«Wir wollen die beste WM aller Zeiten spielen»
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Yakin über das Turnier-Ziel:«Wir wollen die beste WM aller Zeiten spielen»

Nati-Unruheherde ausgeräumt
Warum wir uns jetzt schon auf die WM freuen

Noch 76 Tage bis zum Eröffnungsspiel der Fussball-WM. Die Vorfreude steigt. Am Tag des Testspiels gegen Deutschland nennt Blick fünf Gründe, weshalb Nati-Fans schon jetzt zuversichtlich aufs Turnier in Amerika schauen dürfen.
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Die ganze Fussball-Schweiz freut sich mit Breel Embolo und Granit Xhaka (r.) auf die WM.
Foto: Toto Marti

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Schweizer Nati ist seit November 2024 ungeschlagen, beeindruckende Bilanz
  • Junge Spieler wie Manzambi und Sanches könnten wichtige Jokerrollen übernehmen
  • WM-Gruppenspiele: Kanada, Katar, Playoff-Gegner, erste zwei Spiele in Kalifornien
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Das Selbstverständnis

Die letzte Nati-Pleite liegt fast eineinhalb Jahre zurück. Seit der 2:3-Pleite gegen Spanien im November 2024 ist die Schweiz ohne Niederlage. Im vergangenen Jahr blieb Yakins Mannschaft in WM-Quali und Testspielen ungeschlagen, was zuletzt 1946 einer Nati gelang: Sieben Siege stehen drei Remis gegenüber. Und auch die Gesamtbilanz seit der letzten WM 2022 in Katar kann sich sehen lassen. Von den 35 Partien, welche die Nati seit dem Achtelfinal-Aus gegen Portugal (1:6) bestritten hat, gingen nur sechs verloren. Bei der letzten Endrunde, an der EM in Deutschland, blieb die Schweiz ungeschlagen und trat dabei unter anderem gegen den Gastgeber, Italien und England (Niederlage erst im Penaltyschiessen) an. Auch Spanien und Frankreich wurden von der Generation Xhaka schon in Pflichtspielen bezwungen, Brasilien an der WM 2018 ein Remis abgetrotzt.

Die neue Generation

Das Gerüst des 26-Mann-Kaders für die WM steht, das betont Murat Yakin auch vor dem Test gegen Deutschland. Die Nati-Stammelf ist eines der ältesten Teams aller Endrunden-Teilnehmer mit einer immensen Endrunden-Erfahrung. Aber auch die Jungen rücken in allen Mannschaftsteilen nach, müssen allerdings teils hinten anstehen. Mit Johan Manzambi (20) und Alvyn Sanches (23) hat Yakin zwei Offensivleute in der Hinterhand, welche die Fantasien wecken und an der WM mindestens als Joker eine wichtige Rolle einnehmen könnten. Die Innenverteidiger Luca Jaquez (22) und Aurèle Amenda (22) haben in der Bundesliga Fuss gefasst, auch Ardon Jashari (23) kommt nach seiner Verletzung zu Saisobeginn bei Milan langsam in Fahrt. Und in der U21 gibt es mit den Aussenverteidigern Sascha Britschgi (19) und Zachary Athekame (21) sowie Stürmer Alessandro Vogt (21) Kandidaten, die auf den letzten Drücker auf den WM-Zug aufspringen könnten.

Das Losglück

Nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren hat es die Losfee gut mit der Nati gemeint. Mit Kanada hat sie aus dem Topf 1 einen der drei Gastgeber zugelost erhalten und geht damit einem der Top-Teams wie Europameister Spanien, Weltmeister Argentinien, Brasilien, Frankreich oder Portugal aus dem Weg. Mit Katar hat die Nati eine auf dem Papier leichte Startaufgabe erhalten und auch gegen den europäischen Playoff-Gegner geht das Yakin-Team sicher nicht als Aussenseiter in die Partie. Ebenfalls ein Vorteil: Die Nati geht zu Beginn der Gruppenphase langen Reisen aus dem Weg, finden doch die beiden ersten Spiele in Santa Clara und Los Angeles statt, was von San Diego, wo die Nati ihr Teamcamp bezieht, relativ nahe liegt. Danach spielt die Nati in Vancouver, im Idealfall, wenn sie Gruppensieger wird und die erste K.o.-Runde übersteht, dreimal in Folge. Geht es nach Papierform und qualifiziert sich die Nati als Erster oder Zweiter für die Sechzehntelfinals, wird sie frühestens im Achtelfinal auf einen grossen Brocken treffen – wohl Portugal oder Holland.

