Neue Infos zur Zukunft
Frick macht Ansage wegen Ausstiegsklausel für neuen Vertrag

Mario Frick und der FC Luzern, das passt. Deswegen wollen beide Parteien den auslaufenden Vertrag auch verlängern. Noch gilt es, letzte Details zu klären. «Ich will keine Ausstiegsklausel», so der Trainer vor dem Duell am Samstagabend gegen Winterthur (20.30 Uhr).
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Hat seine Vorstellungen: FCL-Trainer Mario Frick.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

  • So stehts um die Zukunft von Mario Frick beim FCL
  • Wie wird der FCL seinen 2:0-Fluch los?
  • U17-Youngster steht vor Einsatz gegen Winterthur
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die News der Woche

Noch ist der neue Vertrag nicht in trockenen Tüchern, doch Trainer Mario Frick (51) wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim FCL verlängern. «Grundsätzlich wollen beide Parteien weitermachen», sagt Frick am Donnerstag, nachdem Sportchef Remo Meyer bereits Anfang Woche von einem «guten und offenen Austausch» gesprochen hat. Noch sind nicht alle Details geklärt, wobei Frick auf Blick-Nachfrage betont, dass er «keine Ausstiegsklausel» will. Der Wunsch, dass er bei einem passenden Angebot gerne ins Ausland wechseln möchte, hat der Liechtensteiner schon lange kommuniziert. Nach dem 2017 verstorbenen Meistertrainer Friedel Rausch (292 Spiele) ist er (162 Spiele) jener Trainer mit den meisten Spielen der FCL-Geschichte.

Die grosse Frage

Wie wird der FCL seinen 2:0-Fluch los? Bereits zum dritten Mal in dieser Saison gaben die Luzerner am Wochenende gegen Servette eine Zwei-Tore-Führung preis, nachdem sie allerdings auch schon 0:2-Rückstände aufgeholt hatten – zum Beispiel beim ersten Duell mit Winterthur. Für Frick gibt es eine einfache Erklärung. «Wenn du führst, hast du etwas zu verlieren. Wenn du 0:2 hinten liegst, kannst du auf Tutti gehen und alles riskieren. Schlimmer kann es ja nicht mehr kommen.» Eine Sondersession musste der Mentaltrainer Rüdiger Böhm wegen der jüngsten Enttäuschung aber diese Woche nicht einberufen. Aus Sicht von Frick die einfachste Medizin, um das Problem zu beheben: «Ein Sieg – egal wie.»

Gesagt ist gesagt

«Ich werde den Teufel tun, um Winterthur klein oder schwach zu reden.» Frick tut alles, dass sein Team die Aufgabe gegen das Schlusslicht Winterthur, das zuletzt gegen YB eine 0:5-Klatsche kassierte, nicht auf die leichte Schulter nimmt. Der FCL-Coach warnt vor dem schnellen Umschaltspiel und der Stärke bei Standards des Gegners. Frick dürfte entgegenkommen, dass die Luzerner beim letzten Duell gegen die Winterthurer (2:2) vor einem Monat, zumindest eine Halbzeit lang, alt ausgesehen haben. «Wir sind haarscharf an einer Niederlage vorbeigeschrammt.»

Mögliche Aufstellung

Loretz; Ottiger, Knezevic, Bajrami, Freimann; Owusu, Xhemalija; Spadanuda, Di Giusto, Ferreira; Grbic.

Wer fehlt?

Abe (gesperrt), Ciganiks, Dorn, Löfgren, Von Moos, Zimmermann (alle verletzt).

Neben dem Platz

Am Mittwoch luden Mario Frick und elf Spieler zur Autogrammstunde in einer Filiale des Hauptsponsors in Littau – und die Leute kamen in Scharen. 90 Minuten lang erfüllten die FCL-Stars die Selfie- und Autogrammwünsche der jüngeren und älteren Fans.

Hast du gewusst, dass ...

... Luzern keines seiner fünf Super-League-Heimspiele gegen Winterthur verloren hat? Die jüngsten vier Duelle gewannen die Luzerner alle und schossen dabei stets drei Tore. Winterthur hat seine letzten vier Auswärtsspiele verloren – und dabei kein Tor geschossen. Seit Lausanne in der Saison 2013/14 ist kein Team mehr so schlecht in eine Super-League-Saison gestartet wie die Winterthurer, die erst sechs Punkte auf dem Konto haben.

Aufgepasst auf

Sandro Wyss. Der 17-Jährige war Teil der U17-Nati, die an der WM in Katar für Furore sorgte und erst im Viertelfinal am späteren Weltmeister Portugal scheiterte. Beim 3:1 im Achtelfinal gegen Irland schoss der Flügelstürmer ein Tor. Frick deutete am Donnerstag an, dass Wyss gegen Winterthur zum Einsatz kommen werde.

Das erwartet dich, wenn du deinem Lieblingsklub folgst
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Neue Welt für Fans:Das erwartet dich, wenn du deinem Lieblingsklub folgst

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 14 Runden:
1. Owusu, Di Giusto 4,4
2. Ciganiks 4,2
3. Abe, Dorn 4,1
Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli.

Der Gegner

Winterthur ist abgeschlagen am Tabellenende und hat bereits acht Punkte Rückstand auf den Barrageplatz. Das Schlusslicht ist auch die Schiessbude der Liga, kassierte der FCW doch bereits 41 Tore in den ersten 14 Spielen. Der Trainerwechsel – Patrick Rahmen ersetzte vor gut einem Monat Uli Forte – hat noch nicht den erhofften Effekt gebracht. Wie gehts nach dieser Woche? Hier erscheint das Winti-Inside.

15

Runde

Sa., Lugano – Sion, 18 Uhr
Sa., FCZ – GC, 18 Uhr
Sa., Luzern – Winterthur, 20.30 Uhr
So., Servette – YB, 14 Uhr
So., Basel – St. Gallen, 16.30 Uhr
So., Lausanne – Thun, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
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12
14
-25
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Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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