Fifa lehnt Antrag ab
Iran muss an der WM in den USA spielen

Die Fifa weist Irans Antrag zurück: Die Gruppenspiele bei der WM 2026 finden wie geplant in den USA statt, trotz Forderungen aufgrund der angespannten Lage.
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Iran muss an der WM in den USA spielen.
Foto: IMAGO/Fatemeh Bahrami

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fifa lehnt Irans Antrag ab, WM-Spiele von USA nach Mexiko zu verlegen
  • Iran wollte wegen militärischer Spannungen mit USA nicht dort spielen
  • Spiele finden wie geplant in Los Angeles und Seattle statt
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Pascal KeuschRedaktor Sport

Die Fifa hat den Antrag des iranischen Fussballverbands abgelehnt, die Gruppenspiele der Nationalmannschaft an der kommenden WM von den USA nach Mexiko zu verlegen. Damit bleiben die drei Vorrundenpartien wie geplant in den Vereinigten Staaten.

Der Iran hatte angesichts des militärischen Angriffs der USA versucht, seine Spiele nicht im Land austragen zu müssen. Konkret ging es um die Begegnungen gegen Neuseeland und Belgien in Los Angeles sowie das Spiel gegen Ägypten in Seattle. Der Verband hatte eine Verlegung nach Mexiko ins Spiel gebracht.

«Es gibt nur Plan A»

Dieser Vorschlag wurde nun abgelehnt, erklärte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum: «Die Fifa entschied schliesslich, dass die Spiele nicht von ihren ursprünglichen Austragungsorten verlegt werden können.» Aus Sicht der Fifa hätte dies «einen enormen logistischen Aufwand» bedeutet, sagte die Staatschefin.

US-Präsident Donald Trump hatte sich in den vergangenen Wochen widersprüchlich bezüglich einer Teilnahme des Irans geäussert. Einerseits seien die Iraner zwar willkommen, zugleich halte er es jedoch «nicht für angemessen, dass sie dort sind, im Hinblick auf ihr eigenes Leben und ihre Sicherheit».

Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte derweil auf die Teilnahme des Iran an der WM gedrängt, nachdem Boykott-Spekulationen aufkamen. Es gebe «keinen Plan B, C oder D – es gibt Plan A», so Infantino Ende März.

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