Harmonie pur

Gut zwei Monate vor der WM herrscht im Nati-Camp Friede, Freude, Eierkuchen. Alle Unruheherde der Vergangenheit sind ausgeräumt. Noah Okafor (25), der sich mit seinem Verhalten an der EM 2024, aber vor allem mit seiner Kritik an der mangelnden Kommunikation vonseiten des SFV in einem Interview mit «The Athletic» im letzten Herbst ins Abseits manövriert hat, wurde nach einem klärenden Gespräch mit Yakin und Tami wieder integriert. Der Angreifer von Leeds ist für die WM zumindest wieder eine Option. Yakin und Captain Granit Xhaka sind spätestens seit der erfolgreichen EM in Deutschland ein Herz und eine Seele, nachdem der Zwist zwischen ihnen im Herbst 2023 in einer Pauschalkritik des Captains gipfelte. Und auch die Lehren aus der WM in Katar scheinen gezogen, als im Nati-Camp ein Virus grassierte und das Team schwächte. Dank dem USA-Trip im letzten Juni kennt die Nati die Gegebenheiten und das Klima in Nordamerika.

Kaum Verletzungen

Auch wenn der eine oder andere Nati-Spieler im Lauf der Saison mit Verletzungen zu kämpfen hatte, sind mit Ausnahme des rekonvaleszenten Zeki Amdouni die Spieler des erweiterten Stamms fit zu den letzten Testspielen vor Beginn der unmittelbaren WM-Vorbereitung im Juni eingerückt. Aber Achtung: Das Kader ist in den letzten Jahren zwar breiter geworden, dennoch ist die Nati im Vergleich mit den Top-Nationen noch mehr darauf angewiesen, dass die Schlüsselspieler wie Xhaka, Manuel Akanji, Gregor Kobel, Remo Freuler, Dan Ndoye oder Breel Embolo auch Anfang Juni körperlich gesund sind. Bis dann dürfte dies Yakins grösste Sorge bleiben.

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
13
15
2
Slowakei
Slowakei
6
-2
12
3
Nordirland
Nordirland
6
1
9
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-12
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
12
14
2
Kosovo
Kosovo
6
1
11
3
Slowenien
Slowenien
6
-5
4
4
Schweden
Schweden
6
-8
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
6
13
2
Dänemark
Dänemark
6
9
11
3
Griechenland
Griechenland
6
-2
7
4
Belarus
Belarus
6
-13
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
12
16
2
Ukraine
Ukraine
6
-1
10
3
Island
Island
6
2
7
4
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
19
16
2
Türkei
Türkei
6
5
13
3
Georgien
Georgien
6
-8
3
4
Bulgarien
Bulgarien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
13
2
Irland
Irland
6
2
10
3
Ungarn
Ungarn
6
1
8
4
Armenien
Armenien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
8
23
20
2
Polen
Polen
8
7
17
3
Finnland
Finnland
8
-6
10
4
Malta
Malta
8
-15
5
5
Litauen
Litauen
8
-9
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
8
18
19
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
8
10
17
3
Rumänien
Rumänien
8
9
13
4
Zypern
Zypern
8
0
8
5
San Marino
San Marino
8
-37
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
8
32
24
2
Italien
Italien
8
9
18
3
Israel
Israel
8
-1
12
4
Estland
Estland
8
-13
4
5
Moldawien
Moldawien
8
-27
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
8
22
18
2
Wales
Wales
8
10
16
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
8
3
13
4
Kasachstan
Kasachstan
8
-4
8
5
Liechtenstein
Liechtenstein
8
-31
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
8
22
24
2
Albanien
Albanien
8
2
14
3
Serbien
Serbien
8
-1
13
4
Lettland
Lettland
8
-10
5
5
Andorra
Andorra
8
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kroatien
Kroatien
8
22
22
2
Tschechien
Tschechien
8
10
16
3
Färöer
Färöer
8
2
12
4
Montenegro
Montenegro
8
-9
9
5
Gibraltar
Gibraltar
8
-25
0
Qualifiziert
Playoffs
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