Jahresrechnung zeigt
Trotz geringerer Transfer-Einnahmen – FCB verzeichnet Gewinn

Die Transfer-Einnahmen des FC Basel haben sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert. Dennoch verzeichnen die Bebbi erneut ein Plus.
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Der FC Basel verzeichnet im Geschäftsjahr 2025 einen kleinen Gewinn.
Foto: Pius Koller
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Lucas WerderReporter Fussball

Im Vorfeld der GV vom 18. Mai hat der FCB seinen Mitgliedern und Medien die Jahresrechnung 2025 vorgelegt. Darin weisst der Noch-Meister für die FC Basel 1893 AG einen Mini-Gewinn von 332’256 Franken aus. Im Vorjahr hatte dieser noch 15’,6 Millionen Franken betragen.

Dies hängt mit einer Rückzahlung an die FC Basel Holding AG zusammen. «Der Verwaltungsrat hat unter Einbezug des Vereinsvorstandes entschieden, einen Teil der im Jahr 2019 durch die FC Basel Holding AG geleistete Defizitgarantie in Höhe von 18,7 Millionen Franken zurückzuzahlen und 8 Millionen an die FC Basel Holding AG zu überführen. Dies aufgrund einer Vertragsklausel im ursächlichen Aktionärsbindungsvertrag», schreibt der Klub.

Aus diesem Grund habe sich der operative Gewinn der FC Basel 1893 AG um acht Millionen reduziert. «In der Konzernrechnung ist dieser rücküberführte Gewinn wiederum vollends enthalten. An dieser Stelle ist wichtig zu erwähnen, dass im Konzernkreislauf des FC Basel 1893 alle Gewinne enthalten sind und für den operativen Betrieb verwendet werden», heisst es weiter.

Transfer-Einnahmen gingen deutlich zurück

Der Blick auf den Jahresbericht zeigt: Der FCB hat im vergangenen Jahr deutlich mehr ausgegeben als noch im Vorjahr. Der Aufwand ist von 79,8 Millionen auf 95,3 Millionen angestiegen. Besonders auffällig: Die Personalkosten betrugen 39,6 Millionen Franken – über 7,5 Millionen mehr als im Vorjahr.

Gleichzeitig haben auch die Einnahmen zugenommen. 2024 betrugen diese 97,3 Millionen, im vergangenen Jahr waren es 101,9 Millionen. Während der FCB massiv weniger Transfer-Einnahmen verzeichnete (von 60,0 Mio. auf 35,1 Mio.), sind die Verbandseinnahmen um zehn Millionen angestiegen (von 1,4 Mio. auf 12,4 Mio.). Die dürfte auf die Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League zurückzuführen sein. Auch bei den Match-Einnahmen (von 12,9 Mio. auf 19,3) und Events Non-Matchday (von 0,8 Mio auf 4,4 Mio.) ist eine deutlich Steigerung erkennbar.

Detailliert zu den Zahlen informieren wird der FCB am kommenden Donnerstag. Am 23. April werden René Heiniger (Director Finance & Accounting) und Friedrich Dietz (Advisory Finance) in einen Medienrunde die wichtigsten Fragen zum Jahresbericht beantworten.

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