Grosse Lugano-Baustelle
Goalie Saipi unter Druck – Verteidiger weiterhin vor Absprung

Lugano kämpft mit Defensivproblemen. Trainer Mattia Croci-Torti sucht Lösungen für die Defensive. Der Verein hält Ausschau nach Verstärkungen.
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Mit Amir Saipi sind einige Tessiner nicht mehr vollends glücklich.
Foto: keystone-sda.ch

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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Was wird sich Albian Hajdari (22) am Sonntagnachmittag wohl gedacht haben? Da sass der Innenverteidiger auf der Haupttribüne des Cornaredo und sah, wie sein FC Lugano gegen Aufsteiger Thun das Auftaktspiel trotz Führung noch aus der Hand gab und am Ende wegen zwei leichtfertigen Fehlern in der Defensive 1:2 verlor.

Der Grund, weshalb Hajdari auf der Tribüne sass? Er soll geschont werden, damit er sich nicht verletzt und einen möglichen Transfer erschwert. Vor einer Woche hiess es, er stehe kurz vor einem Wechsel zu West Ham. Geschehen ist seither aber nichts. Deshalb die Frage an Trainer Mattia Croci-Torti (43), ob er weisss, wann Hajdari den Klub verlassen wird. «Das müssen Sie den Sportchef fragen», lautet seine Antwort.

Croci-Torti bereitet sich auf Zeit ohne Hajdari vor

Crus, wie der Mister im Tessin genannt wird, muss also weiter unfreiwillig auf Hajdari verzichten. Das muss besonders hart sein. Schliesslich sind die Alternativen nicht auf demselben Level wie der Basler. Das hat der Sonntag gezeigt. Damian Kelvin (23) und Lukas Mai (25) bildeten die Innenverteidigung. Für den Erstgenannten war es das Super-League-Debüt. Zuvor spielte er nur in der Promotion League. Und das hat man ihm angesehen. Zweikampfstark ist er zwar. Doch technisch hat er viel Luft nach oben.

An der Pleite gegen Thun tragen zwar weder Kelvin noch Mai eine Hauptschuld. Keiner von ihnen hat die Fouls begangen, die zu den beiden Gegentoren führten. Doch den sichersten Eindruck haben sie trotzdem nicht hinterlassen, um künftig neben dem eigentlichen Stammspieler Antonios Papadopoulos (25), der seinerseits nach dem Europacupspiel geschont wurde, zu verteidigen.

Das dürfte auch Croci-Torti so empfunden haben. Nach dem Spiel war er so wütend wie nur selten. Zudem sprach er offen an, dass ihm in der Innenverteidigung ohne Hajdari, der linksfüssig und stark im Aufbauspiel ist, nicht so wohl ist. «Er hat immer eine grosse Qualität in dieses Team gebracht. Deshalb müssen wir eine sehr effektive Lösung finden, um künftig ohne ihn zu spielen.»

Was passiert mit Saipi?

Die Problematik in der Innenverteidigung ist allerdings nicht die einzige Baustelle im Defensivspiel. Im Tessin sind sie nämlich zunehmend unzufrieden mit Goalie Amir Saipi (25). Er habe stagniert, ist zu hören. «Selten entscheidend, oft ein ganz normaler Goalie, manchmal mit Fehlern, die dem Team schaden», beschreibt ihn der «Corriere del Ticino».

Croci-Torti selbst will Saipi nicht infrage stellen. Dabei gilt es als klar, dass Lugano auf der Goalieposition jemanden sucht. Schliesslich ist mit Sebastian Osigwe (31) der zweite Goalie zu Bellinzona abgewandert. Doch nach welchem Keeper-Profil halten die Bianconeri Ausschau? Nach einem, der Saipi eventuell die Stammposition streitig machen kann?

Mögliche Kandidaten dafür gibt es auf dem hiesigen Transfermarkt genug. Timothy Fayulu (26) oder David von Ballmoos (30) zum Beispiel. Croci-Torti hält sich allerdings bedeckt: «Der Verein hat eine Strategie, aber der Transfermarkt funktioniert nicht nach Wünschen, sondern nach spezifischen Dynamiken.» Am Donnerstag wird im Europacup-Rückspiel gegen Cluj jedenfalls immer noch Saipi das Tor hüten.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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