Darum gehts
- YB erhält vier Schlüsselspieler zurück, was den Konkurrenzkampf verstärkt
- Gregory Wüthrich steht nach 83 Verletzungstagen vor dem Comeback
- Winterthur bleibt in jedem Fall Letzter, YB gewann drei der letzten vier Ligaspiele
YB bekommt gleich vier Schlüsselspieler zurück: Armin Gigovic (23) und Tanguy Zoukrou (22) waren gesperrt, Gregory Wüthrich (30) und Loris Benito (33) verletzt. Mit ihrer Rückkehr wird der Konkurrenzkampf im Team deutlich härter, auf mehreren Positionen gibt es nun echte Alternativen. Für Trainer Seoane erhöhen sich die Optionen, für die Spieler der Druck. Der Zeitpunkt könnte wichtiger nicht sein.
YB wirkt nach dem 4:1-Auswärtssieg in St. Gallen wieder wie ein Team mit richtig viel Selbstvertrauen. Der Flow ist zurück, zumindest deutet vieles darauf hin. Drei Siege aus den letzten vier Ligaspielen, dazu ein Auftritt im Kybunpark, der in Phasen an die besten YB-Momente erinnerte.
Doch hält dieser Schwung? Genau das müssen die Berner jetzt bestätigen. Denn ein Ausrutscher, und die alte Unsicherheit klopft sofort wieder an. Nutzen sie aber die breite Brust aus St. Gallen, könnten sie ihre Aufholjagd in der Tabelle nach der Nati-Pause fortsetzen.
Alvyn Sanches (22) warnt im Gespräch mit Blick: «Alle denken, dass es gegen Winterthur einfach werde, weil sie letzter sind. Aber es ist ein Team, das sehr kompliziert zu bespielen ist.» Der Youngster hofft dabei auf seine ersten neunzig Minuten im YB-Dress und weiss genau, worauf es ankommt.
Keller; Andrews, Lauper, Wüthrich, Hadjam; Raveloson, Gigovic; Sanches, Fassnacht, Monteiro; Bedia.
Weiterhin nicht zur Verfügung steht Facinet Conte (20). Der Offensivspieler fällt seit Mai 2025 aus und befindet sich nach wie vor im Aufbau – sein Comeback ist noch nicht absehbar.
Anders die Situation bei Manuel Mambwa (16): Das Defensivjuwel fehlt YB aus erfreulichem Grund. Er sorgte an der U17-WM in Katar für Schlagzeilen und stand mit der Schweiz im Viertelfinal gegen Portugal. Dort musste er am Freitag allerdings den Traum vom WM-Titel begraben. Die Revanche für die herbe Niederlage der A-Nati an der WM 2022 ist nicht geglückt.
Am Zukunftstag empfingen die Young Boys Kinder und gaben ihnen einen Blick hinter die Kulissen, ins Stadion, in die Geschäftsstelle und vieles mehr. Highlight: Gregory Wüthrich im Interview. Er verriet, dass seine besten Freunde im Team Loris Benito, Saidy Janko (30), Christian Fassnacht (32) und Heinz Lindner (35) sind, nannte seine Lieblingsvereine Bayern und Chelsea und schwärmte von seinen zwei Katzen.
... YB seit drei Spielen nicht mehr gegen Winterthur gewonnen hat? Die letzten drei Duelle endeten mit zwei Unentschieden und einer Niederlage. Davor aber dominierten die Berner klar und siegten seit dem Aufstieg der Eulachstädter 2022 in acht von neun Partien.
Gregory Wüthrich. Nach 83 Verletzungstagen steht der Innenverteidiger vor dem Comeback und das nach einer Reha, die er selbst als zu forsch bezeichnet: «Ich habe einen Rückfall erlitten. Ich hatte von ärztlicher Seite eine zu optimistische Reha-Planung erhalten. Man hat zu früh begonnen», erklärte Wüthrich damals.
Seit seiner Muskelverletzung am 10. August verpasste der Berner 15 Spiele. Die innere Vernarbung verzögerte die Rückkehr zusätzlich. Nun konnte Wüthrich endlich wieder auf dem Platz trainieren.
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Blick-Notenschnitt nach 13 Runden:
1. Pech 4,3
2. Keller, Fassnacht 4,1
3. Wüthrich 4,0
Hier gehts zu allen Berner Noten.
Heisst Lionel Tschudi. VAR ist Alessandro Dudic.
Winterthur bleibt in dieser Saison das Sorgenkind der Liga. Die bittere 0:1-Heimniederlage gegen GC sitzt noch tief, hat Winti diese Pleite verdaut und ist bereit fürs Auswärtsspiel in Bern? Hier erscheint das Winterthur-Inside.
Sa., Luzern – Servette, 18 Uhr
Sa., YB – Winterthur, 18 Uhr
Sa., Thun – Lugano, 20.30 Uhr
So., Sion – FCZ, 14 Uhr
So., GC – Basel, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Lausanne, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 19 | 16 | 40 | |
2 | FC St. Gallen | 19 | 16 | 37 | |
3 | FC Lugano | 19 | 5 | 33 | |
4 | FC Basel | 19 | 8 | 32 | |
5 | BSC Young Boys | 19 | 0 | 29 | |
6 | FC Sion | 18 | 4 | 27 | |
7 | FC Zürich | 19 | -7 | 24 | |
8 | FC Luzern | 19 | 0 | 21 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 18 | 0 | 21 | |
10 | Servette FC | 18 | -6 | 20 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 19 | -9 | 17 | |
12 | FC Winterthur | 18 | -27 | 10 |

