Hoeness kritisiert Transfer-Wahnsinn
«Irgendwann sagt der Bürger: ‹Sind die völlig bekloppt?›»

Uli Hoeness kritisiert die jüngste Transferperiode scharf. Den Bayern-Ehrenpräsidenten ärgern ausländische Investoren.
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Uli Hoeness: Der Ehrenpräsident des FC Bayern München zeigt sich alles andere als erfreut über das vergangene Transferfenster.
Foto: Icon Sport via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Premier League gibt Rekord-Summe für Neuzugänge aus
  • Hoeness kritisiert diese Transferausgaben
  • Bundesliga kann bei Transfersummen nicht mithalten, 50+1-Regel begrenzt Investoren
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Gian Andrea AchermannRedaktor Sport-Desk

Drei Milliarden Franken gibt die Premier League für Neuzugänge aus – das ist Rekord. Nie hat die Premier League in einem Sommer mehr Kohle für neue Spieler hingeblättert wie in diesem Jahr. Auch Liverpool stellt mit über 450 Millionen Franken einen neuen Vereinsrekord auf, wobei die Reds über 130 Millionen Franken alleine für Newcastle-Stürmer Alexander Isak (25) investieren.

«Völlig gaga!», äussert sich Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeness (73) an der DFL-Gala in Berlin anfangs dieser Woche zu solchen Zahlen. «Irgendwann sagt der Bürger: Sind die völlig bekloppt?», so Hoeness. Die Bundesliga kann bei solchen Summen nicht mithalten – die Transferausgaben in Deutschland liegen in diesem Sommer bei ungefähr 801 Millionen Franken – hinter England und Italien ist das Platz drei. 

Hoeness ist «fassungslos»

Die Gründe für Hoeness' Ärger liegen auf der Hand: Bayern konnte Wunschspieler Florian Wirtz (22) nicht verpflichten, da dieser für 117 Millionen Franken zu Liverpool gewechselt hat. Auch Nick Woltemade (23) kam nicht nach München – der deutsche Nachwuchsstürmer schliesst sich für fast 80 Millionen Newcastle an – dem Premier-League-Verein, der fest im Besitz von saudischen Scheichs ist.

Hoeness weiter: «Ich bin fassungslos, was die letzten sechs, acht Wochen im internationalen Fussball los war.» Denn deutsche Klubs haben bei solchen Summern kaum Chancen, grosse Spieler in die Bundesliga zu holen. «Wir müssen Stärke zeigen und nicht das Geld der Araber, der amerikanischen Hedgefonds nehmen», so Honess. 

In Deutschland gibts die 50+1-Regel. Diese besagt, dass deutsche Klubs nicht ganz von ausländischen Investoren übernommen werden können. Die Mehrheit muss bei deutschen Finanzgebern bleiben. Sogar Bundeskanzler Friedrich Merz begrüsst diese Regel bei der DFL-Gala in Berlin. Er sagt: «Die Verankerung der Vereine ist wichtig. Auch wenn ich weiss, dass wir uns damit Grenzen auferlegen.»

Hoffnung für Bayern

Ganz unzufrieden müssen die Bayern trotz allem nicht sein. Hoeness: «Ich kann nur sagen, dass ich mich auf die kommende Saison freue.» Und immerhin konnte der Rekordmeister mit Luis Diaz (28), Nicolas Jackson (24) und Jonathan Tah (29) auch drei Top-Spieler verpflichten. Zudem wurde der Supercup gegen Stuttgart gewonnen, in der Liga konnten die Münchner Spiel 1 gegen Leipzig klar für sich gewinnen und auch im Pokal stehen sie nach dem Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden in Runde 2.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
31
81
82
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
30
30
64
3
RB Leipzig
RB Leipzig
31
24
62
4
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
31
16
57
5
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
30
20
56
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
31
20
55
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
31
-2
43
8
SC Freiburg
SC Freiburg
30
-4
43
9
FC Augsburg
FC Augsburg
31
-16
37
10
FSV Mainz
FSV Mainz
31
-10
34
11
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
31
-14
32
12
Union Berlin
Union Berlin
31
-20
32
13
1. FC Köln
1. FC Köln
31
-8
31
14
Hamburger SV
Hamburger SV
31
-16
31
15
Werder Bremen
Werder Bremen
30
-18
31
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
31
-27
26
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
31
-25
25
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
31
-31
22
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