«Dieses Stadion macht etwas mit uns»
Lugano träumt auch dank der neuen Festung von Europa

Der FC Lugano ist mit Vollgas in die neue Saison gestartet – vor allem in der AIL Arena. Nun soll die neue Heimstätte auch gegen Maccabi Tel Aviv zum Trumpf werden – und die Bianconeri in die Ligaphase der Conference League tragen.
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Die AIL Arena ist für den FC Lugano bisher die erhoffte Festung.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Lugano startet perfekt: Drei Ligasiege, im Cup weiter, Europa greifbar nah
  • Maccabi Tel Aviv gewann nur eines von zehn Spielen gegen Schweizer Teams
  • 7109 Fans durchschnittlich in neuer AIL Arena, doppelt so viele wie 2025
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Besser hätte die Saison für den FC Lugano kaum beginnen können. In der Liga stehen drei Siege aus drei Spielen zu Buche, im Cup wurde Vedeggio souverän weggeputzt. Und auch auf europäischer Bühne haben die Bianconeri zwei von drei Hürden auf dem Weg in die Ligaphase der Conference League genommen.

Nun wartet in den Playoffs die letzte Hürde: Maccabi Tel Aviv. Am Donnerstag steigt das Hinspiel – gegen einen Gegner, der mit Schweizer Klubs bislang miese Erfahrungen gemacht hat. Zehnmal trafen die Israelis bisher auf GC, den FCZ oder Basel. Gewonnen haben sie nur ein einziges Mal: im Juli 1978 mit 3:0 im Letzigrund.

«Beginne, das zu spüren»

Ansonsten stehen fünf Remis (vier gegen Basel, eines gegen GC) und vier Niederlagen (je eine gegen FCZ und GC, zwei gegen Basel) zu Buche. Lugano kann daraus Mut schöpfen. Doch es gibt noch viele weitere Gründe für Optimismus. Die eigene Qualität etwa. Oder die neue Heimstätte.

Die AIL Arena hat sich bislang als echte Festung erwiesen. Das Cup-Spiel ausgeklammert, hat Lugano dort viermal gespielt – und viermal gewonnen. Torverhältnis: 10:1. «Dieses Stadion macht etwas mit uns. Es kann uns definitiv noch etwas zusätzlich geben. Ich beginne, das zu spüren», schwärmte Trainer Mattia Croci-Torti (44) nach dem 5:0 gegen den FCZ. Seine Spieler würden die Energie von den Rängen aufsaugen und in positive Energie umwandeln. «Inzwischen kann ich sagen, dass es mir wirklich gefällt und ich es geniesse.»

Behrens schwärmt wie Croci-Torti

Auch Kevin Behrens (35) ist von der neuen Heimat begeistert. «Es ist ein super Stadion mit einem Top-Platz. Es macht riesig Spass, hier drin zu spielen.» Diese Meinung teilen auch die Fans. Diese strömen regelrecht ins neueste Schmuckkästchen der Schweiz. Nach zwei Heimspielen in der Liga liegt der Zuschauerschnitt bei 7109 – fast genau doppelt so hoch wie in der gesamten vergangenen Saison (3583).

Croci-Torti hofft deshalb, dass die neue Euphorie anhält. «Wenn wir es schaffen, unsere Fans weiterhin so regelmässig ins Stadion zu bringen, wird das für alle immer motivierender. Wir müssen jedenfalls alles dafür tun, dass sie auch bei den nächsten Spielen wieder dabei sind.»

Ein weiterer Heimsieg würde dabei gleich doppelt helfen: Er könnte Lugano nicht nur einen weiteren Schritt Richtung Ligaphase bringen, sondern auch die neue AIL Arena weiter als Festung etablieren.

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