Ein Sieg fehlt dem HC Kriens-Luzern zum ganz grossen Wurf. Die Innerschweizer gewinnen auch das zweite Finalspiel gegen Serienmeister Kadetten Schaffhausen – noch ein Sieg fehlt zum ersten Meistertitel der Geschichte des 1966 gegründeten Klubs.
Nach dem 37:33-Auswärtssieg am Sonntag ist das Team von Trainer Thomas Zimmermann auch in der topmodernen, 2025 eröffneten Pilatus-Arena nicht zu schlagen. In der ersten Halbzeit ist es eine ausgeglichene Partie, in der sich kein Team mehr als zwei Tore Vorsprung erspielen kann. Folgerichtig geht es mit einem 20:20 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zünden die Hausherren dann aber ein Feuerwerk. Nach On Langenicks Führungstor zum 24:23 ziehen die Luzerner entscheidend davon. Mit einer 5:1-Sequenz stellen sie auf 28:24 – eine Führung, die bis zum Ende nicht mehr hergegeben wird. Ausgelassen ist der Jubel bei Spielern und den 4000 Fans in der ausverkauften Halle. Doch noch fehlt ein Schritt, um den Kadetten die Trophäe nach vier Meisterschaften in Folge zu entreissen.
Gleich drei Akteure werden nach der Partie offiziell als Spieler des Spiels ihrer Mannschaft gewählt, während auf Schaffhauser Seite nur zwei einen Preis bekommen. Goalie Jannis Scheidiger, der zur Pause in die Partie kommt und acht von 23 Schüssen parieren kann, sowie die beiden besten Torschützen Luca Sigrist (11 Tore) und Marin Sipic (12 Tore) werden geehrt.
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