Nach mehreren Absagen
Ganz neuer Name im Rennen um den FCL-Job

Ludovic Magnin, Marc Schneider und Michel Renggli werden alle nicht der neue Luzern-Trainer. Jetzt taucht ein neuer Name auf. Er kommt aus der Challenge League.
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Remo Meyer erlebt gerade eine intensive Zeit.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Luzern sucht neuen Trainer, Frick-Nachfolge bis Ende Mai geplant
  • Federico Valente und Dalibor Stevanovic sind die Hauptkandidaten
  • Stevanovics Team weltweit auf Rang sechs bei intensivem Pressing laut Studie
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die Trainersuche beim FC Luzern läuft heiss – je nach Ansicht lässt sich auch das Gegenteil behaupten. Denn der Kreis der Kandidaten für die Nachfolge von Mario Frick (51) wird kleiner und kleiner. Vom immer schneller drehenden Karussell verabschiedet sich ein Name nach dem anderen: Michel Renggli (46), Ludovic Magnin (47), Giorgio Contini (52) und am Mittwoch auch Marc Schneider (45).

Die Gründe weshalb die genannten Namen nicht mehr auf dem Tisch von Sportchef Remo Meyer (45) liegen, sind unterschiedlich. Bei Renggli zeichnete sich in den letzten Wochen ab, dass es mit der Beförderung nichts wird. Am Dienstag wurde ihm dies in einem Gespräch mitgeteilt. Magnin zeigt sich gemäss Blick-Informationen offener für einen Schritt ins Ausland, beispielsweise in die 2. Bundesliga. Schneider wiederum will sich ganz auf seine Aufgabe in Vaduz und die Mission Super League konzentrieren.

Für Meyer geht die Suche damit weiter – unter Druck steht er jedoch (noch) nicht. Wie er selbst betont hat, soll der neue Trainer spätestens Ende Mai präsentiert werden. 

Valente kennt Di Giusto

Sicher noch im Rennen um den Job ist Federico Valente (50). Meyer schätzt das Profil des früheren Goalies sehr und spätestens seit klar ist, dass er Fricks Nachfolger suchen muss. Dass Valente bereits in der Saison 2012/13 beim FCL tätig war, ist dabei eher nebensächlich. Entscheidend ist vielmehr, dass er bei seinen Stationen – FCZ, Freiburg, FC Südtirol oder aktuell bei Calcio Lecco – bewiesen hat, wie gut er mit jungen Spielern arbeiten kann und dass seine Teams trotz defensiver Stabilität einen attraktiven Fussball spielen.

In Südtirol und aktuell in Lecco prägt Valente zudem einen klaren Spielstil. Mit seinem bevorzugten 3-4-1-2 steht er für mutigen und intensiven Fussball. Bestens in sein System würde etwa Matteo Di Giusto (25) passen, mit dem er einst im Nachwuchs beim FCZ zusammenarbeitete.

Wird SLO-Coach für Cup-Run belohnt?

Valente ist jedoch nicht der einzig verbliebene Kandidat. Gemäss Blick-Informationen kursiert ein weiterer Name: Dalibor Stevanovic (41), Trainer von Stade Lausanne-Ouchy. Der Slowene hat sich mit dem überraschenden Einzug in den Cup-Final und einem Sieg gegen Luzern ins nationale Rampenlicht gespielt.

Ausschlaggebend ist für Meyer aber nicht nur dieser Erfolg, sondern vor allem die Spielweise. Die Internationale Sporthochschule Cies untersuchte 883 Teams aus 56 Ligen und fand heraus: Stevanovics Team gehört zu den intensivsten Pressingmannschaften weltweit – auf Rang sechs, noch vor Grössen wie Paris Saint-Germain, Manchester City oder Bayern München.

Stevanovic lernt Deutsch

Ein möglicher Haken: die Sprache. Stevanovic spricht zwar sechs Sprachen fliessend – darunter Englisch, Französisch und Spanisch –, Deutsch gehört bislang aber nicht dazu. Allerdings besucht er derzeit einen Deutschkurs. Vorbereitung für ein mögliches Engagement in der Zentralschweiz?

Fakt ist: Mit Stevanovic und Valente stehen derzeit zwei ernsthafte Kandidaten im Fokus. Zudem soll gemäss Blick-Informationen noch ein dritter Name im Rennen sein, der Gespräche mit Meyer führt – bislang allerdings noch als «Mister X».

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