermatt (28) wäre es Adelboden BE – er heimste dort fünf Siege in den letzten fünf Jahren ein. Und bei Franjo von Allmen (25) wäre es die Piste in Crans-Montana VS: zwei Abfahrten, zwei Siege. «Diese Strecke liegt mir, das ist kein Geheimnis. Aber schlagen kann man mich hier natürlich schon», sagt der Berner.

Von Allmen ist Botschafter der WM 2027 in Crans-Montana. An diesem Sommertag läuft er gut gelaunt über die Piste Nationale, auf der er eine weisse Weste hat. «Ich mag die langgezogenen Kurven, diese Schleicherpassagen», sagt er. Dann schmunzelt er: «Mehr will ich nicht sagen.» Seine Gegner dürfen ruhig noch rätseln, warum er hier so stark ist.

Auch Pirmin Zurbriggen (63) und Erika Hess (64) sind nach Crans-Montana gekommen. Zwei Helden der WM 1987. Der Walliser gewann zweimal Gold, dazu zweimal Silber. Hess wurde Weltmeisterin in der Kombination und im Slalom. Von Allmen kennt ihre Erfolge und den Goldrausch der Schweizer vor vier Jahrzehnten. Zurbriggen sagt: «Wir sollten nicht vergleichen. Das war eine andere Zeit. Franjo und die anderen müssen nichts, sondern dürfen im Februar ihre eigenen Geschichten schreiben.»

«Stehe nicht nur zum Spass am Start»

Für von Allmen ist die WM noch weit weg. «Ich fokussiere mich auf die Vorbereitung, dann auf die ersten Rennen. Alles andere kommt später.» Trotzdem wird er zu den Favoriten gehören. Oder gar als Topfavorit gehandelt werden. «Ich sehe das locker und mache alles wie an den letzten Grossanlässen. Das hat gut funktioniert», sagt er. Und untertreibt damit: In Saalbach 2025 holte er zweimal WM-Gold, bei Olympia 2026 sogar dreimal Gold.

Wächst dadurch der Druck? Oder ist das Gegenteil der Fall, weil er wichtige Titel bereits gewonnen hat? «Man kann es von beiden Seiten sehen. Dass ich niemandem mehr etwas beweisen muss. Oder dass jeder erwartet, dass ich hier gewinne.» Von Allmen tendiert zu Ersterem. «Ich sehe das locker. Aber natürlich stehe ich nicht nur zum Spass am Start, sondern will meine beste Leistung zeigen.»

Den grössten Druck mache er sich sowieso selbst. Und er weiss, dass im Februar viele Faktoren entscheiden werden. «Auch die Gesundheit muss passen und das Mentale.»

Von Allmen peilt Kristallkugel an

Vielleicht peilt «FvA» im Winter aber auch etwas ganz anderes an. Auf die Frage, was er lieber hätte – eine Kristallkugel oder einen Heimsieg an der WM –, sagt der Abfahrts-Crack: «Wohl Kristall, weil ich das noch nicht gewonnen habe.»

Ob es nächsten Winter klappt oder nicht: Mit erst 25 Jahren dürfte von Allmen noch viele Chancen haben, sich diesen Wunsch zu erfüllen.

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