«Habe vor meinem Wechsel Muri angerufen»
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2. Liga und trotzdem Nati?«Habe vor meinem Wechsel Muri angerufen»

Nati-Stürmer Itten über den Transfer-Wahnsinn im Fussball
«Es sind schon verrückte Zahlen»

Cedric Itten kehrt nach zwei Jahren in die Nati zurück. Der Stürmer spricht über den Wahnsinn auf dem internationalen Transfermarkt und wie er sich bei seinem neuen Verein Fortuna Düsseldorf wieder in den Fokus der Nati gespielt hat.
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Nach knapp zwei Jahren ist Cedric Itten zurück im Kreis der Nati.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Cedric Itten spricht über Transfers und seine Rückkehr zur Nationalmannschaft
  • Itten wechselte zu Fortuna Düsseldorf und hat bereits dreimal getroffen
  • In zwölf Länderspielen für die Schweiz erzielte Itten fünf Tore
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Auch in der Nati ist der Deadline Day der Top-5-Ligen Europas ein grosses Thema. Nicht nur, weil mit Manuel Akanji (Inter), Breel Embolo (Rennes) und Fabian Rieder (Augsburg) drei Spieler wegen ihrer Transfers am letzten Tag verspätet einrücken, sondern weil der internationale Transfermarkt immer wildere Blüten treibt.

«Es passierte viel. Praktisch alle zehn Minuten gab es News. Klar, dass auch bei uns viel darüber gesprochen wurde», sagt Cedric Itten (28) am Dienstag. «Es sind schon verrückte Zahlen.»

«Wenn man mit früher vergleicht, was da der Preis zum Beispiel für Zinédine Zidane war, ist es schon extrem. Natürlich ist Isak ein guter Stürmer, aber es gibt aktuell sicher noch bessere Spieler auf der Welt.» Der Schwede wechselte am Montag für angeblich 144 Millionen Euro von Newcastle nach Liverpool.

Hohes Standing in Düsseldorf

Nur Neymar (2017 für 222 Millionen Euro von Barcelona zu PSG) und Kylian Mbappé (2018 für 180 Millionen von Monaco zu PSG) haben mehr Ablöse gekostet als Alexander Isak, auf den die Schweiz in diesem Herbst in der WM-Quali zweimal treffen wird. Zidane, um die Jahrtausendwende wohl der beste Spieler der Welt, kostete nur 3,5 Millionen, als er 1996 von Bordeaux zu Juventus wechselte. 2001 bezahlte Real dann knapp 80 Millionen für den französischen Welt- und Europameister.

Auch Itten selbst hat in diesem Sommer den Klub gewechselt, allerdings bereits Ende Juli. Nach drei Jahren bei YB, wo er in der Rückrunde nicht mehr unbestritten war, zog es ihn in die 2. Bundesliga zu Düsseldorf. Der Klub habe sich sehr lange um ihn bemüht, ein früherer Transfer sei jedoch auch wegen der Ablöse nicht zustande gekommen. «Aber der Verein ist drangeblieben, was mich natürlich sehr gefreut hat.»

Nun hat der Wechsel doch noch geklappt – für kolportierte 1,5 Millionen Euro. In der Grossstadt am Rhein hat sich Itten schnell zurechtgefunden, nur mit der Haussuche hat es ein wenig gedauert. Inzwischen haben aber er und seine langjährige Partnerin Nina, die er in diesem Jahr geheiratet hat, eine Bleibe gefunden, in der es auch Platz für den Hund und allfälligen Besuch aus der Schweiz hat.

Sportlich läuft es gut. In fünf Spielen hat Itten dreimal getroffen, sein Standing in der Mannschaft ist hoch, gehört er doch bereits dem Spielerrat an. Und nach zwei Niederlagen zum Auftakt hat sich der Aufstiegsanwärter gefangen. «Nachdem in den ersten zwei Spielen vieles gegen uns gelaufen ist, geht die Tendenz nun aufwärts.» Die Ambitionen sind hoch, der Aufstieg in die Bundesliga das Ziel. «Die Stadt ist toll, Fortuna ein grosser Verein, die Fanbase riesig. Beim letzten Spiel waren 52’000 Zuschauer im Stadion – eine tolle Atmosphäre.»

«Kosovo ist immer ein spezielles Spiel»

Ittens Lohn für den guten Saisonstart: ein Aufgebot für die Nati – das erste seit knapp zwei Jahren. Ansprüche stellt er aber keine. «Ich kenne meine Rolle», so der gebürtige Basler, der als Backup für Breel Embolo vorgesehen ist. «Ich habe in der Vergangenheit oft gezeigt, dass ich reinkommen und Tore schiessen kann.» Ittens Quote in der Nati lässt sich sehen: In zwölf Länderspielen erzielte er fünf Tore. Die allerdings gegen kleinere Gegner wie Gibraltar, Andorra, Georgien und Bulgarien.

Mit dem Kosovo trifft die Nati zum Quali-Auftakt am Freitag in Basel auf einen solchen Gegner. Gegen den Kosovo zu spielen, sei immer speziell, so Itten. Viele Spieler kennt er aus der Super League, zudem hat er bei Düsseldorf mit Florent Muslija einen Teamkollegen, den er am Freitag wiedersehen wird. «Es wird nicht einfach, denn sie werden sicherlich auch viele Fans im Stadion haben.»

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WM 2026 Gruppe A
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