Darum gehts
- Die Schweizer Nati ist seit November 2024 ungeschlagen, beeindruckende Bilanz
- Junge Spieler wie Manzambi und Sanches könnten wichtige Jokerrollen übernehmen
- WM-Gruppenspiele: Kanada, Katar, Playoff-Gegner, erste zwei Spiele in Kalifornien
Das Selbstverständnis
Die letzte Nati-Pleite liegt fast eineinhalb Jahre zurück. Seit der 2:3-Pleite gegen Spanien im November 2024 ist die Schweiz ohne Niederlage. Im vergangenen Jahr blieb Yakins Mannschaft in WM-Quali und Testspielen ungeschlagen, was zuletzt 1946 einer Nati gelang: Sieben Siege stehen drei Remis gegenüber. Und auch die Gesamtbilanz seit der letzten WM 2022 in Katar kann sich sehen lassen. Von den 35 Partien, welche die Nati seit dem Achtelfinal-Aus gegen Portugal (1:6) bestritten hat, gingen nur sechs verloren. Bei der letzten Endrunde, an der EM in Deutschland, blieb die Schweiz ungeschlagen und trat dabei unter anderem gegen den Gastgeber, Italien und England (Niederlage erst im Penaltyschiessen) an. Auch Spanien und Frankreich wurden von der Generation Xhaka schon in Pflichtspielen bezwungen, Brasilien an der WM 2018 ein Remis abgetrotzt.
Die neue Generation
Das Gerüst des 26-Mann-Kaders für die WM steht, das betont Murat Yakin auch vor dem Test gegen Deutschland. Die Nati-Stammelf ist eines der ältesten Teams aller Endrunden-Teilnehmer mit einer immensen Endrunden-Erfahrung. Aber auch die Jungen rücken in allen Mannschaftsteilen nach, müssen allerdings teils hinten anstehen. Mit Johan Manzambi (20) und Alvyn Sanches (23) hat Yakin zwei Offensivleute in der Hinterhand, welche die Fantasien wecken und an der WM mindestens als Joker eine wichtige Rolle einnehmen könnten. Die Innenverteidiger Luca Jaquez (22) und Aurèle Amenda (22) haben in der Bundesliga Fuss gefasst, auch Ardon Jashari (23) kommt nach seiner Verletzung zu Saisobeginn bei Milan langsam in Fahrt. Und in der U21 gibt es mit den Aussenverteidigern Sascha Britschgi (19) und Zachary Athekame (21) sowie Stürmer Alessandro Vogt (21) Kandidaten, die auf den letzten Drücker auf den WM-Zug aufspringen könnten.
Das Losglück
Nicht zum ersten Mal in den letzten Jahren hat es die Losfee gut mit der Nati gemeint. Mit Kanada hat sie aus dem Topf 1 einen der drei Gastgeber zugelost erhalten und geht damit einem der Top-Teams wie Europameister Spanien, Weltmeister Argentinien, Brasilien, Frankreich oder Portugal aus dem Weg. Mit Katar hat die Nati eine auf dem Papier leichte Startaufgabe erhalten und auch gegen den europäischen Playoff-Gegner geht das Yakin-Team sicher nicht als Aussenseiter in die Partie. Ebenfalls ein Vorteil: Die Nati geht zu Beginn der Gruppenphase langen Reisen aus dem Weg, finden doch die beiden ersten Spiele in Santa Clara und Los Angeles statt, was von San Diego, wo die Nati ihr Teamcamp bezieht, relativ nahe liegt. Danach spielt die Nati in Vancouver, im Idealfall, wenn sie Gruppensieger wird und die erste K.o.-Runde übersteht, dreimal in Folge. Geht es nach Papierform und qualifiziert sich die Nati als Erster oder Zweiter für die Sechzehntelfinals, wird sie frühestens im Achtelfinal auf einen grossen Brocken treffen – wohl Portugal oder Holland.
