Nur ein Sieg aus 27 Partien
YB muss dringend den Servette-Fluch loswerden

YB-Frauen vor schwerer Aufgabe: Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen Servette müssen die Bernerinnen am Freitag in Genf gewinnen, um den Super-League-Titel zu verteidigen. Trainerin Imke Wübbenhorst glaubt an die Wende.
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YB-Trainerin Imke Wübbenhorst muss zwingend den Servette-Fluch brechen.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • YB verliert Final-Hinspiel gegen Servette 1:2 per Penalty in Genf
  • Trainerin Wübbenhorst glaubt an Sieg trotz 21 Niederlagen gegen Servette
  • Nur ein Sieg aus 27 Spielen gegen Servette seit fast sieben Jahren
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Andri BäggliRedaktor Sport

Als am Pfingstmontag im Final-Hinspiel der Women's Super League der Schlusspfiff ertönte, wirkten die YB-Spielerinnen ernüchtert. Zwar haben sie kurz vor Ende den 1:2-Anschlusstreffer per Penalty geschossen, doch für die Wende hat es nicht gereicht – schon wieder nicht.

Die Statistik der Bernerinnen gegen die Genferinnen ist vernichtend: Nur ein Sieg aus 27 Partien. Trainerin Imke Wübbenhorst (37) konnte gar noch nie gegen die Westschweizerinnen gewinnen. Fünf Unentschieden und 21 Niederlagen resultieren, der einzige Sieg liegt fast sieben Jahre zurück.

«Brechen sie ihren Servette-Fluch, Imke Wübbenhorst?»
2:22
YB nach 1:2 noch im Rennen:«Brechen sie ihren Servette-Fluch, Imke Wübbenhorst?»

Blick hat nach dem Hinspiel bei Wübbenhorst nachgefragt, warum es ausgerechnet im letzten Spiel der Saison in Genf gelingen soll, den Fluch zu brechen: «Wir haben es schon oft gespürt, dass es klappen kann, dass wir sie schlagen können. Wir haben die Überzeugung, dass es klappen wird.»

Die Noch-Meisterinnen haben dabei auch den letzten Final im Hinterkopf: «Wir haben auch letztes Jahr gegen GC mit einem Tor hinten gelegen. Wir wissen, dass wir fit sind. Wir können auch über 120 Minuten marschieren, auch bei Hitze.»

«Abgezocktheit und Effizienz zeichnet Servette aus»

In der Tat hat Wübbenhorst, die seit 2022 die Geschicke der Bernerinnen leitet, mit ihrer Analyse recht. YB machte den frischeren Eindruck, hätte in der Schlussoffensive auch noch den Ausgleich erzielen können.

Nichtsdestotrotz weiss auch Wübbenhorst, dass es kein einfaches Spiel werden wird: «Wenn sie die Räume bekommen und ein Eins-gegen-eins gewinnen, bleiben sie cool genug und legen nochmals quer und bespielen so die Räume gut. Diese Abgezocktheit und Effizienz zeichnet Servette dieses Jahr aus.»

Am Freitagabend (19 Uhr) müssen die Bernerinnen nun zeigen, dass sie aus den Fehlern des Hinspiels gelernt haben. Damit es noch mit der Titelverteidigung klappt und man endlich ein weiteres Mal den Angstgegner bezwingt.

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