«Es war fantastisch und unglaublich lustig»
Präsident Gerber schwärmt vom Thuner Trainingslager

Leader Thun steigt mit einem Auswärtsspiel am Sonntag bei GC in die Rückrunde (16.30 Uhr). Ist das Team noch mehr zusammengeschweisst? Ein Ausflug in eine Lagerhütte macht den Anschein. Das Thun-Inside.
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Torgefährlichstes Team der Liga: Aufsteiger Thun ist vor Einstieg in die Rückrunde nicht nur Leader – sondern hat mit 39 Toren am meisten erzielt.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

  • Das sagt Präsi Andres Gerber über den lebendigen Brünig-Ausflug
  • Ein Spruch von Gerber über Team-Lager bleibt besonders im Kopf
  • Thun gegen GC – hinter Duell liegt eine spezielle Statistik
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Die Maschinerie läuft, Sensationsleader Thun steigt mit dem Schwung eines 7:1 im Testspiel gegen Challenge-Ligist Wil und drei Punkten Vorsprung auf Verfolger St. Gallen in die Rückrunde. Gute Energie gibts offensichtlich auch neben dem Platz. Anstelle eines Trainingslagers im Ausland verbrachten die Thuner eine Nacht im Massenschlag auf dem Brünig. Eine Stimmung wie in einem Klassenlager.

Einblick gibt Präsident Andres Gerber (52), er sagt zu Blick: «Ich war nicht dabei, aber was ich von den Spielern und Trainern gehört habe, war fantastisch. Es war unglaublich lustig, und der Zusammenhalt, den wir haben, ist sowieso super. Wir haben Spieler, die noch nicht so lange dabei sind und zudem Französisch sprechen. Aber wenn man da mittendrin ist, kann dir das den Ärmel voll reinziehen. Das ist genau das, was es braucht. Elf, die füreinander gehen.» Gemeint sind Spieler wie Kastriot Imeri, Brighton Labeau oder Christopher Ibayi, die in den selbstproduzierten Videos der Thuner mittendrin auftauchen.

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Die grosse Frage

Ist die Verletzungshexe das grösste Risiko für die Thuner in der Rückrunde? Von ihr blieben die Berner Oberländer in der sensationellen Vorrunde weitgehend verschont. Mattias Käit ist mittlerweile wieder fit, doch Stürmer Christopher Ibayi und Nils Reichmuth sind aktuell out. Was, wenn es noch mehr aufs Mal treffen würde? Zuversicht gibt den Thunern, dass im Dezember auch mit grippegeschwächten Spielern und mehreren gesperrten Leistungsträgern ein beeindruckender 4:1-Sieg gegen Luzern gelang.

Gesagt ist gesagt

«Man hat fast das Gefühl, dass eine Nacht auf dem Brünig so viel bringen kann, wie eine Woche auf Mallorca.» – Es ist ein Zitat von Andres Gerber im Gespräch mit Blick vor Rückrundenstart, das im Kopf bleibt. Der Ex-Spieler und langjährige Präsi der Thuner präzisiert den Entscheid, im Winter mit der Mannschaft in der Region zu bleiben: «Ich ging früher immer gerne ins Trainingslager. Und ich würde es immer noch gerne machen. Aber mittlerweile ist die Pause sehr kurz, dazu kommen zwei Reisetage, Klimaumstellungen, und wir haben belastbaren Kunstrasen. Da muss man sich fragen, wie viel es wirklich bringt. Wenn man nicht den Teamgeist hat, den wir gerade haben, kann eine Woche sicher wertvoll sein.» Ähnliches sagte Trainer Mauro Lustrinelli vor der Winterpause.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Heule; Bertone, Käit; Imeri, Meichtry; Labeau, Rastoder.

Wer fehlt?

Ibayi, Reichmuth (beide verletzt).

Neben dem Platz

Im Büro von Sportchef Dominik Albrecht war im Winter einiges los. Die Bilanz: Zwei gewichtige Verlängerungen mit Goalie Niklas Steffen (bis 2028 mit Option) und Youngster Ethan Meichtry (2030). Eine Neuverpflichtung mit Goalie Tim Spycher (ambitionierte Nummer zwei, vom FCB). Ein neuer Vertrag für den 17-jährigen Jungspund Adam Ilic aus dem eigenen Nachwuchs. Und nicht zuletzt: Die Unterschrift unter die eigene Vertragsverlängerung als Sportchef bis 2029. Auch Präsi Gerber hat sich in der Funktion als Leiter Sport bis 2029 verpflichtet.

Hast du gewusst, dass …

… Thun eine eindrückliche Quote gegen GC in der Super League aufweist? Von den letzten 16 Liga-Spielen im Oberhaus ging nur ein einziges gegen die Hoppers verloren.

Diese Statistik wird allerdings etwas relativiert. In den Barragespielen 2024 hat sich GC durchgesetzt. Im Cup-Duell 2024 gewann ebenfalls GC. Und beim gemeinsamen Jahr in der Challenge League 2020/21 hat GC mit zwei Siegen und einem Remis die bessere Bilanz. Doch rein auf die Super League bezogen ist die Thuner Statistik gegen GC bemerkenswert.

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Aufgepasst auf

Brighton Labeau (30). Der Captain der Karibikinsel Martinique musste nach Ankunft im Sommer bis Mitte Oktober auf sein erstes Tor für Thun warten. Nun scheint er sich im Berner Oberland immer besser zurechtzufinden. Beim 7:1 gegen Wil lenkte er das Spiel mit einem frühen Doppelschlag (1./16.) in die Bahnen. Auch in der zweiten Hälfte der Vorrunde setzte er durch seine robuste Spielweise immer stärkere Akzente.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 19 Runden:

  1. Bertone 4,7
  2. Franke 4,5
  3. Rastoder 4,4

Hier gehts zu allen Thuner Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli.

Der Gegner

«Der Abstand nach unten ist nicht gross, gegen oben hin tut sich eine Lücke auf. Da macht man sich Gedanken. Aber sie sind von unserem Weg überzeugt», sagte GC-Sportchef Alain Sutter im Blick-Interview. Was sagen die Protagonisten unmittelbar vor dem Rückrunden-Auftakt? Hier erscheint das GC-Inside.

20

Runde

Sa., Luzern – Lugano, 18 Uhr
Sa., Winterthur – St. Gallen, 18 Uhr
Sa., YB – Lausanne, 18 Uhr
So., Servette – FCZ, 14 Uhr
So., Basel – Sion, 16.30 Uhr
So., GC – Thun, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
19
16
40
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
19
16
37
3
FC Lugano
FC Lugano
19
5
33
4
FC Basel
FC Basel
19
8
32
5
FC Sion
FC Sion
19
6
30
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
19
0
29
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
19
1
24
8
FC Zürich
FC Zürich
19
-7
24
9
FC Luzern
FC Luzern
19
0
21
10
Servette FC
Servette FC
19
-7
20
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
19
-9
17
12
FC Winterthur
FC Winterthur
19
-29
10
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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