Aus der Traum vom zweiten U17-WM-Titel nach 2009. Der tolle Lauf der Schweizer Junioren-Nati endet im Viertelfinal gegen die favorisierten Portugiesen. 0:2 verliert die Nati das Spiel in Doha, darf aber auf ein fantastisches Turnier zurückblicken.
«Diese U17 hat ein grosses Ausrufezeichen gesetzt an diesem Turnier. Luigi Pisino und seine Spieler können Katar mit erhobenem Kopf verlassen», urteilt der in Doha anwesende Blick-Fussballchef Tobias Wedermann.
Souverän bis zum Viertelfinal
Erst zum zweiten Mal ist die Schweiz überhaupt an der U17-WM dabei – bei der ersten Teilnahme 2009 haben Granit Xhaka, Ricardo Rodriguez und Co. direkt den Titel geholt. Umso gespannter war die Fussball-Schweiz auf den Auftritt der jungen Wilden. Und sie wurde nicht enttäuscht. Die Gruppe hat das Pisino-Team souverän gewonnen, ebenso die beiden K.-o.-Spiele gegen Ägypten und Irland (jeweils 3:1).
Doch gegen Europameister Portugal ist im Viertelfinal Endstation. Zwar starten die Schweizer gut ins Spiel, werden aber von den Iberern immer mehr unter Druck gesetzt. Diesem können sie bis in die 41. Minute standhalten. Dann folgt ein langer Ball der Portugiesen und Abwehrspieler Marco Correia schafft es nicht, Anisio Cabral entscheidend zu stören. Letztlich schiebt Mateus Mide aus fünf Metern ein.
Mijajlovic zaubert – aber ohne Erfolg
Correia sieht auch beim zweiten Gegentor unglücklich aus. Der FCB-Junior agiert viel zu passiv, als sich José Neto den Ball zurechtlegt und anschliessend wuchtig, für Goalie Noah Brogli unhaltbar, in die Maschen hämmert (53.).
Doch trotz 0:2-Rückstand lassen sich die Schweizer nicht entmutigen. Plötzlich geben sie sogar den Ton an – weil Magier Mladen Mijajlovic dem Spiel seinen Stempel aufdrückt. Doch weder ihm noch seinen Teamkollegen will das Anschlusstor gelingen.
So geht dann um 17.43 Uhr Schweizer Zeit das WM-Abenteuer der Junioren-Nati zu Ende.
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