Servette will zweiten Titel
Revanchieren sich die YB-Frauen für den verlorenen Cupfinal?

Servette und YB spielen am Pfingstmontag im Wankdorf das Playoff-Final-Hinspiel der Women's Super League. Nach der bitteren Cupfinal-Niederlage im März brennen die Bernerinnen auf Revanche. Servette-Verteidigerin Amina Muratovic will ihre starke Saison krönen.
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Noa Linn Münger will im Playoff-Final der Women's Super League die Revanche für den verlorenen Cupfinal.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Servette und YB treffen im Women's Playoff-Final ab Pfingstmontag aufeinander
  • YB gilt als Aussenseiter, setzt aber auf grosse Fan-Unterstützung
  • 20-jährige Amina Muratovic traf im Halbfinale für Servette und erhielt Nati-Aufgebot
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Andri BäggliRedaktor Sport

Am Pfingstmontag findet das Hinspiel des Women's Playoff-Finals statt. Mittendrin zwei Teams, die sich dieses Jahr bereits einmal in einem Endspiel gegenübergestanden haben. Ende März gewann Servette den Cup gegen YB dank eines 1:0-Siegs auf der Schützenwiese in Winterthur. Die Enttäuschung der Bernerinnen war riesig, nun haben sie die Chance auf Wiedergutmachung.

Das Hinspiel wird im Wankdorf gespielt, ehe es am Freitag zum letzten Spiel der Saison in Genf kommt. Mittendrin ist auch Amina Muratovic. Die Servette-Verteidigerin hat nach dem Cup-Triumph ihr erstes Aufgebot für die Nati erhalten. Die 20-Jährige, die als eine der wenigen Spielerinnen auch bei den Westschweizerinnen ausgebildet worden ist, kann sich nun ihre Saison vergolden.

In den Playoffs hat Muratovic bereits getroffen. Gegen den FC Zürich schoss sie im Halbfinal-Hinspiel das Tor zum 4:0-Endstand. Generell war es ihr erstes Tor auf Profi-Ebene.

Dass ein weiteres dazukommt, möchte Noa Linn Münger verhindern. Die 21-Jährige ist unumstrittene Stammspielerin im defensiven Mittelfeld der Bernerinnen.

Im klubeigenen Podcast spricht die Rekrutenschülerin über ihren Alltag vor dem Final: «Von Sonntagabend bis Freitagmittag sind wir immer in Magglingen und erhalten dann jeweils frei für die Trainings.»

YB als Aussenseiter

Auf das erneute Duell mit Servette freut sich Münger enorm, wie sie erzählt: «Ich verspüre eine mega Vorfreude auf den Final.» Von Nervosität spüre sie noch nichts. Auch besonders erwähnt sie die Kulisse im Halbfinal. «Es war unglaublich cool, so viele gelbschwarze Leibchen zu sehen. Nach dem Spiel mit den Fans zu feiern hat mir Gänsehaut gegeben», so Münger. Wie bereits für den Cupfinal wird es auch am Freitag für das Auswärtsspiel wieder einen Extrazug geben.

Trotz der zahlreichen Unterstützung von den Rängen sind die Bernerinnen der Underdog in diesem Final. Nichtsdestotrotz sieht Münger auch die Chance darin: «Das Feuer brennt fest. Wir wollen unbedingt die Revanche für den Cupfinal. Jede Spielerin ist heiss und glaubt daran, dass wir jetzt dieses Servette bezwingen.»

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