Seit dem Auslaufen seines Vertrags beim FC Lugano Ende Juni befand sich Mattia Bottani auf Klubsuche – Konkretes hat sich daraus bislang aber nicht ergeben. Nun hat der Tessiner offenbar genug: Gemäss Blick-Informationen hat sich der 35-Jährige dazu entschieden, seine Profi-Karriere zu beenden.
Damit verliert die Super League eines ihrer prägendsten Gesichter der letzten Jahre: Bottani stieg 2015 mit Lugano in die oberste Schweizer Liga auf und hat seither bis auf ein einjähriges Intermezzo beim FC Wil immer für die Tessiner gespielt. In der Super League kommt er so auf 251 Partien – nur vier Spieler sind in der Schweizer Top-Liga häufiger für Lugano aufgelaufen.
Wettbewerbsübergreifend hat er gar über 400 Spiele für die Luganesi absolviert, wobei ihm 55 Tore gelungen sind. 2022 kürte er sich zum Cupsieger, dazu qualifizierte er sich insgesamt viermal für die Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs. Für das Schweizer Nationalteam hat er ein Spiel absolviert.
Sein Abgang bei Lugano ist nicht ohne Nebengeräusche über die Bühne gegangen. Nachdem er in der letzten Saison vorwiegend noch zu Teileinsätzen gekommen ist, nominiert ihn Trainer Mattia Croci-Torti (44) auch in seinem Abschiedsspiel nicht für die Startelf – sehr zum Ärger von Bottani, wie aus einem Interview mit dem «Corriere del Ticino» im Juli hervorgeht.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 3 | 9 | 9 | |
2 | BSC Young Boys | 3 | 8 | 7 | |
3 | FC St. Gallen | 3 | 2 | 7 | |
4 | FC Sion | 3 | 2 | 6 | |
5 | FC Basel | 3 | 2 | 6 | |
6 | FC Lausanne-Sport | 3 | 1 | 5 | |
7 | Servette FC | 3 | -1 | 3 | |
8 | FC Zürich | 3 | -5 | 3 | |
9 | FC Thun | 3 | -6 | 3 | |
10 | Grasshopper Club Zürich | 3 | -4 | 1 | |
11 | FC Luzern | 3 | -5 | 1 | |
12 | FC Vaduz | 3 | -3 | 0 |
