Nach heftiger Bayern-Kritik
Geschäftsführer befürchtet Schiri-Benachteiligung für Union

Nach dem 1:1 gegen Leverkusen übten die Bayern heftige Kritik an den Entscheiden von Schiedsrichter Dingert – zu heftig nach dem Geschmack von Horst Heldt. Der Union-Direktor befürchtet nun, dass sein Verein darunter leiden könnte.
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«Wir werden nächste Woche die Leidtragenden sein»: Union-Geschäftsführer Horst Heldt fürchtet sich vor nachteiligen Schiedsrichter-Entscheidungen im Spiel gegen die Bayern.
Foto: Icon Sport via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Horst Heldt kritisiert Bayerns Umgang mit Schiedsrichtern nach Leverkusen-Spiel
  • Ueli Hoeness nennt Schiedsrichterleistung «schlechteste» und Bayern legt Einspruch ein
  • Union Berlin spielt am Samstag gegen Bayern
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Lässt sich das Schiedsrichtergespann am kommenden Wochenende von den Bayern-Bossen einschüchtern? In den Augen von Horst Heldt (56) ist dies zumindest nicht auszuschliessen. «Nach so einer Situation könnte es schwer werden, Entscheidungen gegen die Bayern zu treffen, die hart sind», sagt der Fussball-Geschäftsführer von Union Berlin am Freitag gegenüber der Münchner «Abendzeitung». Sein Team trifft am Samstag auf den Leader der Bundesliga, wobei Patrick Ittrich (47) das Spiel leiten wird.

Der Grund für Heldts Aufregung: die harte Kritik aus Bayern-Kreisen an Schiri Christian Dingert (45). Dieser hat während des Spiels gegen Leverkusen gleich zwei Münchner Spieler vom Platz gestellt, wobei vor allem die Gelb-Rote Karte gegen Luis Diaz wegen einer Schwalbe den Bundesliga-Leader auf die Palme bringt. «Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe», poltert etwa Ehrenpräsident Ueli Hoeness (74). Dazu haben die Bayern Einspruch gegen die automatische Sperre gegen Diaz eingelegt – erfolglos, wie mittlerweile klar ist.

Union Berlin als Leidtragender?

In Heldts Augen haben sie damit klar über das Ziel hinausgeschossen. Dass sich Vereine über Schiri-Entscheidungen ärgern, komme vor, aber: «Das ist kein Vergleich. Was da gerade stattfindet, hat auch Auswirkungen auf das Schiedsrichtergespann im nächsten Spiel. Da wird jede Situation genau beäugt. Das ist gegenüber den anderen Wettbewerbern nicht in Ordnung», führt er bereits vor einigen Tagen gegenüber Sky aus. Dabei bezieht er sich vor allem auf den eigenen Verein – den nächsten Gegner der Bayern: «Wir werden nächste Woche die Leidtragenden sein.»

Auf diese Kritik entgegnet Bayern-Sportdirektor Christoph Freund (48) am Freitag: «Es ist unser Recht, wenn wir eine Meinung haben, dass wir die auch artikulieren. Als Bayern München werden wir uns nicht den Mund verbieten lassen.» Gleichzeitig schlägt er auch versöhnliche Töne an: «Die Schiedsrichter sind ein wichtiger Teil vom Fussball und es ist auch wichtig, dass sie geschützt werden und ihre Leistung bringen können.»

Bleibt zu hoffen, dass sich Ittrich und sein Team am Samstag wirklich genug geschützt fühlen – und sich Heldts Befürchtungen nicht bewahrheiten. Geteilt werden diese bei Union übrigens nicht von allen: «Da gehe ich nicht mit», sagt Union-Trainer Steffen Baumgart (54) auf die Frage, ob er die Mutmassungen seines Chefs teile.

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
32
81
83
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
32
33
67
3
RB Leipzig
RB Leipzig
32
21
62
4
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
32
23
58
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
32
20
58
6
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
32
16
58
7
SC Freiburg
SC Freiburg
32
-8
44
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
32
-3
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
32
-14
40
10
FSV Mainz
FSV Mainz
32
-9
37
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
32
-13
35
12
Hamburger SV
Hamburger SV
32
-15
34
13
Union Berlin
Union Berlin
32
-20
33
14
1. FC Köln
1. FC Köln
32
-8
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
32
-20
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
32
-25
26
17
FC St. Pauli
FC St. Pauli
32
-28
26
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
32
-31
23
Champions League
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