Darum gehts
- Kilchberger Schwinget am 5. September als Saisonhöhepunkt
- Punkte für Jahreswertung abhängig von Festtyp und Gegnerklasse
- Meiste Zähler für Sieg an eidgenössischen Anlässen wie Kilchberger oder ESAF
Wer nach dem letztjährigen ESAF dachte, bis zur nächsten Saison mit grossen Highlights müsse man sich lange gedulden, hat sich glücklicherweise geirrt. Mit dem Kilchberger Schwinget vom 5. September wartet auch der diesjährige Schwingkalender mit einem ganz grossen Fest auf, auch wenn das Datum längst nicht bei allen dick angestrichen ist.
Vielmehr kämpfen die besten Schwinger des Landes an etlichen Berg-, Teilverbands- und Kantonalfesten um Kränze. Dabei sammeln sie je nach Schlussrang unterschiedlich viele Punkte, die in die «Schlussgang»-Wertung, offizielle Jahrespunkteliste des Schwingerverbandes, einfliessen.
Die aktuelle Jahreswertung 2026 mit den besten 50 Schwingern
- Walther Adrian: 54 Punkte
- Gwerder Michael: 51 Punkte
- Bieri Marcel: 49 Punkte
- Moser Michael: 48 Punkte
- Lustenberger Marc: 47 Punkte
- Odermatt Adrian: 45 Punkte
- Schurtenberger Sven: 45 Punkte
- Voggensperger Lars: 45 Punkte
- Kämpf Bernhard: 44 Punkte
- Orlik Curdin: 43 Punkte
- Heinzer Lukas: 42 Punkte
- Thöni Ivan: 41 Punkte
- Thöni Reto: 40 Punkte
- Wüthrich Thomas (2): 40 Punkte
- Aeschbacher Matthias: 39 Punkte
- Reichmuth Roland: 38 Punkte
- von Wyl Kevin: 38 Punkte
- Bruhin Fredi: 37 Punkte
- Steffen Gustav: 35 Punkte
- Trittibach Silvan: 35 Punkte
- Walther Reto: 35 Punkte
- Scheuner Adrian: 33 Punkte
- Ott Damian: 31 Punkte
- Lüscher Sinisha: 29 Punkte
- Durrer Jonas: 26 Punkte
- Dällenbach Lukas: 26 Punkte
- Rutsch Remo: 26 Punkte
- Suter Bruno: 26 Punkte
- Alpiger Nick: 25 Punkte
- Bucher Roman: 25 Punkte
- Bucher Thomas: 25 Punkte
- Galli Sandro: 25 Punkte
- Odermatt Jonas: 25 Punkte
- Scheuner David: 25 Punkte
- Annen Dominic: 24 Punkte
- Burger Matthieu: 24 Punkte
- Giger Samuel: 24 Punkte
- Kenel Franz-Toni: 24 Punkte
- Staudenmann Fabian: 24 Punkte
- Zemp Christian: 24 Punkte
- Bissig Lukas: 23 Punkte
- Fankhauser Reto: 23 Punkte
- Leuenberger Michael: 23 Punkte
- Orlik Armon: 23 Punkte
- Roth Tim: 23 Punkte
- Suter Joel: 23 Punkte
- Achermann Ivan: 22 Punkte
- Frank Marius: 22 Punkte
- Hürlimann Mathias: 22 Punkte
- Räber Lukas: 22 Punkte
Eidgenössische Anlässe als Punkteschlager, doch auch Berg- und Teilverbandsfeste lohnen sich besonders
Wie beim Tennis fliessen nicht alle Turniere beziehungsweise Kranzfeste in die Wertung ein, sondern nur eine bestimmte Anzahl. Normalerweise sind es die besten sieben, 2026 aufgrund des Kilchbergers jedoch acht. Die meisten Punkte (42) gibts denn auch wenig überraschend bei einem Sieg am Kilchberger oder anderen eidgenössischen Anlässen (ESAF, Unspunnen, Kilchberger, Jubiläum usw.). Wem es «nur» zum Kranzgewinn reicht oder sich bei eidgenössischen Anlässen innerhalb der fiktiven Kranzquote befindet, erhält immerhin noch 27 Punkte.
Davon abgesehen lohnen sich auch Berg- und Teilverbandsfeste, deren Sieg ebenfalls mit 27 Zählern vergütet wird. Für einen Kranz gibts 18, gleich viel wie für einen Sieg an einem Kantonal-/Gauverbandsfest. Mit zwölf Punkten wird dabei ein Kranz honoriert.
Zusätzliche Punkte gibts je nachdem, auf welche «Gegnerklasse» ein Schwinger trifft. Dies wird über die Anzahl Sterne auf dem Notenblatt gekennzeichnet. Pro Stern neben dem Namen des Gegners erhält man einen Punkt, wobei ein Stern einen Kranzgewinner eines Kantonalen markiert. Zwei Sterne erhält, wer einen Kranz bei einem Teilverbands- oder Bergkranzfest gewinnen konnte. Die höchste Anzahl Sterne beträgt drei und wird nur an eidgenössische Kranzgewinner vergeben.
Sollten am Ende einer Saison zwei oder mehr Schwinger dieselbe Anzahl Punkte aufweisen, kommt ein simpler Schlüssel zum Zug. In ungeraden Jahren wird alphabetisch von Z bis A bevorzugt, in geraden Jahren von A bis Z.