Heikles Thema für Croci-Torti
Steht Behrens nach seinem Ausraster in der Startelf?

Lugano steigt mit dem Auswärtsspiel in Luzern am Samstagabend (18 Uhr) ins neue Jahr. Das Spiel wird auch Erkenntnisse darüber geben, wie sich der Ausraster von Behrens aufs Sportliche auswirkt. Einschätzungen gibts auch zur Transfersituation.
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Augen zu und durch? Eine Behrens-Nominierung könnte ungemütlich werden. Im Bild auch: Grgic (r.).
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • Behrens? Im System von Croci-Torti gibts nur einen Platz
  • «Nach Transfersommer hervorragend verhalten»: die Worte zu Papadopoulos
  • Viel Vorfreude: CEO Blaser äussert sich zur neuen Arena
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Auf dem Transfermarkt ist es bei Lugano ruhig. Und gemäss Sportchef Sebastian Pelzer (45) wird in den nächsten Tagen auch kaum was Nennenswertes passieren. Auch bezüglich der Personalie Antonios Papadopoulos (26). «Bisher ist kein Angebot eingegangen», sagt Pelzer zu Blick. Im Sommer wollte der Innenverteidiger den Klub noch auf Biegen und Brechen verlassen. Inzwischen hat er den Berater gewechselt und auf dem Platz performt. Das weiss der Sportchef zu schätzen: «Der Junge hat sich nach dem Transfersommer hervorragend verhalten. Er war 100 Prozent für die Mannschaft da, hat Leistung gebracht und war absolut professionell.» Es ist davon auszugehen, dass Papadopoulos bis im Sommer im Tessin bleibt.

Die grosse Frage

Spielt Kevin Behrens von Beginn an? Sein Ausraster in einem Testspiel gegen Teamkollege Georgios Koutsias sorgte weltweit für Schlagzeilen. Dennoch kam der Deutsche mit einer hohen Geldbusse davon und entging einer Suspendierung. Entsprechend dürfte er beim Rückrundenauftakt gegen Luzern im Kader stehen. Ob er aber auch in der Startelf aufläuft, ist offen. Für Trainer Mattia Croci-Torti (43) ist es ein heikles Thema: In seinem 4-2-3-1-System ist vorne nur Platz für Behrens oder Koutsias. Eine Startelfernennung von Behrens würde kaum ohne Erklärungsbedarf bleiben.

Gesagt ist gesagt

«YB und Basel werden in der Rückrunde nicht einfach nur tatenlos zusehen. Sie werden den Teufel tun und sie werden kommen.» – Das sagt Sportchef Pelzer über die Ausgangslage im Meisterkampf. Lugano selbst zählt er nicht zu den Favoriten. Dafür aber die beiden Klubs, die in der Tabelle momentan vor den Bianconeri stehen. «Thun und St. Gallen haben einen Lauf. Da sind die Fragen eher berechtigt. Wir wollen in die Champions Group. Das ist unser Ziel, das wir im Blick behalten. Alles andere interessiert uns nicht.»

Mögliche Aufstellung

Saipi; Zanotti, Papadopoulos, Delcroix, Alioski; Grgic, Kendouci; Steffen, Bislimi, Mahou; Koutsias.

Wer fehlt?

Mai (verletzt).

Trainer Croci-Torti sagt: «Im Januar haben wir eigentlich mehr als nur einen Neuzugang. Kendouci hat sich hervorragend vorbereitet und entwickelt sich zu einem wichtigen Spieler für uns. Ausserdem werden Von Ballmoos, Alioski und Bottani, die nach langer Abwesenheit zurückkehren, eine grosse Verstärkung für uns sein.» Zur Ergänzung: Kendouci ist im Sommer gekommen, hat aber nach einer Verletzung erst zwei Jokereinsätze absolviert.

Neben dem Platz

In diesem Jahr bezieht Lugano endlich sein neues Stadion – die AIL Arena. Im Tessin ist die Vorfreude riesig. In einer Woche informiert der Klub über die Ticketpreise und die Saisonabos für die Saison 2026/27. Ob das Stadion dann besser gefüllt ist? Und ob in der nächsten Saison eine Europacup-Teilnahme zwingend ist, um das Stadion optimal zu vermarkten? «Ich habe schon immer gesagt, dass das Stadion etwas derart Attraktives sein muss, dass es – unabhängig vom sportlichen Erfolg – dazu beiträgt, der neuen Ära des FC Lugano den entscheidenden Kick zu geben», so CEO Martin Blaser.

Hast du gewusst, dass...

... Lugano aus den letzten neun Ligaspielen 20 Punkte holte? So viel wie kein anderes Team. Nehmen die Tessiner die Form ins neue Jahr mit?

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Aufgepasst auf

Renato Steffen (34). Das Kalenderjahr 2025 war zum Vergessen. Dem Flügel gelangen nur zwei Tore. Zudem wurde er immer wieder von Verletzungen ausgebremst und verlor seinen Platz in der Nati. Das neue Jahr kann also nur besser werden.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 19 Runden:

  1. Von Ballmoos 4,3
  2. Grgic 4,3
  3. Papadopoulos 4,2

Hier gehts zu allen Lugano-Noten.

Der Schiedsrichter

Urs Schnyder.

Der Gegner

«Darauf gar keine Lust mehr»: FCL-Coach Mario Frick spricht zähneknirschend über Lugano. Hier erscheint das FCL-Inside.

20

Runde

Sa., Luzern – Lugano, 18 Uhr
Sa., Winterthur – St. Gallen, 18 Uhr
Sa., YB – Lausanne, 18 Uhr
So., Servette – FCZ, 14 Uhr
So., Basel – Sion, 16.30 Uhr
So., GC – Thun, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
FC Sion
FC Sion
19
6
30
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
19
1
24
8
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
9
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
10
Servette FC
Servette FC
19
-7
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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