«Paar Leute sind natürlich schon eingeladen»
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Espen-Youngster über Cupfinal:«Paar Leute sind natürlich schon eingeladen»

St. Galler heiss auf Cupfinal
Kommt wegen Espen-Talent das ganze Bündnerland nach Bern?

Vizemeister St. Gallen beendet die Super-League-Saison mit einem Unentschieden. Viel wichtiger als das Resultat war aber anderes.
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Der junge Corsin Konietzke (r.) meldet sich vor dem Cupfinal mit einem Tor an. Gaal herzt ihn.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • St. Gallen vor dem Cupfinal: Görtler spielt keine Sekunde
  • Maassen erklärt: «Das machen wir sonst fast nie»
  • Torschütze Konietzke zum Bündner Anteil: «Igis kommt!»
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Man merkt es beim letzten Saisonspiel zwischen dem Meister und dem Vize-Meister: Es ist nicht mehr die ganz so hohe Intensität auf dem Platz, die die beiden Teams über die Saison charakterisiert hat. Über die 38 Runden haben St. Gallen und Thun von allen Teams am meisten Fouls begangen. Die Espen beenden die Super-League-Saison in dieser Statistik nun mit genau 600 Fouls an der Spitze, Meister Thun folgt mit 595 direkt.

Dass beim letzten Ligaspiel die Fetzen nicht mehr wie auch schon fliegen, hat gute Gründe. Bei St. Gallen ist es der Cupfinal am kommenden Sonntag. Zum dritten Mal in den letzten sechs Jahren sind die Espen dabei, gegen das unterklassige Stade Lausanne-Ouchy solls nun endlich mit dem ersten und einzigen Cupsieg seit 1969 klappen. Dafür tut Grünweiss alles.

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«Wir haben heute den einen oder anderen Spieler geschont», sagt Enrico Maassen (42). «Das haben wir selten gemacht. Aber weil wir schon fix Zweiter waren, haben wir das heute so durchgezogen.» Namentlich: Captain Lukas Görtler spielt keine Minute. Der Goalgetter und Bald-Hoffenheimer Alessandro Vogt kommt erst zur Halbzeit.

Baldé verletzt? Maassen gibt Update

Dazu gibts Good News. Aliou Baldé, der Wirbelwind in der Offensive, ist gegen Thun zwar verletzt gemeldet, aber Maassen sagt danach: «Er hat einen Schlag abgekriegt, er sollte kein Problem sein.» Noch viel grösser die Erleichterung bei Abwehr-Boss Jozo Stanic (27). Der Deutsch-Kroate, der sich vor kurzem mit der Vertragsverlängerung bis 2030 zum Klub gekannt hat, ist wieder voll dabei.

Das Spiel am Donnerstag in Basel verpasste Stanic verletzt. Gegen Thun steht er schon wieder in der Startelf. Und er meldet dabei die bulligen Thun-Stürmer Labeau und Rastoder ab. Starke Rückkehr.

Kommt wegen Konietzke das ganze Bündnerland?

Corsin Konietzke (19) ist der Torschütze beim 1:1 gegen Thun. Auch er fiebert dem Cupfinal entgegen. Nimmt das Espen-Eigengewächs nächsten Sonntag das ganze Bündnerland mit nach Bern? «Igis kommt», lacht Konietzke. «Das ist mein Heimatort. Natürlich, meine Familie wird dabei sein. Und ich habe schon ein paar eingeladen, ja.»

Für die Espen stehen nun zwei freie Tage an. «Kopf lüften», nennt es Maassen. «Und dann die körperliche Verfassung nochmals in Schwung bringen.» Auf Nachfrage sagen die St. Galler, dass in der Woche vor dem Cupfinal keine speziellen Vorbereitungen unternommen werden. Motiviert sind die Spieler sowieso genug. Und solche wie Görtler und Vogt scharren nach dem Schongang erst recht mit den Hufen.

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38
5
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-56
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