Töff-Pilot fällt durch Medizincheck
Rennärzte verbieten Noah Dettwiler den Comeback-Start

Noah Dettwiler wollte in Mugello sein Comeback feiern. Doch ein Medizincheck stoppte den Solothurner: Er wurde als untauglich für die Rennstrecke erklärt.
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Noah Dettwiler braucht Geduld: Der Solothurner wollte in Mugello in der italienischen Meisterschaft starten, doch er fällt beim Medizincheck durch.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Noah Dettwiler darf in Mugello nicht starten nach Medizincheck
  • Das medizinische Team fordert genauere Abklärungen
  • Comeback frühestens in vier Wochen bei nächster Runde in Imola
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Matthias DubachLeiter Reporter-Pool Blick Sport

Die Fotos von Noah Dettwiler (21) auf seiner Supersport-Ducati in der Boxengasse sind schon im Kasten, sein Rennstall bereitet sich aufs erste Training vor. Der Schweizer ist an der bekannten Rennstrecke in Mugello, um sechseinhalb Monate nach seinem lebensgefährlichen Unfall sein Comeback im Töff-Sport zu geben.

Dann der Schock. Dettwiler bekommt Startverbot. Beim Medizincheck, den jeder Fahrer bei der Rückkehr aus einer Verletzungsphase absolvieren muss, fällt der Solothurner durch. Dettwiler wird für unfit erklärt, respektive als nicht tauglich für einen Einsatz auf der Piste.

Nächstes Rennen erst in einem Monat

Das medizinische Team der italienischen Meisterschaft will zuerst eine eingehendere Evaluation von Dettwilers Zustand durchführen, bevor er grünes Licht bekommt. Dafür reicht die Zeit vor Ort nicht, der Ducati-Pilot kann das Wochenende mit den zwei Rennen nicht bestreiten. Manager Daniele Camuso: «Die Ärzte sind sich nicht in allen Punkten einig, deshalb wurde als Vorsichtsmassnahme die Freigabe nicht erteilt.»

Damit ist das angestrebte Comeback frühestens in vier Wochen bei der dritten Meisterschaftsrunde in Imola möglich. Die erste Runde vor zwei Wochen in Misano hatte Dettwiler aus eigener Entscheidung verpasst, damals fühlte er sich nach einem Sturz bei Testfahrten selber nicht fit genug. Nun muss er nochmals länger warten, um erstmals seit dem Horrorsturz beim Grand Prix in Malaysia Ende Oktober wieder am Start zu stehen.

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