Spurs trennen sich von Tudor
Ex-YB-Coach äussert sich zu Tottenham-Gerüchten

Igor Tudor ist nicht mehr Trainer von Tottenham. Als Nachfolger wird ein ehemaliger Super-League-Trainer gehandelt – dieser dementiert den Trainer-Job allerdings.
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Igor Tudor ist nicht mehr Trainer von Tottenham. In fünf Premier-League-Spielen holte der Kroate nur einen Punkt.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Tottenham entlässt Trainer Igor Tudor nach nur sieben Spielen
  • Früheste CL-Auswechslung der Geschichte brachte Tudor massive Kritik ein
  • In fünf Premier-League-Spielen holte er nur einen Punkt
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Die Amtszeit von Igor Tudor (47) als Trainer bei Tottenham endet vorzeitig. Die Londoner trennen sich nach nur sieben Spielen an der Seitenlinie per sofort vom Kroaten. Der Klub spricht in einer Medienmitteilung von einer «einvernehmlichen Trennung». 

In den fünf Auftritten in der Premier League holte der abstiegsbedrohte Top-Klub nur einen Punkt. Im Champions-League-Achtelfinal war man zudem gegen Atlético chancenlos.

Für Schlagzeilen sorgte Tudor – neben den schwachen Ergebnissen – vor allem mit seiner Goalie-Auswechslung im Hinspiel in Madrid. Schon in der 17. Minute nahm er Antonin Kinsky (23), der bei zwei Gegentoren übel gepatzt hatte, vom Platz. Der tschechische Ersatztorwart kam zuvor in der Liga kein einziges Mal zum Einsatz. Die früheste Auswechslung der CL-Geschichte brachte Tudor viel Kritik ein. 

Hütter sagt Trainer-Job ab

Nach der 0:3-Klatsche gegen Nottingham Forest, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, ist das Engagement in Nordlondon, das eigentlich bis Saisonende hätte dauern sollen, bereits wieder Geschichte. Er hinterlässt das Team auf Tabellenplatz 17, nur einen Punkt vor den Abstiegsrängen (letzte drei). 

Als Nachfolger wird in den Medien nun ein in der Schweiz bestens bekannter Name gehandelt. Adi Hütter (56), der YB 2018 zum ersten Meistertitel nach 32 Jahren führte, soll ein heisser Kandidat auf die Nachfolge sein. Der Österreicher coachte zuletzt die AS Monaco, wo er im Oktober entlassen wurde. 

Hütter nimmt sich am Sonntagabend aber selbst aus dem Rennen. «In den letzten Tagen und Wochen bin ich immer häufiger mit verschiedenen Klubs in Verbindung gebracht worden. Ich möchte grundsätzlich frühestens wieder mit Beginn der neuen Saison als Cheftrainer arbeiten», stellt er gegenüber österreichischen Medien klar.

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