FCB-Sportchef Stucki über Magnin – und wann es mit Degen laut wird
2:20
«Wir brauchen jetzt Resultate»:FCB-Sportchef Stucki über Magnin und Krach mit Degen

FCB-Sportchef Stucki plant weiter mit Magnin, aber ...
«... dann glaube ich nicht, dass er noch Trainer ist»

Sportchef Daniel Stucki spricht Ludovic Magnin das Vertrauen aus. Vorerst. Es ist klar: Der Trainer des FC Basel muss jetzt Resultate liefern.
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FCB-Sportchef Daniel Stucki fordert von Coach Ludovic Magnin nun Resultate.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCB-Sportchef Stucki plant mit Magnin, aber Resultate müssen stimmen
  • Stucki sieht den Klub in entscheidender Phase für alle Ziele
  • 60 Prozent der Blick-Umfrage-Teilnehmer haben Trainer Magnin angezählt
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Florian RazReporter Fussball

Es ist ein kleines Geschenk, das Daniel Stucki (44) für seinen Trainer mit dabei hat auf der Reise ins belgische Genk. Nur, dass der Sportchef des FC Basel auf die Schleife ein riesig grosses Aber geschrieben hat.

«Natürlich planen wir die ganze Saison mit ihm – und darüber hinaus», sagt Stucki also am Gate des Flughafens Basel-Mulhouse über Ludovic Magnin (46). Und fügt mit Blick auf den atemlosen Basler Spielplan bis Weihnachten an: «Aber Fussball ist auch Fussball. Wenn wir alle acht Spiele verlieren, dann glaube ich nicht, dass er am Ende noch Trainer ist.»

Für Stucki ist klar, dass sich sein Klub in einer entscheidenden Phase befindet: «Absolut.» Noch können die Basler all ihre Ziele erreichen. Auch in der Europa League, wo der FCB vermutlich zwischen 4 und 5 Punkten aus den letzten vier Spielen holen muss, um die K.o.-Phase zu erreichen. Aber dazu muss sich die Mannschaft anders präsentieren als zu Hause gegen Lugano (0:1) und auswärts gegen die mit dem letzten Aufgebot angetretenen Grasshoppers (1:1).

«Das Problem ist nicht so gross»

Stucki mag die beiden Spiele gar nicht erst schönreden. Gegen Lugano hat er «keine gute Leistung» gesehen. In Zürich am Sonntag «haben wir in der ersten Halbzeit wirklich nicht gut gespielt». Trotzdem will er festgehalten haben: «Das Problem ist nicht so gross, wie es gemacht wird. Aber klar, es fehlen uns die Punkte.»

Dass der Umgangston unter der Führungscrew wegen der ausbleibenden Resultate rauer geworden sei, dementiert Stucki aber. Es werde zwischen ihm und Präsident David Degen (42) zwar auch mal lauter. «Oft», sagt Stucki sogar. Aber das sei seit Beginn ihrer Arbeit so gewesen: «Dave ist sehr emotional, darum wird es auch lauter. Aber es geht immer darum, wie wir den Klub sportlich oder finanziell weiterbringen.» Ausserdem: «Wären wir immer einer Meinung, wären wir letzte Saison sicher nicht so erfolgreich gewesen.»

Mit dieser letzten Saison erklärt Stucki auch, dass die Unruhe rund um den Klub und bei den Anhängern derzeit wächst. Bei einer Blick-Umfrage etwa haben 60 Prozent der Abstimmenden Trainer Magnin angezählt.

Was den Baslern Hoffnung gibt

Vor einem Jahr seien die Erwartungen nach einer «desolaten Vorsaison» gering gewesen, meint Stucki: «Jetzt haben wir gesagt, dass wir das Double verteidigen und international weiterkommen wollen. Das haben die Leute im Kopf und denken, dass wir einfach durchmarschieren.»

Der Blick auf letzte Saison gibt Rotblau allerdings auch Hoffnung. Weil das Team damals genau dann am besten spielte, als es darauf ankam: Ende Saison. «Damals waren wir auch erst in den letzten zehn Spielen so richtig gut», erinnert Stucki.

Aber auch er weiss, dass die Ausgangslage diesmal anders ist, weil Thun, die Young Boys und Lugano in der Liga wie stabile Konkurrenten wirken. Während letzte Saison kein einziges Team konstant aufgetreten ist. Und in der Europa League müssen die Basler sowieso liefern, um wie angestrebt unter die ersten 24 zu kommen.

Darum sagt Daniel Stucki, bevor er ins Flugzeug steigt: «Ich hoffe, dass es diesmal nicht so lange dauert. Wir brauchen jetzt Punkte.»

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TD
PT
1
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FC Thun
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2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
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3
FC Lugano
FC Lugano
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17
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4
FC Sion
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38
23
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FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
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11
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TD
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8
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-14
42
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FC Zürich
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38
-23
38
5
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