Lange Leidenszeit endet
FCL-Spieler nach fast einem Jahr Abwesenheit wieder da

Die beiden Fasnachts-Hochburgen treffen aufeinander. Luzern empfängt am Sonntagnachmittag Basel (16.30 Uhr). Licht am Ende des Tunnels gibts für Verteidiger Löfgren. Eine grosse Frage in der Abwehr ist noch offen. Das FCL-Inside.
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Blick nach vorne: Jesper Löfgren stempelt wieder ein.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Löfgren ist wieder im Einsatz und hat schon gegen FCB gespielt
  • Frick an der Fasnacht? Ja. Doch Spieler waren nicht alle heiss
  • Nun trifft Frick auf Lichtsteiner – sie duellierten sich schon in Serie A
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Nach fast einem Jahr ist Jesper Löfgren (28) wieder im Einsatz. Und er hat schon ein «vorgezogenes» Spiel mit Luzern gegen Basel bestritten – mit der U21 in der Promotion League. Der Schwede kam zur Pause rein, die Luzerner verloren auswärts in der Nordwestschweiz 2:3. Seit dem letzten April hat Löfgren in der Super League nicht mehr gespielt. Letztes Jahr musste er nach einer Leistenoperation im August nochmals unters Messer, die Rückkehr zog sich hin. Ebenfalls wieder da ist Andrejs Ciganiks (28). Der Lette verpasste die letzten drei Spiele.

Die grosse Frage

Ist der Vizecaptain wieder zurück? Für den FCL wäre es wichtig, könnte Stefan Knezevic (29) wieder einstempeln. Denn in der Innenverteidigung fehlt Freimann gesperrt. Entschieden wird am Samstag nach dem Abschlusstraining. Hauptkriterium: Testen, ob nach Vollsprints immer noch alles gut ist. Knezevic hat eine Muskelzerrung am Oberschenkel erlitten und die letzten drei Spiele verpasst.

Gesagt ist gesagt

«Das ist überhaupt nicht der Fall. Und wenn es so wäre, wäre es ein Problem.» – Frick macht eine spannende Aussage zur Frage, ob die Stimmung im Training nach dem geschafften Turnaround nun wieder gelöster sei. «Wir wollen keinen Millimeter nachlassen. Wenn wir jetzt das Gefühl hätten, wir wären aus dem Schlamassel raus, dann holt es dich wieder ein.»

Mögliche Aufstellung

Loretz; Dorn, Knezevic, Bajrami, Dantas Fernandes; Abe; Ferreira, Owusu; Di Giusto; Von Moos, Kabwit.

Anmerkung: Sollte es für Knezevic nicht reichen, würde wohl Owusu in die Innenverteidigung zurückgezogen werden, Mauricio Willimann (23) aus dem U21-Team steht weiterhin als Backup bereit.

Wer fehlt?

Freimann (gesperrt). Zimmermann, Spadanuda (beide verletzt). Knezevic (fraglich).

Neben dem Platz

War der FCL an der Fasnacht? Die Erlaubnis dafür hat er sich der Klub mit dem 4:1-Auswärtssieg in Zürich gleich selber erteilt. Frick will danach aber lieber über Fussball sprechen. «Das Trainerteam war zusammen dort», kommentiert er kurz. Es sei ein schöner Tag gewesen. Wie viele Spieler da waren? Unklar. Der einheimische Tyron Owusu (22) jedenfalls nicht. «Ich bin kein Fasnächtler», sagte er gegenüber der «Luzerner Zeitung».

Hast du gewusst, dass...

... die Spiele in der Swissporarena gemessen an den Toren die attraktivsten der ganzen Liga sind? Durchschnittlich fallen in Luzern in dieser Saison 4,4 Tore pro Spiel – Höchstwert!

Aufgepasst auf

Oscar Kabwit (20). Der Kongolese, der in seinem ersten Winter in Europa keine einfache Zeit durchgemacht hat, blüht auf. «Seine Anlagen sind unglaublich», sagt Frick.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 25 Runden:

  1. Di Giusto 4,3
  2. Owusu 4,1
  3. Dorn 4,0

Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

Der Schiedsrichter

Alessandro Dudic.

Der Gegner

Frick gegen Lichtsteiner, das gab es schon zu Spieler-Zeiten. Einerseits in den Nationalteams – Frick für Liechtenstein, Lichtsteiner für die Schweiz – andererseits in der Serie A. Damals in der Saison 08/09 stürmte Frick für die AC Siena, Lichtsteiner verteidigte für Lazio Rom. Seit Ende Januar ist Stephan Lichtsteiner (42) FCB-Trainer. Was sagt er zur aktuellen Lage seines Teams? Hier erscheint das FCB-Inside.

26

Runde

Sa., Servette – St. Gallen, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Thun, 18 Uhr
Sa., GC – FCZ, 20.30 Uhr
So., Sion – YB, 14 Uhr
So., Luzern – Basel, 16.30 Uhr
So., Lugano – Lausanne, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
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