Darum gehts
- Schweizer Springreiter sichern sich Platz im Team-Final der WM in Aachen
- Nach schwachem Start verbessert sich die Equipe vom 13. auf den 8. Zwischenrang
- Steve Guerdat glänzt als Dritter in der Einzelwertung, Smith scheidet dort aus
Das übergeordnete Ziel der Schweizer Springreiter an der WM in Aachen (De): Die frühzeitige Olympia-Qualifikation für Los Angeles 2028. Dafür braucht es einen Platz unter den besten sieben Nationen im Team-Final – oder den besten acht, sofern Olympia-Gastgeber USA dabei wäre. Dass unsere Equipe in diese Medaillen-Entscheidung der Top 10 vom Freitag vorrückt, dafür hat es eine Steigerung in der zweiten Runde gebraucht.
Denn nach Tag eins und dem Jagdspringen liegen die Schweizer bloss auf dem 13. Zwischenrang, nachdem aus dem Quartett Steve Guerdat, Martin Fuchs, Jason Smith und Gaetan Joliat einzig Routinier Guerdat ohne Fehler geblieben ist. Seine drei Teamkollegen kassieren je einen Abwurf, zufrieden mit dem Auftakt ist keiner so richtig. Doch die Schweizer machen an Tag zwei im Nationenpreis Boden gut. Sie finden mit ihren Pferden den Rhythmus im Parcours.
Dass Startreiter Guerdat auf seiner Stute Dynamix de Bélhème sogleich eine starke und makellose Runde zeigt, verleiht Selbstvertrauen. Das färbt auf Fuchs mit Conner Jei und Youngster Joliat mit Chelsea ab: Beide bleiben ohne Abwurf. Nach drei gestarteten Reitern überholt die Schweiz Dänemark, Irland und Saudi-Arabien, deren Reiter gepatzt haben, und ist somit bereits vor den Schlussreitern definitiv in die Final-Strasse eingebogen. Lange liegt sie auf dem 10. und letzten Final-Platz, rückt dann sogar noch auf Rang 8 vor, weil weitere Nationen durch Fehler zurückgeworfen werden.
Ein Team besteht aus vier Reitern. Die besten drei Resultate zählen für die Nationenwertung, das schlechteste wird zum Streichresultat. Die Resultate werden in einem ausgeklügelten Strafpunkte-System über alle fünf Prüfungen der vier Tage (Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag) mitgenommen – sowohl in der Mannschafts- als auch in der Einzelwertung. Für die Team-Entscheidung vom Freitagabend qualifizieren sich am Vortag die besten zehn Nationen sowie die 60 besten Einzelreiter. In dieser Prüfung werden die Team-Medaillen vergeben – und Olympia-Startplätze für jene Nationen auf den Plätzen eins bis sieben.
In den Einzel-Final vom Sonntag schaffen es nur noch die 25 besten Einzelreiter. In den zweiten Umgang, in dem es um die Medaillen geht, stossen nur noch die Top12 vor. Wer nach insgesamt fünf Prüfungen am Sonntagabend die wenigsten Strafpunkte auf dem Konto hat, ist Weltmeister.
Die weiteren Prüfungen:
Freitag, 21. August: Team-Entscheidung, ab 18.40 Uhr live auf SRF2
Sonntag, 23. August: Einzel-Final, ab 14.20 Uhr live auf SRF info oder srf.ch
Das Schweizer Team:
Steve Guerdat (44) mit Dynamix de Bélhème
Martin Fuchs (34) mit Conner Jei
Jason Smith (35) mit Picobello van’t Roosakker
Gaetan Joliat (21) mit Chelsea Z
Ersatz: Alain Jufer (48) mit Chaccoo de l’Escant
Ein Team besteht aus vier Reitern. Die besten drei Resultate zählen für die Nationenwertung, das schlechteste wird zum Streichresultat. Die Resultate werden in einem ausgeklügelten Strafpunkte-System über alle fünf Prüfungen der vier Tage (Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag) mitgenommen – sowohl in der Mannschafts- als auch in der Einzelwertung. Für die Team-Entscheidung vom Freitagabend qualifizieren sich am Vortag die besten zehn Nationen sowie die 60 besten Einzelreiter. In dieser Prüfung werden die Team-Medaillen vergeben – und Olympia-Startplätze für jene Nationen auf den Plätzen eins bis sieben.
In den Einzel-Final vom Sonntag schaffen es nur noch die 25 besten Einzelreiter. In den zweiten Umgang, in dem es um die Medaillen geht, stossen nur noch die Top12 vor. Wer nach insgesamt fünf Prüfungen am Sonntagabend die wenigsten Strafpunkte auf dem Konto hat, ist Weltmeister.
Die weiteren Prüfungen:
Freitag, 21. August: Team-Entscheidung, ab 18.40 Uhr live auf SRF2
Sonntag, 23. August: Einzel-Final, ab 14.20 Uhr live auf SRF info oder srf.ch
Das Schweizer Team:
Steve Guerdat (44) mit Dynamix de Bélhème
Martin Fuchs (34) mit Conner Jei
Jason Smith (35) mit Picobello van’t Roosakker
Gaetan Joliat (21) mit Chelsea Z
Ersatz: Alain Jufer (48) mit Chaccoo de l’Escant
Für Smith ist der Ritt dennoch ein wichtiger hinsichtlich der Einzel-Wertung. Dort schaffen es die besten 60 eine Runde weiter. Um am Sonntag um eine Einzel-Medaille reiten zu können, muss man sich nach dem zweiten und finalen Umgang des Nationenpreises vom Freitagabend in den Top 25 platzieren können. Aber bereits nach dem ersten Sprung ist klar: Smith fällt im Einzel-Zwischenklassement zu weit zurück (96.), um im Einzel-Wettkampf zu bleiben.
Mit der Equipe darf er allerdings am Freitagabend im Team-Final noch ran. Fuchs (39.) und Joliat (32.) verbleiben im Einzel in den Top 60. Auf Medaillenkurs ist dort aber einzig Guerdat – als Dritter mit einer hervorragenden Ausgangslage. Die Team-Wertung wird von Gastgeber Deutschland angeführt, die Einzel-Wertung vom Briten Scott Brash.