Foto: Getty Images

Kaum ein Spiel bis Juni
Trump vermiest Nati-Gegner Katar die WM-Vorbereitung

Die Schweizer Nati bestreitet mehrere Tests, Kanada ebenso. Und der dritte Gruppengegner an der WM muss noch durch die Playoffs. Aber was macht eigentlich Katar? Das Team spielt einfach nicht.
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Alain KunzReporter Fussball

Es hätte die zweite grosse Fussball-Sause in Katar nach der Weltmeisterschaft 2022 werden sollen: das Qatar Football Festival, das eigentlich am Donnerstag hätte loslegen sollen, unter anderem mit dem Spiel der Katarer gegen Serbien. Am Freitag wäre es zur grandiosen Finalissima zwischen Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien gekommen. Und zum Abschluss hätte Gastgeber Katar die Ehre gehabt, Argentinien herauszufordern.

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Der grösste Jubel in der katarischen Fussballgeschichte: Mohammed Muntari (r.) nach dem einzigen Tor an der Heim-WM mit Pedro Miguel beim 1:3 gegen Senegal.
Foto: keystone-sda.ch

Doch aus diesem Fussballfest wurde nichts. Donald Trump und Israel haben diesem mit dem Angriff auf den Iran in die Suppe gespuckt. Am 28. Februar fliegen die ersten Raketen. Ein Tag später wird auch Katar durch iranische Raketen und Drohnen unter Beschuss genommen. Einen weiteren Tag später verkündet der katarische Fussballverband, dass alle Fussballaktivitäten unter seiner Zuständigkeit ausgesetzt werden.

Das bedeutet das Aus für das grosse Fussball-Festival in Doha. Und damit auch für die Spiele im letzten Slot vor demjenigen im Mai/Juni unmittelbar vor dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.

Argentinien muss gegen die Weltnummer 115 testen

Weltmeister Argentinien sucht in der Folge verzweifelt nach neuen Testpartnern und wird erst in letzter Sekunde fündig. Zuerst spielt das Team von Lionel Messi in der Boca-Juniors-Heimstätte La Bombonera in Buenos Aires gegen Mauretanien, die Nummer 115 der Welt, die sogar noch hinter den Komoren rangiert ist, und im Anschluss gegen Sambia, die 91.

Doch Katar? «Während alle anderen Teams einrücken, um sich mit anderen Mannschaften zu messen, werden wir kein Testspiel haben», sagt Ali Al Salat, Kommunikationsdirektor des nationalen Verbands, zu Blick. «Leider liess sich kein Gegner finden. Zudem hatten wir bereits alles im eigenen Land organisiert.» Am Montag hat sich die Mannschaft des spanischen Coaches Julen Lopetegui in Doha versammelt. Und seither heisst es: trainieren, trainieren, trainieren …

Alles läuft normal im Wüstenstaat …

Die einzige gute Neuigkeit für die Nationalmannschaft war, dass die nationale Meisterschaft, nachdem sie den Spielbetrieb am 2. März auf Eis gelegt hatte, zehn Tage später ihren Betrieb wieder aufnahm. Doch kaum wird wieder gekickt, greift der Iran die weltgrösste Produktionsstätte für Erdgas, Ras Laffan in Katar, an. Die Reparatur soll drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen.

«Dennoch läuft bei uns alles normal weiter», so Mohamed Hassan, Sportjournalist in Katar. «Einzig der Flugverkehr ist eingeschränkt. Das ist aber im ganzen Nahen Osten der Fall.» Im nationalen Fussball steigen die Cup-Halbfinals – ohne die in die Al Annabi abbestellten Spieler. So heisst die Nationalmannschaft von Katar und es bedeutet: die Kastanienbraunen.

Derzeit nur Irland fix

Stand jetzt hat der kleine Wüstenstaat ein einziges Länderspiel fixiert, bevor es am 13. Juni in San Francisco gegen die Schweiz geht. Am 28. Mai testen die Katarer in Dublin gegen Irland. «Aber wir werden sicher mindestens ein zweites Spiel organisieren», verspricht Al Salat.

Die Vorbereitungszeit auf den WM-Start wird für Lopeteguis Mannen jedenfalls elend lang werden. Denn die letzte Runde der Stars League steht am 28. April an, sollten nicht noch verschobene Spiele im Anschluss stattfinden. Das sind dann eher Zustände wie im Eishockey mit früh in den Playoffs ausgeschiedenen Teams und ihren Nationalspielern.

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
13
15
2
Slowakei
Slowakei
6
-2
12
3
Nordirland
Nordirland
6
1
9
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-12
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
12
14
2
Kosovo
Kosovo
6
1
11
3
Slowenien
Slowenien
6
-5
4
4
Schweden
Schweden
6
-8
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
6
13
2
Dänemark
Dänemark
6
9
11
3
Griechenland
Griechenland
6
-2
7
4
Belarus
Belarus
6
-13
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
12
16
2
Ukraine
Ukraine
6
-1
10
3
Island
Island
6
2
7
4
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
19
16
2
Türkei
Türkei
6
5
13
3
Georgien
Georgien
6
-8
3
4
Bulgarien
Bulgarien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
13
2
Irland
Irland
6
2
10
3
Ungarn
Ungarn
6
1
8
4
Armenien
Armenien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
8
23
20
2
Polen
Polen
8
7
17
3
Finnland
Finnland
8
-6
10
4
Malta
Malta
8
-15
5
5
Litauen
Litauen
8
-9
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
8
18
19
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
8
10
17
3
Rumänien
Rumänien
8
9
13
4
Zypern
Zypern
8
0
8
5
San Marino
San Marino
8
-37
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
8
32
24
2
Italien
Italien
8
9
18
3
Israel
Israel
8
-1
12
4
Estland
Estland
8
-13
4
5
Moldawien
Moldawien
8
-27
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
8
22
18
2
Wales
Wales
8
10
16
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
8
3
13
4
Kasachstan
Kasachstan
8
-4
8
5
Liechtenstein
Liechtenstein
8
-31
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
8
22
24
2
Albanien
Albanien
8
2
14
3
Serbien
Serbien
8
-1
13
4
Lettland
Lettland
8
-10
5
5
Andorra
Andorra
8
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kroatien
Kroatien
8
22
22
2
Tschechien
Tschechien
8
10
16
3
Färöer
Färöer
8
2
12
4
Montenegro
Montenegro
8
-9
9
5
Gibraltar
Gibraltar
8
-25
0
Qualifiziert
Playoffs
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