Darum gehts
- Neue VAR-Regeln erreichen Schweizer Super League, Eingriff bei Eckbällen möglich
- Hand-vor-den-Mund-Geste führt in Ligen zu unterschiedlichen Strafen
- Mistaken-Identity-Regel: Schweiz hebt Fehlentscheidungen nach Videostudium nicht auf
Andere Liga, andere Regel: Die neuen VAR-Vorgaben des International Football Association Board, die an der WM bereits für Kontroversen sorgten, sind in den nationalen Meisterschaften angekommen. Während in der Schweizer Super League der Videoschiedsrichter neu bei Eckbällen eingreift – laut SFV aber nur unter einer Voraussetzung –, wehrt sich die englische Premier League strikt dagegen.
Noch skurriler wird es bei Aktionen wie der Hand-vor-den-Mund-Geste, die in einer Top-5-Liga die Rote Karte nach sich zieht, in anderen Gelb bedeutet und in der Schweiz nochmals anders gehandhabt wird. Bei der Interpretation von Spielerverwechslungen wie im Fall Embolo zeigen sich die Verbände hingegen grösstenteils einig.
Klare Linie bei falschen Gelb-Roten Karten
In allen grossen Ligen ist der Tenor klar: Wer zu Unrecht mit der Ampelkarte unter die Dusche geschickt wird, soll vom VAR gerettet werden. Interessant wird es bei Situationen wie der Embolo-Schwalbe an der WM. Zwar kommt die «Mistaken Identity»-Regel zur Anwendung, allerdings nicht wie in Nordamerika. In der Schweiz würde ein Spieler im selben Fall nach Videostudium nicht vom Platz fliegen.
Welche konkreten Regeln in der Super League gelten, wo es überhaupt keinen VAR gibt und wer die Hand-vor-den-Mund-Geste wie sanktioniert, liest du nur im exklusiven B+-Artikel.