«Er ist eine Maschine»
FCSG-Teenie bekommt von Maassen ein dickes Versprechen

Nevio Scherrer kommt gegen Basel rein – und trifft in seinem sechsten Profi-Spiel zum ersten Mal. Trainer Enrico Maassen sagt über den Jüngsten in seinem Kader: «Er ist so arbeitswillig und so intensiv.»
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Nevio Scherrer (r.), hier im bei seiner Vertragsverlängerung Ende April mit FCSG-Sportchef Roger Stilz.

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC St. Gallen setzt auf junge Talente wie Nevio Scherrer (18)
  • Scherrer erzielt erstes Profi-Tor beim 3:1-Sieg gegen Basel
  • Einsatzminuten für junge Schweizer Spieler seit letzter Saison vervierfacht
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Florian RazReporter Fussball

Es beginnt – wie passend – gegen Basel. Beim 2:1-Sieg zum Saisonstart gegen den FCB spielt der FC St. Gallen mit Cyrill May, damals 18 Jahre jung mit 3 Einsätzen in der Super League, Alessandro Vogt, damals 20 mit 2 Minuten Einsatzzeit in der Super League, und mit Behar Neziri, damals 22 und mit 0 Minuten in der Super League.

Seither geht es einfach immer so weiter. Beim 3:1-Sieg in Basel am Donnerstag spielt der 19-jährige Corsin Konietzke im Zentrum. Ruiz und Vogt, inzwischen ein Jahr älter als beim Saisonstart, sind auch wieder dabei.

«Wir spielen mit Mut und jungen Spielern»

Und dann kommt in der 84. Minute Nevio Scherrer, mit 18 Jahren das Küken dieses St. Galler Teams. Fünf Minuten später erzielt er in seinem sechsten Profi-Einsatz sein erstes Tor. «Das ist die Geschichte unserer Saison», sagt Captain Lukas Görtler (31): «Wir spielen mit viel Mut und mit vielen jungen Spielern.»

Scherrer bekommt danach nicht nur ein Sonderlob seines Trainers, sondern sogar ein dickes Versprechen. «Ich denke, er ist jetzt so weit, dass wir ihn auch mal in die Startelf hauen», sagt Enrico Maassen (42), «er hat sich das heute verdient.»

Heisst: Scherrer darf damit rechnen, dass er im letzten Saisonspiel zu Hause gegen Thun von Anfang an auf dem Platz stehen wird. Und das vielleicht sogar auf seiner angestammten Position. In Basel «muss» er nämlich auf den rechten Flügel. Eigentlich ist er Mittelstürmer. Was er bei seinem beherzten Tor auch zeigt.

«Er ist so arbeitswillig und so intensiv», freut sich Maassen über seinen jüngsten Torschützen, «und er hat einen Körper, als ob er schon seit zehn Jahren ins Gym ginge. Er ist einfach eine Maschine.»

Scherrer ist auch der nächste Beweis, dass sich in der Ostschweiz etwas grundsätzlich verändert hat. Letzte Saison lagen die St. Galler in der «Youth Trophy» noch auf dem zweitletzten Platz. Nun haben sie die Einsatzminuten junger Schweizer Spieler vervierfacht und sind auf Rang drei dieser Rangliste.

Das ist natürlich das Verdienst eines Trainers, der es auch wagt, die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs einzusetzen. Aber Massen reicht das Kompliment gleich weiter: «Am Ende sind wir nur die, die Früchte ernten. Aber bei der Ausbildung, da haben ganz viele Menschen mitgewirkt. Da sieht man, dass der Klub einfach einen tollen Job macht.»

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