Nach Joggeli-Inferno
Bekommt der FCB Garderoben-Asyl im Eishockey-Stadion?

Der FC Basel möchte das Heimspiel gegen Sion am 26. April wie geplant durchführen. Darum sucht der Klub aktuell intensiv nach Lösungen für ein Kabinenprovisorium.
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Die Garderobe des FC Basel ist bis zum Saisonende nicht mehr benutzbar.
Foto: zVg / FC Basel

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Der Brand im Joggeli-Katakomben verursachte einen Millionenschaden, er zerstörte Garderoben und Büros
  • Der FCB prüft Alternativen wie Fitnessstudio oder Eishalle für die kommenden Spiele
  • Der Schaden betrifft mehrere Bereiche, das Team spielt am 26. April gegen Sion
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Lucas WerderReporter Fussball

Es sind Bilder, die zeigen, wie heftig das Feuer in den Katakomben des Joggeli gewütet haben muss. Am Mittwoch hat der FCB mehrere Fotos aus dem Garderobentrakt veröffentlicht. Obwohl die Flammen auf den Saunabereich beschränkt waren, hat die starke Rauchentwicklung für einen Totalschaden in mehreren Räumlichkeiten geführt. FCB-Sportchef Daniel Stucki (44) geht gegenüber dem SRF von einem Schaden im Millionenbereich aus.

Komplett zerstört wurden neben dem Wellness- und Sanitärbereich auch die Heimgarderobe, mehrere Büros sowie das Materiallager. Bei anderen Bereichen wie zum Beispiel der Gäste- und der Schiedsrichterkabine hofft man, diese mit aufwendigen Reinigungsarbeiten retten zu können «Aktuell muss aber davon ausgegangen werden, dass die kompletten Katakomben bis Saisonende nicht mehr in Betrieb genommen werden können», teilt der FCB mit.

Die Distanz zur Hockeyhalle ist ein Problem

Trotzdem soll im Joggeli bereits am Samstag in einer Woche wieder gespielt werden. Am 26. April treffen die Basler zum Start der Championship Group auf den FC Sion. Darum prüft der FCB aktuell verschiedene Garderobenoptionen für beide Teams.

Weshalb der FCB nicht von Brandstiftung ausgeht
1:22
Feuer im Joggeli:Weshalb der FCB nicht von Brandstiftung ausgeht

Eine davon ist die St. Jakob-Arena. Die Eishalle und Heimstätte des EHC Basel wäre aufgrund ihrer vorhandenen Infrastruktur ideal. Was allerdings dagegen spricht, ist die Distanz zum St. Jakob-Park. Die Halle befindet sich rund 300 Meter Luftlinie vom Stadion entfernt. Dass die Teams diese Strecke zwischen Aufwärmen und Anpfiff sowie in der Halbzeitpause zweimal zurückzulegen müssen, scheint sowohl aus Zeit- als auch aus Sicherheitsgründen kaum umsetzbar.

Fitnessstudio im Joggeli-UG

Naheliegender ist eine andere Lösung. Auf der gegenüberliegenden Stadionseite des zerstörten Gardeobenbereichs befindet sich ebenfalls im Untergeschoss ein öffentliches Fitnessstudio. Dieses wäre für beide Mannschaften zugänglich, ohne das Gebäude verlassen zu müssen. «Der Club arbeitet mit Hochdruck daran, geeignete alternative Lösungen zu evaluieren, und hat bereits erste mögliche Provisorien gefunden» schreibt der Klub.

Aufgrund des Brandes ist es für den FCB schon das zweite Mal in dieser Saison, dass er nicht auf die Infrastruktur innerhalb des Joggelis zurückgreifen kann. Während der EM 2025 mussten die Basler ihre Garderobe von Ende Juni bis Ende Juli an die Uefa abtreten. In dieser Zeit bezog man im hinteren Teil der angrenzenden Sportanlage St. Jakob Quartier.

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16
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