Darum gehts
- Sechs Verbände aus arabischen Ländern unterstützen Fifa-Präsident Gianni Infantino
- Brisant: Katar und Libanon trotz Kritik von AFC und Uefa bei Unterstützergruppe
- Infantino besitzt die libanesische Staatsbürgerschaft und lebte 2022 in Katar
Im Kampf um den Verbleib an der Spitze der Fifa erhält Gianni Infantino konkrete Unterstützung: Sechs nationale Verbände aus dem arabischen Raum sprechen sich für den amtierenden Fifa-Präsidenten aus.
«Wir drücken unsere volle Unterstützung für Gianni Infantino aus und bekräftigen unser Vertrauen in seine Führung und seinen andauernden Einsatz für die Entwicklung des weltweiten Fussballs», schreiben die jeweiligen Verbandspräsidenten in einem gemeinsamen Statement. Darunter befindet sich auch Afrika-Cup-Sieger und WM-Viertelfinalist Marokko.
Ehefrau stammt aus dem Libanon
Brisant: Mit Katar und dem Libanon sind auch zwei asiatische Verbände Teil des Unterstützer-Sextetts, obschon sich die asiatische Konföderation AFC vor wenigen Tagen gemeinsam mit der Uefa und dem nordamerikanischen Concacaf gegen den Fifa-Präsidenten ausgesprochen hat.
Zu beiden Ländern hat Infantino aber enge persönliche Beziehungen. So stammt seine Frau Lina Al-Ashqar aus dem Libanon, weshalb er auch die libanesische Staatsbürgerschaft besitzt. In Katar hat Infantino im Vorfeld der WM 2022 für einige Zeit gelebt.