Hier bodigt Lüscher den Eidgenossen Odermatt
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Am Basellandschaftlichen:Hier bodigt Lüscher den Eidgenossen Odermatt

Anpassungen im Winter fruchten
Festsieger Lüscher auf dem Weg nach oben

Sinisha Lüscher triumphiert beim Basellandschaftlichen. Mit seinem zweiten Kranzfestsieg in diesem Jahr hat er bewiesen, dass seine Umstellungen im Winter richtig waren.
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Sinisha Lüscher kann schon wieder jubeln. Der Neu-Eidgenosse wirbelt weiter mächtig Sägemehl auf.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nick Alpiger und Sinisha Lüscher gewinnen das Basellandschaftliches Schwingfest
  • Lüscher beeindruckt mit zweitem Kranzfestsieg in dieser Saison
  • Die Reduktion seines Arbeitspensumes zahlt sich aus
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Nicola AbtReporter Sport

Nur drei Tage nach dem Baselstädtischen waren die Nordwestschweizer Schwinger erneut gefordert. In Oberdorf BL lieferten sie sich einen regelrechten Sägemehl-Krimi. Für die zwei Schlussgang-Plätze am Basellandschaftlichen kamen drei Schwinger infrage. Die Einteilung entschied sich für Sinisha Lüscher (20) und den Einheimischen Adrian Odermatt (25) und damit gegen Nick Alpiger (29).

Dieser sicherte sich aber dennoch den Festsieg. Da Alpiger seinen letzten Kampf mit der Maximalnote gewann, konnte der Schlussgang-Gewinner nur noch gleichziehen. Und genau das tat Lüscher. Kurz vor Gangende konnte der Neu-Eidgenosse Odermatt bezwingen. Sein zweiter Kranzfestsieg in diesem Jahr. 

Lüscher machts wie die Spitzenschwinger

Dieser fulminante Saisonstart bestätigt, dass seine jüngsten Anpassungen die richtigen waren. Seit diesem Winter arbeitet Lüscher mit dem Kantonsspital Aarau zusammen. «Es ist ein weiterer Schritt in Richtung der Professionalität, die ich mir vorstelle», erklärte er. 

Zudem hat Lüscher sein Arbeitspensum drastisch reduziert. Die Nordwestschweizer Zukunftshoffnung ist nur noch zu 30 Prozent bei der Raiffeisenbank Region Zofingen angestellt. Zuvor waren es 70 Prozent. Am gleichen Ort absolvierte Lüscher seine KV-Lehre.

Die Reduktion seiner Arbeitszeit ist der nächste Schritt auf seinem Weg nach ganz oben. Alle absoluten Spitzenschwinger fokussieren sich mittlerweile hauptberuflich auf den Sport. Dass Lüscher nun nachzieht, begründet er wie folgt: «Damit habe ich noch mehr Zeit zu trainieren, mich zu erholen und besser zu werden.»

Wer jetzt denkt, Lüscher hätte dadurch mehr Freizeit, der irrt. «Meine Wochen sind immer anders, aber voll.» Neben den verschiedenen Einheiten im Kraftraum und im Sägemehl gibt Lüscher Vorträge oder hat sonstige Verpflichtungen. Diese werden mit seinen Siegen auf keinen Fall weniger. 

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