YB-Coaches im Punktevergleich
Seoane liegt nach heftiger Klatsche hinter Contini

Beim letzten Spiel vor Weihnachten trifft YB am Sonntagnachmittag auswärts auf Lugano (16.30 Uhr). Nach dem Desaster zum Start in die englische Woche haben die Berner etwas gutzumachen. Was dafür und was dagegen spricht.
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Gerardo Seoane mit ernster Miene. So hat er sich den Wochenstart vor der Winterpause sicher nicht vorgestellt.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Diese Trainerstatistik um Seoane lässt aufhorchen
  • Wer beim Desaster gegen GC zu den Gewinnern zählt
  • Dieses Gedankenspiel gibt es um den Ex-Berner Zesiger
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Alain KunzReporter Fussball

Die News der Woche

Selten war die Spannung vor einem YB-Spiel grösser als jetzt. Wie reagieren die gedemütigten Berner auf das 2:6-Debakel gegen den Vorletzten GC? Es war ein Tiefpunkt, den niemand für möglich gehalten hatte – die Mutter aller Rückschläge.

Und der Klub? Die Pressestelle verharmlost das Desaster mit der Schlagzeile: «Ein komplett missratener Abend». Kritik auf der Homepage? Fehlanzeige. Der härteste Satz dort: «Bei YB geht nun alles schief, was schiefgehen kann.»

Die grosse Frage

Lugano ist das Team der Stunde. Zieht man den Monumental-Fehlstart ab, der bis zur sechsten Runde dauerte (in dieser Zeit holten die Tessiner gerade mal vier Pünktchen), dann ist das Team von Mattia Croci-Torti die Nummer eins. Denn aus den übrigen 12 Spielen holte Lugano 26 Punkte. Thun kommt als Nummer zwei dieser Zeitspanne auf 24 Punkte. Die grosse Frage: Hat YB die mentale Power, um ausgerechnet jetzt im Tessin zu gewinnen? Die Super League ist derart verrückt und YB derart unberechenbar, dass es alles andere als überraschend wäre, würde das Team von Gerardo Seoane ausgerechnet jetzt und ausgerechnet gegen den formstarken FC Lugano siegen.

Gesagt ist gesagt

«Das war von A bis Z eine ungenügende Leistung. (...) Unverständlich für mich die Ballverluste beim Pressing von GC, dabei hatten wir das noch an den Tagen zuvor genau angeschaut. (...) Das müssen wir jetzt aufarbeiten und das ist nötig. Denn andere Mannschaften spielen auch viel Mann auf Mann. Da müssen wir den Hebel ansetzen und für die Zukunft Lösungen finden.» Gezeichnet: Sandro Lauper nach dem 2:6.

Mögliche Aufstellung

Keller; Janko, Lauper, Benito, Mambwa; Gigovic, Pech; Fassnacht, Sanches, Virginius; Bedia.

Wer fehlt?

Raveloson (gesperrt), Colley, Fernandes, Conte (verletzt), Hadjam (Afrika-Cup), Monteiro (fraglich).

Neben dem Platz

YB will sich im Winter in der Defensive (Innenverteidigung, defensives Mittelfeld) verstärken. Und bereits gibts Vorstellungen wie zum Beispiel, dass Cédric Zesiger von Augsburg den Weg zurück zu YB finden könnte. Der Seeländer kam beim Tabellen-Fünfzehnten der Bundesliga in den letzten sieben Spielen fünfmal nicht zum Einsatz. Interimstrainer Manuel Baum ist noch bis Samstag und dem Spiel gegen Werder Bremen im Job. Nach der Winterpause kommt ein Neuer, einer der Topkandidaten ist Ralph Hasenhüttl. Das war der Coach, der Zesiger in Wolfsburg aussen vor liess. Dann könnte eine Leihe zu YB zum Thema werden, denn Zesiger soll an eine WM-Chance glauben, obwohl er in der WM-Qualifikation nie im Kader stand. Die Idee stammt von der «Berner Zeitung».

Hast du gewusst, dass...

…Gerardo Seoane nach der Niederlage gegen GC den schlechteren Punkteschnitt als sein Vorgänger Giorgio Contini hat? Seoane liegt bei 1,57, Contini hatte einen Schnitt von 1,63. Zum Vergleich: Mauro Lustrinelli hat mit Thun einen Punktedurchschnitt von 2,06.

…YB nach den sechs Eiern gegen GC nun 35 Tore kassiert hat? Das ist der zweitschlechteste Wert der Liga (gemeinsam mit Luzern und Servette) hinter Winterthur, das gegen Thun Jubiläum gefeiert hat: Imeris 4:1 war das 50. Gegentor des Tabellenletzten.

Aufgepasst auf

Olivier Mambwa. Nach dem missglückten Auftritt von Rhodri Smith, der beim Stand von 1:3 in der Pause endete, weil er durch den 17-Jährigen ersetzt wurde, wird wohl der U17-Nationalspieler von Beginn weg spielen. Er war mit seiner Energie ein «Sieger» in diesem Desaster.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 18 Runden:
1. Sanches 4,2
2. Fassnacht, Keller 4,1
3. Hadjam 3,9
Hier gehts zu allen Berner Noten.

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Der Schiedsrichter

Luca Cibelli. Als VAR fungiert Nico Gianforte.

Der Gegner

«Ich erwarte wütende und frustrierte Young Boys»: Das sagt Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti in der Matchvorschau. Hier erscheint das Lugano-Inside.

19

Runde

Sa., Sion – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Thun – FCZ, 18 Uhr
Sa., Basel – Servette, 20.30 Uhr
So., Lausanne – Luzern, 14 Uhr
So., GC – St. Gallen, 16.30 Uhr
So., Lugano – YB, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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