«Habe den Respekt vor ihm verloren»
Klub-Ikone Bottani rechnet mit Lugano-Trainer Croci-Torti ab

Zum Ende seiner Zeit bei Lugano kam Klub-Ikone Mattia Bottani kaum noch zum Einsatz. Jetzt spricht der 35-Jährige offen über die vergangenen Monate. Dabei kommt Trainer Mattia Croci-Torti weniger gut weg.
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Mattia Bottani spielt nicht mehr bei Lugano.
Foto: Michela Locatelli/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mattia Bottani (35) kritisiert Lugano-Trainer Croci-Torti nach seinem Abschied
  • Bottani wollte beim letzten Heimspiel als Kapitän starten und spielen.
  • Lugano gewann das Spiel 4:0 gegen Basel
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Seit März ist klar: Mattia Bottani (35) gehört in der am Wochenende startenden Saison nicht mehr zum Lugano-Kader. Die Klubikone bekommt damit auch nicht mehr die Gelegenheit, mit den Bianconeri im neuen Stadion aufzulaufen.

Spurlos geht das nicht am Mittelfeldspieler vorbei. Jetzt rechnet Bottani mit seinem Ex-Verein ab und richtet auch an Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti (44) ein paar markige Worte.

Der 402. und letzte Einsatz Bottanis mit den Tessinern endete zum Abschluss der letzten Spielzeit mit einem 4:0-Sieg. Eigentlich ein gelungener Schlusspunkt im altehrwürdigen Cornaredo. Doch Bottani sieht das anders.

«Hätte den Abschied gerne anders erlebt»

In einem Interview mit dem «Corriere del Ticino» erklärt Bottani jetzt, was ihn an seinem Abschied gestört hat: «Ich bin in diesem Verein gross geworden und habe immer alles gegeben. Ich war körperlich fit und hätte in der Startelf stehen können.» Und weiter: «Ich hätte mich gerne von meinen Fans und meinen Teamkollegen verabschiedet, indem ich als Starter auf dem Platz gestanden und die Captainsbinde getragen hätte, um den Abschied anders zu erleben.»

Tatsächlich durfte Bottani gegen den FCB erst aufs Feld, als die Tessiner die Partie schon längst entschieden hatten. Eine gute halbe Stunde dauerte der letzte Auftritt dann noch. 

Zoff zwischen Bottani und Croci-Torti

Bottani offenbart, dass seit Luganos Cupsieg 2022 ein distanziertes Verhältnis zwischen ihm und seinem Trainer herrsche und der Triumph der starken Mannschaft zuzuschreiben sei und nicht dem Mann an der Seitenlinie. 

«Die öffentliche Darstellung und die Realität im Alltag stimmten nicht mehr überein», erklärt Bottani Croci-Tortis Auftreten. «Ich versuchte, ihm zu helfen, auch menschlich, aber mit der Zeit liessen mich einige seiner Entscheidungen den Respekt vor ihm verlieren.» 

Bottani bleibt Lugano-Fan

Der Ex-Captain lässt offen, welche Entscheidungen er damit antönt. Der 35-Jährige betont aber, dass Lugano vergangene Saison mehr Potenzial gehabt hätte. Croci-Torti war aber gemäss Bottani nicht in der Lage, dieses Potenzial aus seiner Mannschaft abzurufen. 

Obwohl der bittere Nachgeschmack vom Abschied bleibt, blickt die Vereinslegende stolz auf die Zeit in Lugano zurück. Beim Auftaktspiel im neuen Stadion werde er vor Ort sein, sagt Bottani – nicht als Spieler, sondern als Lugano-Fan auf den Rängen.

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Brack Super League 2026/27
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FC Lugano
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FC Zürich
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Grasshopper Club Zürich
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FC Lausanne-Sport
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Servette FC
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