Steve Guerdat (44) und Martin Fuchs (34) sind unter normalen Voraussetzungen für die grossen Turniere gesetzt. Ihrer Erfahrung wegen, weil sie viele Qualitäten vereinen, Leader sind und vor allem über einen breiten Beritt an Championatspferden verfügen. Für die zwei weiteren Plätze in der Schweizer Equipe haben für diese Weltmeisterschaften in Aachen (De) zwei Debütanten das Rennen gemacht: Jason Smith (35) und Gaetan Joliat (21).
Ein Team besteht aus vier Reitern. Die besten drei Resultate zählen für die Nationenwertung, das schlechteste wird zum Streichresultat. Die Resultate werden in einem ausgeklügelten Strafpunkte-System über alle fünf Prüfungen der vier Tage (Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag) mitgenommen – sowohl in der Mannschafts- als auch in der Einzelwertung. Für die Team-Entscheidung vom Freitagabend qualifizieren sich am Vortag die besten zehn Nationen sowie die 60 besten Einzelreiter. In dieser Prüfung werden die Team-Medaillen vergeben – und Olympia-Startplätze für jene Nationen auf den Plätzen eins bis sieben.
In den Einzel-Final vom Sonntag schaffen es nur noch die 25 besten Einzelreiter. In den zweiten Umgang, in dem es um die Medaillen geht, stossen nur noch die Top12 vor. Wer nach insgesamt fünf Prüfungen am Sonntagabend die wenigsten Strafpunkte auf dem Konto hat, ist Weltmeister.
Die weiteren Prüfungen:
Donnerstag, 20. August: 2. Wertungsprüfung, ab 9.00 Uhr Livestream auf srf.ch
Freitag, 21. August: Team-Entscheidung, ab 18.40 Uhr live auf SRF2
Sonntag, 23. August: Einzel-Final, ab 14.20 Uhr live auf SRF info oder srf.ch
Das Schweizer Team:
Steve Guerdat (44) mit Dynamix de Bélhème
Martin Fuchs (34) mit Conner Jei
Jason Smith (35) mit Picobello van’t Roosakker
Gaetan Joliat (21) mit Chelsea Z
Ersatz: Alain Jufer (48) mit Chaccoo de l’Escant
Ein Team besteht aus vier Reitern. Die besten drei Resultate zählen für die Nationenwertung, das schlechteste wird zum Streichresultat. Die Resultate werden in einem ausgeklügelten Strafpunkte-System über alle fünf Prüfungen der vier Tage (Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag) mitgenommen – sowohl in der Mannschafts- als auch in der Einzelwertung. Für die Team-Entscheidung vom Freitagabend qualifizieren sich am Vortag die besten zehn Nationen sowie die 60 besten Einzelreiter. In dieser Prüfung werden die Team-Medaillen vergeben – und Olympia-Startplätze für jene Nationen auf den Plätzen eins bis sieben.
In den Einzel-Final vom Sonntag schaffen es nur noch die 25 besten Einzelreiter. In den zweiten Umgang, in dem es um die Medaillen geht, stossen nur noch die Top12 vor. Wer nach insgesamt fünf Prüfungen am Sonntagabend die wenigsten Strafpunkte auf dem Konto hat, ist Weltmeister.
Die weiteren Prüfungen:
Donnerstag, 20. August: 2. Wertungsprüfung, ab 9.00 Uhr Livestream auf srf.ch
Freitag, 21. August: Team-Entscheidung, ab 18.40 Uhr live auf SRF2
Sonntag, 23. August: Einzel-Final, ab 14.20 Uhr live auf SRF info oder srf.ch
Das Schweizer Team:
Steve Guerdat (44) mit Dynamix de Bélhème
Martin Fuchs (34) mit Conner Jei
Jason Smith (35) mit Picobello van’t Roosakker
Gaetan Joliat (21) mit Chelsea Z
Ersatz: Alain Jufer (48) mit Chaccoo de l’Escant
Vor allem die Personalie Smith ist interessant. Erst seit drei Jahren im Besitz des Schweizer Passes, ist der gebürtige Schotte sozusagen zum Joker der Schweizer avanciert. Als Teenager ist er 2008 in die Schweiz gekommen, in den Stall von Pius Schwizer (64). Dort lernt er seine heutige Frau Julia kennen. Das Paar lebt mit seinem Sohn in der Nähe von Sursee LU und führt einen eigenen Stall.
Im letzten Juni wird Smith erstmals von Equipenchef Peter van der Waaij aufgeboten, beim Nationenpreis des CSIO St. Gallen liefert der Bauernsohn einen Doppelnuller ab und trägt entscheidend zum Sieg bei. Gleiches Kunststück gelingt ihm einen Monat später im schwedischen Falsterbo. Damit drängt er sich für die WM auf. Und in Aachen?
Da fällt bei Smith in der ersten von insgesamt fünf Prüfungen wie schon bei Startreiter Fuchs die Stange beim Oxer des Einsprungs in die Zweier-Kombination. Schlussreiter und Youngster Joliat ist stark unterwegs, bis sein Wallach beim letzten Hindernis mit der Hinterhand die Stange reisst. Somit bleibt Guerdat als einziger Schweizer fehlerfrei, womit er in der Einzel-Zwischenwertung auf dem vielversprechenden 5. Platz rangiert. Als Team liegt unsere Equipe nun auf Zwischenrang 13. Das Hauptziel der Schweizer ist das Olympia-Ticket für Los Angeles 2028, das sich die Top-7-Nationen holen.