Kampf um letzte WM-Tickets
Italien zittert – Iran gibt Rätsel auf

Am Donnerstag beginnen die WM-Playoffs. Die Schweiz kann gemütlich zuschauen, ob Italien ihr letzter Gruppengegner wird. Die Iran-Frage bleibt weiterhin ungelöst.
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Gennaro Gattuso soll Italien vor der Schmach bewahren, zum dritten Mal in Serie eine WM-Endrunde zu verpassen.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Italien kämpft um WM-Qualifikation daheim gegen Nordirland
  • Iran-Verwirrung: Teilnahme unklar, Fifa erwartet jedoch alle Teams
  • Irak könnte Irans Platz übernehmen, falls dieser nicht antritt
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Florian RazReporter Fussball

Da schaut die Schweiz doch gern zu. Am Donnerstag und am darauffolgenden Dienstag entscheidet sich, woher der letzte Gruppengegner der Nati an der Weltmeisterschaft kommt. Vier Teams balgen sich auf Pfad A um einen Platz in der Schweizer WM-Gruppe B mit Katar und Kanada.

Im Fokus stehen die Italiener, die zum dritten Mal in Serie eine WM-Endrunde verpassen könnten. Um dieser Schmach zu entgehen, muss die Squadra Azzurra zuerst zu Hause Nordirland schlagen. Im Erfolgsfall wartet auswärts der Sieger der Partie zwischen Wales und den Bosniern. Letztere treten mit dem Schweizer Doppelbürger Haris Tabakovic und YB-Spieler Armin Gigovic an, aber ohne Eman Kospo.

2022 war Nordmazedonien zu stark für Italien

Die Italiener haben keine guten Erinnerungen an WM-Playoffs. 2018 scheiterten sie an Schweden, 2022 an Nordmazedonien.

Auch Pfad C stösst in der Schweiz auf Interesse. Hier muss der Kosovo erst in der Slowakei bestehen und im Falle eines Weiterkommens gegen den Sieger der Partie Türkei – Rumänien gewinnen. Den Kosovaren fehlt dabei der verletzte Leon Avdullahu. Albian Hajdari hat kein Aufgebot erhalten. Mit Amir Saipi, Kreshnik Hajrizi und Fidan Aliti sind drei Spieler dabei, die in der Schweiz aufgewachsen sind. Ebenfalls aufgeboten ist FCZ-Mittelfeldspieler Valon Berisha.

Die Halbfinals auf Pfad B lauten: Ukraine – Schweden und Polen – Albanien. Auf Pfad D: Tschechien – Irland und Dänemark – Nordmazedonien.

Fast noch mehr Spannung bietet die Frage, ob der Iran an der WM antreten wird. Die Iraner haben sich als Erste überhaupt für die Endrunde qualifiziert. Seit dem Angriff der USA auf den Iran vergeht aber fast kein Tag ohne widersprüchliche Meldung zu einem WM-Start.

Erst schloss Irans Sportminister eine Teilnahme aus. Dann erklärte US-Präsident Donald Trump, ein WM-Auftritt der Iraner sei «nicht angemessen». Worauf das iranische Nationalteam auf Instagram festhielt: «Niemand kann uns von der WM ausschliessen.»

Die Fifa hat bei der Wahl eines Ersatzes freie Hand

Zuletzt meldete der Präsident des iranischen Fussballverbands, er stehe in Verhandlungen mit der Fifa, um Irans Spiele in Mexiko statt in Los Angeles und Seattle durchführen zu lassen. Laut Blick-Informationen finden allerdings keine solchen Gespräche statt. Die Fifa hält in einem offiziellen Statement fest, sie freue sich darauf, «dass alle Teams gemäss dem am 6. Dezember veröffentlichten Spielplan antreten werden». Laut diesem könnten Iran und die USA sogar aufeinandertreffen. Wenn sie beide ihre Gruppe auf Rang zwei beenden.

Was aber, wenn der Iran tatsächlich nicht an der WM teilnimmt? Dann hat die Fifa freie Wahl, welche Nation sie als Ersatz einlädt. So gummig sind ihre Regeln. Die Tendenz geht dahin, dass der Platz an eine Nation aus Asien gehen dürfte, weil Iran Mitglied des asiatischen Verbands ist.

Erster Anwärter ist der Irak als jenes asiatische Team, das die WM am knappsten verpasst hat. Wobei sich die Iraker auch via interkontinentale Playoffs qualifizieren könnten. Sie spielen in Mexiko mit Neukaledonien, Jamaika, der Demokratischen Republik Kongo, Bolivien und Suriname um zwei WM-Tickets. Setzt sich der Irak durch, könnten die Vereinigten Arabischen Emirate zum Handkuss kommen.

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
13
15
2
Slowakei
Slowakei
6
-2
12
3
Nordirland
Nordirland
6
1
9
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-12
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
12
14
2
Kosovo
Kosovo
6
1
11
3
Slowenien
Slowenien
6
-5
4
4
Schweden
Schweden
6
-8
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
6
13
2
Dänemark
Dänemark
6
9
11
3
Griechenland
Griechenland
6
-2
7
4
Belarus
Belarus
6
-13
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
12
16
2
Ukraine
Ukraine
6
-1
10
3
Island
Island
6
2
7
4
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
19
16
2
Türkei
Türkei
6
5
13
3
Georgien
Georgien
6
-8
3
4
Bulgarien
Bulgarien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
13
2
Irland
Irland
6
2
10
3
Ungarn
Ungarn
6
1
8
4
Armenien
Armenien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
8
23
20
2
Polen
Polen
8
7
17
3
Finnland
Finnland
8
-6
10
4
Malta
Malta
8
-15
5
5
Litauen
Litauen
8
-9
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
8
18
19
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
8
10
17
3
Rumänien
Rumänien
8
9
13
4
Zypern
Zypern
8
0
8
5
San Marino
San Marino
8
-37
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
8
32
24
2
Italien
Italien
8
9
18
3
Israel
Israel
8
-1
12
4
Estland
Estland
8
-13
4
5
Moldawien
Moldawien
8
-27
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
8
22
18
2
Wales
Wales
8
10
16
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
8
3
13
4
Kasachstan
Kasachstan
8
-4
8
5
Liechtenstein
Liechtenstein
8
-31
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
8
22
24
2
Albanien
Albanien
8
2
14
3
Serbien
Serbien
8
-1
13
4
Lettland
Lettland
8
-10
5
5
Andorra
Andorra
8
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kroatien
Kroatien
8
22
22
2
Tschechien
Tschechien
8
10
16
3
Färöer
Färöer
8
2
12
4
Montenegro
Montenegro
8
-9
9
5
Gibraltar
Gibraltar
8
-25
0
Qualifiziert
Playoffs
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