Harmonie pur
Gut zwei Monate vor der WM herrscht im Nati-Camp Friede, Freude, Eierkuchen. Alle Unruheherde der Vergangenheit sind ausgeräumt. Noah Okafor (25), der sich mit seinem Verhalten an der EM 2024, aber vor allem mit seiner Kritik an der mangelnden Kommunikation vonseiten des SFV in einem Interview mit «The Athletic» im letzten Herbst ins Abseits manövriert hat, wurde nach einem klärenden Gespräch mit Yakin und Tami wieder integriert. Der Angreifer von Leeds ist für die WM zumindest wieder eine Option. Yakin und Captain Granit Xhaka sind spätestens seit der erfolgreichen EM in Deutschland ein Herz und eine Seele, nachdem der Zwist zwischen ihnen im Herbst 2023 in einer Pauschalkritik des Captains gipfelte. Und auch die Lehren aus der WM in Katar scheinen gezogen, als im Nati-Camp ein Virus grassierte und das Team schwächte. Dank dem USA-Trip im letzten Juni kennt die Nati die Gegebenheiten und das Klima in Nordamerika.
Kaum Verletzungen
Auch wenn der eine oder andere Nati-Spieler im Lauf der Saison mit Verletzungen zu kämpfen hatte, sind mit Ausnahme des rekonvaleszenten Zeki Amdouni die Spieler des erweiterten Stamms fit zu den letzten Testspielen vor Beginn der unmittelbaren WM-Vorbereitung im Juni eingerückt. Aber Achtung: Das Kader ist in den letzten Jahren zwar breiter geworden, dennoch ist die Nati im Vergleich mit den Top-Nationen noch mehr darauf angewiesen, dass die Schlüsselspieler wie Xhaka, Manuel Akanji, Gregor Kobel, Remo Freuler, Dan Ndoye oder Breel Embolo auch Anfang Juni körperlich gesund sind. Bis dann dürfte dies Yakins grösste Sorge bleiben.
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Deutschland | 6 | 13 | 15 | |
2 | Slowakei | 6 | -2 | 12 | |
3 | Nordirland | 6 | 1 | 9 | |
4 | Luxemburg | 6 | -12 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schweiz | 6 | 12 | 14 | |
2 | Kosovo | 6 | 1 | 11 | |
3 | Slowenien | 6 | -5 | 4 | |
4 | Schweden | 6 | -8 | 2 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Schottland | 6 | 6 | 13 | |
2 | Dänemark | 6 | 9 | 11 | |
3 | Griechenland | 6 | -2 | 7 | |
4 | Belarus | 6 | -13 | 2 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Frankreich | 6 | 12 | 16 | |
2 | Ukraine | 6 | -1 | 10 | |
3 | Island | 6 | 2 | 7 | |
4 | Aserbaidschan | 6 | -13 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Spanien | 6 | 19 | 16 | |
2 | Türkei | 6 | 5 | 13 | |
3 | Georgien | 6 | -8 | 3 | |
4 | Bulgarien | 6 | -16 | 3 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Portugal | 6 | 13 | 13 | |
2 | Irland | 6 | 2 | 10 | |
3 | Ungarn | 6 | 1 | 8 | |
4 | Armenien | 6 | -16 | 3 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Niederlande | 8 | 23 | 20 | |
2 | Polen | 8 | 7 | 17 | |
3 | Finnland | 8 | -6 | 10 | |
4 | Malta | 8 | -15 | 5 | |
5 | Litauen | 8 | -9 | 3 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Österreich | 8 | 18 | 19 | |
2 | Bosnien und Herzegowina | 8 | 10 | 17 | |
3 | Rumänien | 8 | 9 | 13 | |
4 | Zypern | 8 | 0 | 8 | |
5 | San Marino | 8 | -37 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Norwegen | 8 | 32 | 24 | |
2 | Italien | 8 | 9 | 18 | |
3 | Israel | 8 | -1 | 12 | |
4 | Estland | 8 | -13 | 4 | |
5 | Moldawien | 8 | -27 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Belgien | 8 | 22 | 18 | |
2 | Wales | 8 | 10 | 16 | |
3 | Nordmazedonien | 8 | 3 | 13 | |
4 | Kasachstan | 8 | -4 | 8 | |
5 | Liechtenstein | 8 | -31 | 0 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | England | 8 | 22 | 24 | |
2 | Albanien | 8 | 2 | 14 | |
3 | Serbien | 8 | -1 | 13 | |
4 | Lettland | 8 | -10 | 5 | |
5 | Andorra | 8 | -13 | 1 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | Kroatien | 8 | 22 | 22 | |
2 | Tschechien | 8 | 10 | 16 | |
3 | Färöer | 8 | 2 | 12 | |
4 | Montenegro | 8 | -9 | 9 | |
5 | Gibraltar | 8 | -25 | 0 |
