So wollen die Schweizer Kolumbien schlagen
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Zakaria über Nati-Gegner:So wollen die Schweizer Kolumbien schlagen

Mehr als Diaz und Rodriguez
Auf die Nati wartet ein harter Brocken

Noch ein Sieg fehlt der Nati zur ersten Viertelfinal-Qualifikation an einer WM in der Neuzeit. Mit Kolumbien wartet im Achtelfinal aber ein harter Brocken auf das Team von Murat Yakin.
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Die Kolumbianer geniessen – egal, wo sie spielen – dank der grossen Community in Nordamerika ein Heimspiel.
Foto: IMAGO/Anadolu Agency
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Als am 5. Dezember des letzten Jahres in Washington D. C. die Gruppen für die WM ausgelost wurden, dachten sich viele Nati-Fans: «Nein, nicht schon wieder Portugal.» Wäre es nach Papierform gegangen, wäre die Schweiz in den Achtelfinals wie vor vier Jahren auf Cristiano Ronaldo und Co. getroffen.

Doch Kolumbien machte den Portugiesen einen Strich durch die Rechnung und sicherte sich den Sieg in der Gruppe K. Und auch in der ersten K.o.-Runde gegen Ghana überzeugten die Südamerikaner. «In den K.o.-Spielen gibt es sowieso keine leichten Gegner», sagte Murat bereits vor der Partie. Nun kommt es am Dienstag in Vancouver (22 Uhr MEZ) zum Duell zwischen der Nati und der Nummer 11 der Weltrangliste:

Die Stars: Rodriguez' x-ter Frühling

Aus dem starken Kollektiv stechen vor allem zwei Spieler heraus: Luis Diaz und James Rodriguez. Flügelstürmer Diaz spielte nach seinem Wechsel vor einem Jahr von Liverpool nach München eine herausragende erste Saison mit Bayern. Und Captain James Rodriguez (34) erlebt seinen x-ten Frühling, nachdem er während der Saison bei MLS-Klub Minnesota United nur 275 Spielminuten auf dem Platz gestanden hatte. Gegen Ghana absolvierte er sein 130. Länderspiel, womit er nun alleiniger Rekordhalter ist. Allerdings musste er zur Pause raus.

Der Trainer: Lorenzos fünfte WM-Teilnahme

Der Argentinier Nestor Lorenzo (60) nimmt bereits an seiner fünften WM teil. 1990 stand er als Spieler mit Argentinien und an der Seite von Diego Maradona im WM-Final, 2006 war er als Assistenztrainer mit seinem Heimatland dabei, 2014 und 2018 in gleicher Funktion mit Kolumbien. Und nun ist der frühere Mittelfeldspieler erstmals Cheftrainer eines WM-Teams. Die Art und Weise, wie er Fussball spielen lassen will: mit Offensivdrang, ohne sich zurückzuziehen. Vor der WM sagte Lorenzo: «Damit wollen wir die erfolgreichste WM der Geschichte spielen.»

WM-Historie: Höhepunkt 2014

Für die Südamerikaner ist es erst die sechste WM-Teilnahme. 1990 traten die Kolumbianer nach der WM-Premiere in den Sechzigerjahren erstmals so richtig auf die Weltbühne, als Carlos Valderrama und der verrückte Torhüter René Higuita mit ihren Auftritten für Farbtupfer sorgten. Vier Jahre später gab es auch das erste WM-Duell mit der Schweiz, das Kolumbien in dem allerdings bedeutungslos gewordenen dritten Gruppenspiel in San Francisco 2:0 gewann. Im Gegensatz zur Nati haben die Südamerikaner in der jüngeren Vergangenheit schon einmal einen WM-Viertelfinal erreicht. 2014, als der Stern von James Rodriguez so richtig aufging, scheiterte Kolumbien in der Runde der letzten acht nur knapp an Gastgeber Brasilien.

Der bisherige Weg: Portugal getrotzt

Die Kolumbianer spielten eine durchzogene Quali in Südamerika, lösten aber letztlich als Dritter das Ticket für das Turnier in Nordamerika souverän. Und hier überzeugen die Kolumbianer bisher auf der ganzen Linie: Nach Siegen gegen Usbekistan (3:1) und die Demokratische Republik Kongo (1:0) hielt man auch Portugal souverän in Schach und sicherte sich mit einem 0:0 den Gruppensieg. Auch die Hürde Ghana übersprangen die Südamerikaner souverän, nur dank Zigis Paraden fiel der Sieg Kolumbiens nicht deutlich höher als 1:0 aus. Der grosse Vorteil der Südamerikaner: Egal, wo sie spielen, sie geniessen Heimvorteil. Die Euphorie kennt keine Grenzen.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
K.o.-Phase
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