Abrashi: «Habe mir das auch anders erhofft»
1:01
Schon wieder Barrage für GC?Abrashi: «Habe mir das auch anders erhofft»

GC-Captain Abrashi im falschen Film
«Solange wir verlieren, bin ich ein Verlierer»

GC-Captain Amir Abrashi ist unter Gernot Messner wieder eine unbestrittene Grösse. Dennoch fühlt sich der Leithammel nicht als Gewinner. Sondern vielmehr im falschen Film.
Kommentieren
1/5
Wieder Ersatz! GC-Captain Amir Abrashi im März in Basel.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC verliert 1:2 gegen Luzern, die Barrage scheint unvermeidlich
  • Captain Abrashi ist nach Trainerwechsel unter Gernot Messner wieder Stammspieler
  • Messners Punkteschnitt ist mit 0,75 sogar schlechter als jener von Scheiblehner
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
RMS_Portrait_AUTOR_718.JPG
Alain KunzReporter Fussball

Kennst du den Hollywood-Blockbuster aus dem Jahr 1993 «Und täglich grüsst das Murmeltier»? In diesem erlebt ein Wetterfrosch immer wieder denselben Tag. Im Fall von Amir Abrashi (36) ist die Zeitschlaufe ein bisschen länger bis zur Wiederholung. Genau genommen ein Jahr. Dann wiederholt sich das Prozedere. Immer und immer wieder. Das Barrage-Prozedere, bei dem Abrashi den GC-Karren aus dem Dreck ziehen muss.

Auch 2026 wirds kaum anders sein. Nachdem GC das Spiel gegen Luzern aus der Hand gegeben und 1:2 verloren hat, bleibt der Rückstand auf den rettenden zehnten Platz bei sieben Punkten. Und es bleiben nur noch vier Spiele. Eine Direktrettung wäre ein Wunder. Ein direkter Abstieg indes auch. Denn Winterthur scheint doch zu wenig stark zu sein für die nötige Serie, um die Acht-Punkte-Hypothek auf die Hoppers gutzumachen.

«Ich habe es mir auch anders erhofft», sagt der Ostschweizer. «Aber das ist Fussball. Da darf man nicht jammern. Es ist, wie es ist. Man muss es annehmen. Wie die letzten Jahre waren, da darf man nicht daran denken. Wir sind im Abstiegskampf, und das Einzige, was zählt, ist, in der Liga zu bleiben.»

Der ritualisierte Umweg

Und wenn es sein muss, was nun höchstwahrscheinlich ist, über den fast schon ritualisierten Umweg Barrage. Und wohl auch wie letztes Jahr mit dem FC Aarau als Gegner, der sich am Samstag wegen des 2:2 in Wil einen Vier-Punkte-Rückstand auf Vaduz eingehandelt hat. Was bedeutet: Die Aarauer sind nicht mehr Herren ihres Schicksals.

«Du verlierst das Spiel und weisst nicht wie»
2:17
Abrashi trauert Chancen nach:«Du verlierst das Spiel und weisst nicht wie»

«Zuerst müssen wir den Barrage-Platz gegenüber Winterthur sichern», sagt Abrashi. Und da ist er guten Mutes, dass zumindest das mit dem Ligaerhalt klappt. Denn Abrashi hat Fortschritte ausgemacht. Obwohl der Punkteschnitt von Gernot Messner mit 0,75 pro Spiel sogar noch schlechter ist als derjenige des entlassenen Gerald Scheiblehner. Ein Trainerwechsel als Rohrkrepierer? «Das sagt ihr! Man hat gegen Luzern gesehen, dass wir Fortschritte gegenüber den letzten Wochen gemacht haben. Aber klar werden wir an Resultaten gemessen. Die haben wir im Moment nicht. Aber wir werden bis zum Schluss Gas geben.»

Mit Leithammel Abrashi, dem Captain, der wieder spielt. Nach dem ersten Match der Saison gegen Luzern hatte sich der ehemalige albanische Nationalspieler verletzt und war erst im Januar wieder fit. Doch, oh Schreck: Scheiblehner setzte nicht auf ihn, gab ihm in acht Spielen gerade mal zusammengerechnet 84 Einsatzminuten. Anders Messner. Der setzt voll auf ihn. Abrashi ist also ein Gewinner des Trainerwechsels, sagt aber sofort: «Ich bin kein Sieger. Solange wir verlieren, bin auch ich ein Verlierer. Ein Sieger bin ich erst, wenn die Mannschaft gewinnt.»

Messner selber sagt zu seinem Spielführer: «Er ist ein wichtiger Spieler für mich. Er hat eine persönliche Verbindung zur Mannschaft. Wenn er spielt, dann kann man sich auf ihn verlassen. Man weiss, was man von ihm bekommt.» In der Tat. Leidenschaft und ehrliches Handwerk ohne Limite. Und eine grosse Barrage-Erfahrung. Vielleicht ist die dann entscheidend, wenn es wohl gegen Aarau ums nackte Überleben geht.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Basel
FC Basel
33
6
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
3
Servette FC
Servette FC
33
0
40
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen