Der FC Basel hat gerade frisch mit dem Training begonnen, als am Dienstag ein paar Medienvertreter zum zweiten Trainingstag der neuen Saison eingeladen wurden. Als bislang einziger Sommertransfer ist Jonas Omlin zu seiner alten Liebe zurückgekehrt.
Der 32-Jährige freut sich auf die Aufgabe, auch wenn es ein paar Unterschiede gibt: «Vom Gefühl her bin entweder ich älter geworden oder alle anderen jünger. Aber ich bin topmotiviert und freue mich darauf, wenn es ernst gilt.»
Er fühle sich fit und einsatzbereit. «Ich habe noch gedacht, dass diese Frage als Erstes kommt. Ich kann meine Verletzungshistorie nicht verleugnen. Nach meiner Schulterverletzung und der Operation habe ich noch ein paar Jahre Vertrag bei Gladbach und hätte auch eine ruhige Kugel als Nummer zwei schieben können, aber ich dachte mir, dass es das nicht sein kann.»
Omlin kehrt mit klarem Ziel zurück
Er habe daraufhin viele Veränderungen in verschiedenen Bereichen gemacht, die er zuvor auch etwas vernachlässigt habe. Seine persönliche Zielsetzung ist klar: Meister werden.
Dabei war lange Zeit gar nicht klar, ob es mit der Rückkehr zu seiner früheren Wirkungsstätte überhaupt klappt. Denn eigentlich hatte der FCB Yann Sommer im Visier, der das Tor der Bebbi erneut hüten sollte.
Daraus macht sich Omlin aber nichts: «Wenn du als FC Basel die Möglichkeit hast, Yann Sommer zurückzuholen, dann überlegt man sich das schon. Es wäre für die ganze Schweiz etwas Besonderes gewesen.»
Dankbar gegenüber seinem Ex-Klub
Weiter gibt sich der FCB-Keeper sportsmännisch: «Ich sehe mich nicht als Nummer-zwei-Lösung. Wir wissen alle, dass es mehr braucht als nur ein Telefon, um Yann Sommer zurückzuholen.»
Er sei sehr dankbar, dass es mit dem Wechsel geklappt habe, auch dass ihm sein Ex-Klub Gladbach keine Steine in den Weg gelegt habe: «Es sind ja nicht nur Basel, Sommer und ich im Spiel. Auch andere Vereine haben ein Wörtchen mitzureden. Zum Glück habe ich eine Agentur und bin nicht in solche Gespräche gross eingebunden.»
Die Verhandlungen dauern einfach ihre Zeit, ausserdem sei er lange gar nicht in der Schweiz gewesen, verrät Omlin: «Ich war mit dem Camper in Venedig unterwegs, da hatte ich Mühe, nach Basel zu fahren. Ich bin aber sehr glücklich darüber, dass es geklappt hat.»
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