Darum gehts
- Matteo Di Giusto bleibt laut FCL-Vernatwortlichen in Luzern
- Verkauf von Vasovic nach Brügge brachte 7 Millionen CHF plus Boni ein
- FCL plant, ein bis zwei neue Spieler im Sommer zu verpflichten
Zwölf Tore und ebenso viele Assists. In der Skorerliste die Nummer 2 hinter Christian Fassnacht, der mit 18 Toren auch der beste Torschütze der Liga war. Matteo Di Giusto (25) hat in seiner ersten Saison beim FC Luzern voll eingeschlagen – und damit auch Begehrlichkeiten geweckt. Bis am 8. September ist das Transferfenster noch offen, eine lange Zeit. Verliert der FCL nach den Abgängen von Sturmjuwel Vasovic, Goalie Loretz, Verteidiger Bajrami und Mittelfeldspieler Abe auch noch seinen Zauberfuss?
Zwei Tage vor dem Saisonauftakt gegen Meister Thun stellt Sportchef Remo Meyer (45) klar: «Wir haben nicht vor, sportlich relevante Spieler noch abzugeben.» Er gehe nicht davon aus, dass noch ein Angebot kommen werde, das sowohl sportlich als auch wirtschaftlich für den Klub und den Spieler Sinn machen würde. «Es müssten komische Sachen passieren.»
Kein Zwang dank Vasovic-Verkauf
Zumindest finanziell ist der FCL dank der sieben Millionen Franken plus Boni für den Vasovic-Verkauf nach Brügge nicht unter Zugzwang. «Die geplanten Transfererträge haben wir mehr als erreicht», so Meyer. Auf Blick-Nachfrage, ob es bei Di Giusto keine Schmerzgrenze gebe, sagt der Sportchef: «Aktuell wirklich nicht.» Er sei überzeugt, dass die Spieler, die jetzt am Samstag gegen Thun in die Saison starten, diese auch beim FCL bestreiten würden. «Das ist so geplant, das ist unser Wunsch.»
Auch für Trainer Udo Portmann ist klar: Di Giusto bleibt in Luzern. «Ich plane ihn voll ein.» Er habe einen sehr guten Draht zum Spieler, der aufgrund seiner Qualitäten sehr wichtig sei. «Und ich spüre, dass er sich komplett committed.» Auch unter dem neuen Trainer spielte Di Giusto in der Vorbereitung im linken Mittelfeld. «Aber er kann natürlich auf mehreren Positionen spielen», so Portmann. Der ehemalige Winterthurer, der beim FCL noch einen Vertrag bis 2028 hat, gehört auch dem sechsköpfigen Spielerrat an.
Ein, zwei Neue sollen noch kommen
Während die sportliche Führung nicht mit weiteren Abgängen rechnet, hofft man im Lauf des Sommers noch ein, zwei Feldspieler verpflichten zu können. Auf welcher Position will Meyer aber nicht verraten. «Das wäre taktisch nicht clever.» Schliesslich will der Sportchef nicht mit zu vielen Informationen, die nach aussen dringen, seine Verhandlungsposition schwächen.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Basel | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Lugano | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Luzern | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Sion | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC St. Gallen | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Thun | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Vaduz | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Zürich | 0 | 0 | 0 | |
1 | Grasshopper Club Zürich | 0 | 0 | 0 | |
1 | FC Lausanne-Sport | 0 | 0 | 0 | |
1 | Servette FC | 0 | 0 | 0 | |
1 | BSC Young Boys | 0 | 0 | 0 |
