Für mehrere Stars wars wohl die letzte Chance
Topspieler diverser Nationen – diese Stars verpassen die WM

In weniger als einem Monat wird die WM in Nordamerika eröffnet. Obwohl noch nicht alle Verbände ihre Spielerliste präsentierten, ist das WM-Aus für einige Stars bereits fix. Eine Übersicht.
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Sandro Tonali zog in Italiens Mittelfeld die Fäden – vergebens.
Foto: Toto Marti

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Dominik Szoboszlai wertvollster fehlender Spieler (100 Millionen)
  • Robert Lewandowski (37) und andere Altstars verpassen wohl letzte WM
  • Kosovo-Trio unter Ex-Super-Ligisten, die das Turnier nur im TV sehen

Am 11. Juni um 21 Uhr Schweizer Zeit lancieren Mexiko und Südafrika das grösste Fussballturnier aller Zeiten. Während gut eines Monats kämpfen 48 Länder in Mexiko, Kanada und den USA um den Weltmeistertitel und schicken dafür ihre Top-Stars auf den Rasen (zum Spielplan mit PDF). Weil jede Nation nur 26 Spieler mit ans Turnier nehmen darf, erhalten nicht alle grossen Namen einen Platz im Kader.

Ungekrönte Marktwert-Könige

Wenn man die Liste der wertvollsten Spieler anschaut, muss man bis zu Platz 18 runterscrollen, um den ersten zu finden, der sich nicht fürs Turnier qualifizierte. Liverpool-Star Dominik Szoboszlai (25, Marktwert: 100 Millionen Euro) scheiterte mit Ungarn in der Quali an Portugal und Irland. Mit Georgien-Star Khvicha Kvaratskhelia (25, 90 Millionen), Kamerun-Knipser Bryan Mbeumo (26, 80 Millionen) und Italo-Maestro Sandro Tonali (26, 80 Millionen) folgen drei weitere namhafte Akteure aus den Top-5-Ligen. Auch Nigeria-Goalgetter Victor Osimhen (27, 75 Millionen) muss als einer der 50 wertvollsten Spieler der Welt das Spektakel von zu Hause aus verfolgen. Brasilien-Juwel Joao Pedro (24, 75 Millionen) hätte indes eine Chance aufs Turnier gehabt, fand im Aufgebot von Carlo Ancelotti aber keinen Platz.

Glanzlose Ex-Super-League-Stars

Einige Namen, die mittlerweile im Weltfussball unterwegs sind, haben ihre Spuren auch in der Super League hinterlassen. Durch das Kosovo-Aus verpassen mit Leon Avdullahu (22), Albian Hajdari (22, beide Hoffenheim) und Edon Zhegrova (27, Juventus Turin) drei ehemalige Basler ihre erste Endrunde. Das gleiche Schicksal erleidet Ex-FCB-Flügel Philip Otele (26, HSV), der mit Nigeria in der Quali scheiterte. Dem Italien-Drama ist auch Ex-Sion-Verteidiger Federico Dimarco (28, Inter Mailand) zum Opfer gefallen.

Opfer der Verletzungshexe

Unter den bestätigten WM-Verpassern finden sich bereits jetzt einige grosse Namen wie Hugo Ekitiké (23, Liverpool), Serge Gnabry (30, Bayern) oder Rodrygo (25, Real). Aus dem Königlichen Lazarett kommen mit Ferland Mendy (30) und Eder Militao (28) zwei weitere Spieler hinzu. Und apropos Brasilianer: Top-Talent Estevao (19, Chelsea) muss ebenfalls passen. Mehrfache Verletzungssorgen plagen auch die Niederländer, die in Person von Xavi Simons (23, Tottenham) und Matthijs de Ligt (26, ManUtd) zwei Startelf-Kandidaten zu Hause lassen müssen. Bosnien-Held Haris Tabakovic (31, Gladbach), der sein Land im WM-Playoff gegen Italien mit seinem Treffer zum 1:1 überhaupt erst ins letztlich entscheidende Elfmeterschiessen rettete, zog sich vergangenen Samstag eine Verletzung zu und fällt offenbar lange aus.

Letzte Chance – vorbei

Für Spieler, die sich im Herbst ihrer Karriere befinden, wäre das anstehende Turnier wohl die letzte Chance für eine (weitere) WM-Teilnahme gewesen. Robert Lewandowski (37) scheiterte mit Polen an Schweden, nach dem Spiel wurde gar über seinen Rücktritt aus dem Nationalteam spekuliert. Auch Christian Eriksen (34) wird in vier Jahren wohl nicht mehr dabei sein, gleich wie Daniel Carvajal (34) und Alvaro Morata (33). Als Goalie kann Jan Oblak (33) in vier Jahren vielleicht nochmals angreifen, sicher ist dies jedoch nicht.

Es gibt noch eine nächste WM

Für einige interessante Jungspieler wäre es die erste Möglichkeit, auf der grössten Bühne des Sports aufzulaufen. Christian Kofane (19, 40 Millionen) sorgt bei Leverkusen für Furore, wird in Nordamerika aber mit Kamerun fehlen. Der 20-jährige Däne Victor Froholdt (20, 30 Millionen) und Polen-Flügel Oskar Pietuszewski (17, 20 Millionen) wirbeln bei Porto zusammen, verpassen aber beide die WM. Bei Italien gilt Pio Esposito (20, 45 Millionen) als eines der grössten Zukunftsversprechen. Ebenfalls gedulden muss sich der portugiesische West-Ham-Söldner Mateus Fernandes (21, 35 Millionen).

WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
Südkorea
0
0
0
4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
Playoffs
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