Fragezeichen in der Verteidigung
Zeidler bedient sich vor Duell gegen Ex-Klub einem Bayern-Vergleich

Peter Zeidler dürfte auf das Duell mit seinem langjährigen Arbeitgeber besonders heiss sein: Lausanne empfängt am Sonntag St. Gallen (16.30 Uhr). Eine grosse Frage? Wer ersetzt Rotsünder Soppy.
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Bayern-Legende Philipp Lahm 2017. Zeidler nimmt ihn als Exempel.
Foto: imago/MIS

Darum gehts

  • Peter Zeidler gelassen nach Bryan Okohs Wechsel zu Auxerre in die Ligue 1
  • Brandon Soppy zum dritten Mal gesperrt, Lausanne ohne Tor in Abwesenheit
  • Blick-Notenschnitt nach 22 Runden: Lippo 5,0, Letica 4,3, Roche 4,1
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
Tim Guillemin, Simon Strimer

Die News der Woche

Peter Zeidler übt nach dem Weggang von Verteidiger Bryan Okoh (22) nach Auxerre (Ligue 1) keinen Druck auf die Führungskräfte aus. «Ich spreche jeden Tag mit Sportdirektor Stéphane Henchoz, egal ob Transferperiode ist oder nicht. Heute haben wir mit Karim Sow und Kevin Mouanga zwei Stammspieler in der Innenverteidigung. Und dahinter haben wir drei junge Verteidiger aus der Akademie, die bereitstehen», erklärt der Deutsche, der offensichtlich keine hohen Ansprüche stellt. Was allerdings nicht heisst, dass keine positive Überraschung in der Pipeline ist.

Die grosse Frage

Wer ersetzt Rechtsverteidiger Brandon Soppy? Dieser ist nach der Rudelbildung in Winterthur und seinem Platzverweis für drei Spiele gesperrt ist? «Ich habe zwei Optionen», verrät Peter Zeidler. Die erste besteht darin, einen linken Aussenverteidiger auf rechts zu holen. Er verfügt mit Sekou Fofana und Morgan Poaty da über zwei starke Spieler. «Bayern hat lange Zeit einen Rechtsfuss auf der linken Seite eingesetzt, Philipp Lahm», erinnert sich der grosse Fan des deutschen Rekordmeisters. Die andere Option ist, den neuen jungen schwedischen Rechtsverteidiger Theo Bergvall (21) aufzustellen. «Er ist seit zwei Wochen bei uns, wir werden sehen, ob das reicht. Er hat Talent, muss sich aber in der Schweiz noch beweisen.»

Gesagt ist gesagt

«Wir haben in Winterthur kein katastrophales Spiel gemacht. Es war kein gutes Spiel, aber auch keine Katastrophe.» Das sagt Trainer Zeidler über den Rückschlag vor einer Woche beim Schlusslicht.

Mögliche Aufstellung

Letica; Poaty, Mouanga, Sow, Fofana; Roche, Custodio; Mollet, Lekoueiry; Diakité, Butler-Oyedeji.

Wer fehlt?

Hamza Abdallah, Gabriel Sigua, Souleymane Ndiaye und Theo Bair (alle verletzt). Brandon Soppy (gesperrt). Fraglich sind Nicky Beloko und Seydou Traoré.

Neben dem Platz

Lausanne plant bereits den weiteren Verlauf der Saison und hat festgestellt, dass die Reise nach Lugano zwischen den beiden Conference-League-Spielen gegen Sigma Olmütz liegen wird. «Wir werden also nach dem Spiel in Tschechien direkt über Mailand nach Lugano reisen, um die Erholung zu maximieren», erklärt Peter Zeidler.

Hast du gewusst, dass ...

... Brandon Soppy schon zum dritten Mal gesperrt ist? Schon nach sieben Runden hatte er eine Gelbsperre (vier Gelbe), im Dezember flog er gegen Basel mit Gelb-Rot vom Platz, nun im Januar mit Rot. In keinem der beiden Spielen, in denen der Verteidiger fehlte, gelang Lausanne ein Tor.

Aufgepasst auf

Peter Zeidler. Der Deutsche dürfte auf einen Sieg gegen seinen langjährigen Arbeitgeber besonders heiss sein. In vier Spielen gegen St. Gallen (zwei mit Sion, zwei mit Lausanne) gab es vier Niederlagen.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 22 Runden:
1. Lippo 5,0 (erst 1 Bewertung)
2. Letica 4,3
3. Roche 4,1
Hier gehts zu allen Lausanner Noten.

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Der Schiedsrichter

Nico Gianforte.

Der Gegner

Auswärts ist Gegner St. Gallen eine Macht. Die Espen stellen einen Vereinsrekord auf – und ein Verteidiger geht. Hier gehts zum FCSG-Inside.

23

Runde

Sa., Sion – Luzern, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Lugano, 18 Uhr
Sa., GC – YB, 20.30 Uhr
So., Servette – Thun, 14 Uhr
So., Basel – FCZ, 16.30 Uhr
So., Lausanne – St. Gallen, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
23
11
41
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
23
-2
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
23
-3
24
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
23
-11
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
22
-31
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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