«So macht Fussballspielen nicht mehr ganz so viel Spass»
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Wälti nach Sieg unzufrieden:«So macht Fussballspielen kein Spass»

Erste Bilanz für Nati-Coach Navarro
Eine gute Ausgangslage, aber noch gibts Luft nach oben

Nach der ersten Quali-Kampagne unter Trainer Rafel Navarro hat sich die Schweiz eine gute Ausgangslage verschafft. Dennoch braucht es für die Playoffs im Herbst eine Steigerung. Das wissen auch die Spielerinnen.
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Freude bei der Nati: Die Schweiz zieht als beste Gruppensiegerin in die WM-Playoffs ein.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Frauen-Nati gewinnt 2:1 gegen Nordirland und holt sich gute Ausgangslage
  • Trotz ungeschlagener Quali waren die Gegnerinnen kein Gradmesser
  • Navarro zeigt sich grösstenteils zufrieden
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Björn LindroosRedaktor Sport

Die Saison der Frauen-Nati endet erfolgreich. In Nordirland gewinnt die Schweiz 2:1 und verschafft sich dank Portugals Niederlage in Finnland eine gute Ausgangslage für die Playoffs der WM-Quali. Sie geht nämlich als beste Gruppensiegerin in den zweiten Teil der komplizierten Qualifikation für das Turnier in Brasilien 2027. Die Erklärung zum Quali-Modus gibts hier.

Unwiderstehlich war die Nati in der ersten Kampagne von Trainer Rafel Navarro (40) aber nicht. Sie holte in den ersten sechs Pflichtspielen unter dem Spanier zwar 16 Punkte aus sechs Spielen und blieb ungeschlagen. Doch wirkliche Gradmesser waren die Gegnerinnen bisher nicht.

Keine Gradmesser

Gerade die Spiele gegen Nordirland (50. der Fifa-Weltrangliste) und Malta (Platz 92) waren klare Pflichtaufgaben für die Schweiz. Und gegen die Nordirinnen tat man sich am Dienstag aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit doch erstaunlich schwer. Gegen die Türkei musste sich die Nati auswärts im April mit einem Remis begnügen. Die Türkinnen waren noch nie an einem grossen Turnier und sollten für die Schweiz somit auch kein Massstab sein.

«Wir haben doch ein bisschen zu viele Fehler gemacht», weiss auch Lia Wälti (33), als sie nach dem Nordirland-Spiel auf die gesamte Qualifikation angesprochen wird. «Aber ich bin stolz, dass wir diese Quali doch so positiv beenden konnten», so die Kapitänin weiter.

Zufriedener Navarro

Torschützin Géraldine Reuteler (27) ist sich sicher, dass sich die Nati gegen grössere Gegnerinnen steigern kann: «Wir sind Gruppenerste und sind in den Playoffs. Das wollten wir. Natürlich müssen wir uns steigern, aber es ist für uns manchmal auch schwierig gegen kleinere Teams. Sie stehen sehr tief, da kann es schwer sein, Räume zu finden.»

Und was sagt Trainer Rafel Navarro zu seinen ersten sechs Pflichtspielen? «Ich bin zufrieden. Ich glaube, dass wir uns verbessern und wachsen. Wir sind schon viel besser als noch vor vier Monaten. Die Resultate sind auch gut, wir sind die besten Gruppensiegerinnen. Das war wichtig.» Doch der Spanier weiss auch: «Wir müssen Spiele komplett kontrollieren und nicht nur eine Halbzeit.» In Nordirland habe man die Kontrolle über das Spiel verloren.

Piubel und Youngsters als Gewinnerinnen

Zu den grossen Gewinnerinnen unter Rafel Navarro gehört Seraina Piubel. Während die 26-Jährige unter Vorgängerin Pia Sundhage noch ausgemustert wurde und gar die Heim-EM verpasste, gehört sie jetzt wieder zum Nati-Kader und stand in den letzten zwei Partien in der Startelf. Gegen Malta erzielte sie ihr erstes Länderspiel-Tor seit Juli 2023.

Und auch jungen Spielerinnen gibt der Spanier eine Chance. So stand Mittelfeld-Juwel Lia Kamber (20) gegen Nordirland zum ersten Mal in der Startelf und Amina Muratovic (20) kam in Lurgan zu ihrem Nati-Debüt. «Ich bin mega dankbar für diese Chance», sagt Kamber nach dem Spiel.

Playoffs im Herbst

Jetzt gehts für die Frauen-Nati erst einmal in die wohlverdienten Ferien. Am 18. Juni werden dann Playoffs ausgelost. Während in der ersten Runde im Oktober nochmals ein kleinerer Gegner wartet, könnte in der zweiten Runde einen Monat später dann ein Brocken wie England, Italien, Holland oder Norwegen auf die Nati zukommen.

Sicher ist: Unter Navarro kann die Nati bestehen, doch eine Steigerung wird es benötigen, will die Schweiz im kommenden Jahr an die WM in Brasilien reisen.

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WM-Qualifikation Frauen 2027 – Gruppe A1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Dänemark
Dänemark
6
7
14
2
Italien
Italien
6
8
9
3
Schweden
Schweden
6
0
8
4
Serbien
Serbien
6
-15
1
Qualifiziert
Gruppe A2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
6
13
2
Niederlande
Niederlande
6
3
11
3
Irland
Irland
6
0
9
4
Polen
Polen
6
-9
1
Qualifiziert
Gruppe A3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
18
15
2
England
England
6
8
15
3
Island
Island
6
-9
6
4
Ukraine
Ukraine
6
-17
0
Qualifiziert
Gruppe A4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
17
16
2
Norwegen
Norwegen
6
2
12
3
Österreich
Österreich
6
-6
4
4
Slowenien
Slowenien
6
-13
3
Qualifiziert
Gruppe B1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Wales
Wales
6
12
14
2
Tschechische Republik
Tschechische Republik
6
10
11
3
Albanien
Albanien
6
-5
7
4
Montenegro
Montenegro
6
-17
1
Qualifikationsspiele
Gruppe B2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
13
16
2
Türkei
Türkei
6
6
13
3
Nordirland
Nordirland
6
1
6
4
Malta
Malta
6
-20
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
15
2
Finnland
Finnland
6
9
15
3
Slowakei
Slowakei
6
-9
6
4
Lettland
Lettland
6
-13
0
Qualifikationsspiele
Gruppe B4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
22
14
2
Belgien
Belgien
6
21
14
3
Israel
Israel
6
-10
6
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-33
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C1
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
6
18
11
2
Litauen
Litauen
6
8
11
3
Estland
Estland
6
5
11
4
Liechtenstein
Liechtenstein
6
-31
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C2
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kosovo
Kosovo
6
17
15
2
Kroatien
Kroatien
6
15
15
3
Bulgarien
Bulgarien
6
-1
6
4
Gibraltar
Gibraltar
6
-31
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C3
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Ungarn
Ungarn
6
19
16
2
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
6
12
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
6
-12
6
4
Andorra
Andorra
6
-13
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C4
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Griechenland
Griechenland
4
7
12
2
Färöer
Färöer
4
-1
6
3
Georgien
Georgien
4
-6
0
Qualifikationsspiele
Gruppe C5
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Rumänien
Rumänien
4
8
10
2
Moldawien
Moldawien
4
1
5
3
Zypern
Zypern
4
-9
1
Qualifikationsspiele
Gruppe C6
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Weißrussland
Weißrussland
4
9
9
2
Kasachstan
Kasachstan
4
3
7
3
Armenien
Armenien
4
-12
1
Qualifikationsspiele
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